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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ..."grausige Konzerte"...



pauli
29.08.2009, 12:11
Bin zwar nicht ganz sicher ob es hier richtig ist....

Meine Frage/Thema nach dem "schrecklichsten, grausamsten,...und, und Konzert" ...

Bei mir waren es ZZ Top, Anfang der 80er in der altwürdigen Ernst-Merck Halle in HH....
Waren vier oder fünf Autos dort hin, voller Erwartung und Neugierde die langbärtigen "Rocker" Live zu erleben...Jeder hat sich den Eintritt vom Mund abgespart, waren 50 Mark damals und alle keine Kohle auf Tasche..Kein Wunder bei Studis, Schülern und Azubis....

Dann sowas...:aerg:

70 Minuten..rauf auf die Bühne, Köppe nach unten..kein Wort....katastrophaler Sound...etc. :wuerg: und Tschüs...

Die Heimfahrt war dementsprechend...zwei Stunden totenstille....und danach nur noch Wut über solche Abzocke..

Für mich war die Combo anschließend gestorben....heut`immer noch...

Wie sah`s denn bei Euch aus??

Dr.House
30.08.2009, 19:39
Das waren die Ärzte Heuer in Linz, welche ich mit meiner Schwester u. Nichte gesehen habe! In der Nacht davor musste ich mit meiner Freundin für einen Test lernen u. konnte daher nur 2-3 Stunden schlafen!Nicht ausgeschlafen in Linz angekommen, musste ich mit Schwester u. Nichte den ganzen Tag shoppen..... Vor den Ärzten gab es noch 2 Vorbands die eine Namenlose spielte Nu Metal die andere Deichkind machte so ein Techno Hip Hop Dings..... Dann kamen die Ärzte mit einem scheiß Sound u. Witze über Arschhaare,Michael Jackson u. Jörg Haider....... Während des Konzertes welches ich nicht mit den beiden verbringen wollte, lernte ich Leute aus Niederösterreich kennen die genau so angepisst waren aber einen Vorteil gegenüber mir hatten, sie konnten Alkohol trinken da sie nicht mehr Auto fahren mussten!

Black Dog
30.08.2009, 23:34
Da kann ich leider nicht mit halten.
Die Konzerte, die ich erlebte, waren alle gut, mehr oder weniger.

"Schlecht" waren nur 2, auf die ich mich freute, die allerdings beide den Wetterkapriolen (sintflutartige Regenstürme) im Sommer in 2007 zum Opfer fielen.

Jethro Tull in Calw und Blackmore's Night in Bonn. Beides Open Air.
Tull konnte aus England nicht anreisen (der Flug wurde gestrichen) und bei Blackmore stand die Open Air Bühne inkl. der ganzen Verkabelung unter Wasser. Wegen akuter Lebensgefahr (Stromschlag) kurzfristig abgesagt.

remo4
30.08.2009, 23:44
Kenn auch kein schlechtes Konzert an dem die Musiker Schuld hatten. Chris Farlowe in Hamm war so etwas.

Das Publikum stand nur dämlich rum, quatschte, rauchte einen vollund hatte mit der Musik nichts am Hut. Wenn solche Typen direkt vor dir stehen, dann vergeht dir jegliche Lust an dem Gig.

Canvey
31.08.2009, 16:35
ein miserables jane konzert (neben einigen guten). dito birth control mit einem unterirdischen gig (und auch wieder einige vorhergegangene topkonzerte). sonst eigentlich immer nur die tatsache, dass sich die band erbarmungslos verspätete. sogar bei dr. feelgood mal eine mehr als zweistündige verzögerung. den vogel abgeschossen haben aber in der beziehung die pogues. das waren zwischen 5-6 stunden verspätung (und nichts auf der bühne um über die distanz zu retten). aber die story habe ich hier schon mal erzählt. interessanterweise habe ich denen meine liebe nicht gekündigt. normalerweise wäre eine band nach solchen kapriolen für mich erledigt gewesen. klar, damals war ich stocksauer (und bin es heute noch, wenn ich daran zurückdenke), aber ich hab mir weiterhin ihre platten gekauft und bin immer wieder an ihre gigs gegangen (die dann meistens etwas pünktlicher starteten.

da gabs sicher auch sonst noch das eine oder andere konzert, das gar nicht den erwartungen entsprochen hat. das ist allerdings im arbeitsspeicher des 1-bit betriebssystems gelöscht. ich kann mich nicht mit schlechten gigs aufhalten.

Zaphod
02.09.2009, 03:54
da gabs sicher auch sonst noch das eine oder andere konzert, das gar nicht den erwartungen entsprochen hat. das ist allerdings im arbeitsspeicher des 1-bit betriebssystems gelöscht. ich kann mich nicht mit schlechten gigs aufhalten.

Wird hier auch immer gelöscht. Da ich aber die Angewohnheit hatte alle Karten zu sammeln wird man doch auf das eine oder andere hingewiesen. Da ich auch akribisch die Fehlinformationen auf den Karten berichtigt habe damals (mit Filzstift :bo: ), hab ich heute die Gewissheit das ich im Vorprogramm von Traffic nicht Amazing Blondel gesehen haben muss sondern Spooky Tooth. Ich kann mich noch vage erinnern das Traffic nicht schlecht waren, aber angesichts meiner hohen Erwartungen (Lieblingsband) nicht völlig überzeugt haben können, sonst wüsste ich da mehr drüber. An Spooky Tooth kann ich mich jedenfalls null erinnern. Und ich hab ne schicke weiße Karte gefunden mit nem Adler-Relief. Ich hab die Eagles gesehen, aber keine Erinnerung dran. Wird also auch nicht so umwerfend gewesen sein.
Schlecht waren East Of Eden und Nazareth, beide im Vorprogramm von Rory. Aber das ist eh immer ne undankbare Aufgabe, half the light, half the sound, half the time. Und Rory war eh nicht zu schlagen auf der Bühne.
Schlecht war auch Dylan als er seine Christus-Periode hatte, Live in Bad Segeberg. Meine Ex behauptet heute noch steif und fest, im Vorprogramm hätte Peter Maffay gespielt, aber ich kann mich nicht erinnern jemals Peter Maffay gesehen zu haben. Das könnte ne Art Selbstschutzfunktion des Gehirns sein, ich glaub aber eher meine Olle spinnt. Oder ich war so lange am Bierstand.

Unverschämt war King Crimson, nach über 2 Stunden Verspätung kam noch ne Vorgruppe, dann noch mal ewig warten, und dann nach einer Stunde lauem Geschraddel ohne Zugabe abgehauen - verschissen bei mir. Schizoid Man wär das einzige Highlight gewesen wenn sie den Sound gehabt hätten den ich mir von ner Band wie King Crimson verspreche. Ich hör mir ja Pink Floyd auch nicht auf nem übersteuerten Kofferradio an.
Ebenso unverschämt kurz war Slipknot, auch nach ner Stunde Verspätung grad ne Stunde gespielt und ohne Zugabe abgehauen. Aber bei denen hab ich immerhin grandiosen Sound bekommen obwohl ich nur Krach erwartet hab. Ist halt auch alles ne Sache der Erwartungen.

Genervt hat mich bei den Dead das Garcia und Co. nach wirklich jedem Stück erstmal *pling plong pling* ihre Instrumente gestimmt haben. Waren doch eh alle bekifft da in der Halle, hätt keiner gemerkt.

Schlecht war Johnny Cash in den 70ern, müde und aufgesetzte amerikanische Countryshow, erstmal spielt die Band, dann kommt nach und nach die Familie und trällert was, vom Kleinsten bis zur Mutti, und dann wird er groß angekündigt vom Showmaster: Dschonniiiiiiiieee Käääsch! Ladies And Schendelmen! Dschonniiiiiiiieee Käääsch! Das ist das wirklich einzige echte Gruselkonzert das ich gesehen hab, aber die Karte hab ich geschenkt bekommen, also was solls. Ich hab immerhin mal Johnny Cash gesehen. Später hat er sich ja wieder erholt von dem Murks.

redbumper
03.09.2009, 08:37
Hi

Eine prima Idee für einen Thread!

Endlich mal richtig lästern über einige
teuer bezahlte Unverschämtheiten.

Grausam war die Begleitband von Roy Buchanan
in der Bochumer Zeche. Die zarten Buben fiedelten
weit unter dem durchschnittlichen Schülerband Niveau
des Ruhrgebietes, zu allem Überfluss sang der gute Roy
auch noch selbst. Kann er gar nicht.
Das erste Mal dass ich nach 6 Songs die Segel
gestrichen habe.

Motörhead in Dortmund klangen als säßen sie in einer
Sickergrube bei Starkregen. Ich habe nicht ein Stück erkannt.

So ging es mir auch bei Midnight Flyer mit Maggie Bell,
die Vorgruppe bei Bob Seger in Düsseldorf waren.

Aldo Nova im Vorprogramm von Blue Öyster Cult,
Essen Grugahalle, fand ich furchtbar. Der Sound war sehr gut.
Leider. Mehr Klischees wurden nie aufgeschichtet, mehr Posen nie
geturnt. Dafür hobelten BÖC, die ich oft gesehen habe,
zwar kräftig neben der Spur, besonders Don Roeser, aber
es rockte ordentlich.

Lady, im Jugendzentrum in Essen, war glaube ich die Band von Mathias Jabs,
(hieß der so?) dem späteren Scorpions Gitarristen,
völlig belanglos, ich weiß nur noch dass ich mich
tödlich gelangweilt habe.

Tokyo Blade als Suppen-Portiers wieder für B.Ö.C.
in der Philippshalle Düsseldorf, hatten fast alles
was auch Aldo Nova auszeichnete. Aber einen richtig
guten Drummer. Hoffentlich hat der eines Tages 'ne gute Truppe gefunden.
B.Ö.C. spielten als hätte ich die Set List geschrieben.
Sehr klasse.

Molly Hatchet in Essen. Boah, der ganze Südstaaten Quatsch
in unerträglich komprimierter Form. Dagegen stank sogar
Charlie Daniels voll ab.(Der aktuelle, nicht der gute alte!)
Und der eine Gitarrist( Hlubek oder so) konnte nicht langsam spielen.
Spielten "Dreams I'll Never See" und der gute Mann flitzte das Griffbrett rauf und runter wie Kojote Karl den Highway.

Soll erst mal reichen,
obwohl ich neben vielen guten Konzerten auch
einige doofe gesehen habe.

Prince Kajuku
03.09.2009, 20:34
Full Duplex - eine Elektro-/Techno-Kapelle im Vorprogramm von 30 Seconds to Mars. So eine gequirlte Sch?*§$$e, geradezu eine Zumutung, wenn man seiner Tochter einen Gefallen tut und zu einem Emo-Konzert fährt und davor solch einen Scooter-Verschnitt ertragen muss.
Beruhigt hat mich, dass es wohl allen auf den Keks ging.

Willi Winzig
15.01.2010, 00:00
wunderbares Thema - tolle Beiträge :jau:

Ich hab schon etwas rumgegrübelt, kann mich aber gar nicht an ähnliche Katastrophen erinnern, wie ihr sie hier beschreibt. Ok, es war schon etwas blöd, dass ein damals noch nicht ganz so berühmter Bochumer im Club zwei Sets nur Schrott ablieferte, bis man in der zweiten Pause endlich Sugarmama gefunden hatte.

Herman Brood dagegen im selben Club kam gar nicht mehr runter. Das Publikum war schon völlig fertig, Herman konnte immer noch. Um eins war eigentlich Feierabend - um halb zwei waren die Zapfhähne hochgedreht und kaum noch Leute da. Um zwei wurde der Bühnenstrom abgeschaltet und Herman kam glücklich an die Theke.

Wie bin ich jetzt über "grausige Konzerte" an diesen Höhepunkt meines Fanlebens erinnert worden? Keine Ahnung - das war jedenfalls das Gegenteil von grausig. Wird in der Hitparade meiner liebsten Erinnerungen immer ganz oben rangieren.

:prost:

street66
15.01.2010, 14:03
Ich kann mich auch an keine erinnern. Einzig Robert Cray fand im Vorprogramm bei Tina Turner and friends im Volksparkstadion in HH langweilig. Ansonsten bin ich immer bestens unterhalten worden.

Jersch
18.01.2010, 19:53
Auch ich kann mich beim besten Willen an kein schlechtes Konzert erinnern! Hab halt da einfach immer Glück gehabt! Einzig beim "Herzberg-Open Air, war ich enttäuscht von VAN DER GRAF GENERATOR und der EDGAR BROUGHTON BAND, aber da haben andere tolle Bands die beiden nicht so guten Gigs mehr als wettgemacht!

TMBlues
18.01.2010, 22:18
Auch ich kann mich beim besten Willen an kein schlechtes Konzert erinnern! Hab halt da einfach immer Glück gehabt! Einzig beim "Herzberg-Open Air, war ich enttäuscht von VAN DER GRAF GENERATOR und der EDGAR BROUGHTON BAND, aber da haben andere tolle Bands die beiden nicht so guten Gigs mehr als wettgemacht!

Wenn mich nicht alles täuscht, hattest Du mir aber vor dem VdGG-Gig schon gesagt, dass Dir diese nicht so liegen? Ich wiederum fand Van Der Graaf auf Herzberg eines DER Highlights!

Die Edgar Broughton Band war aber tatsächlich enttäuschend.

Ich kann mich noch an ein Konzert in Sindelfingen (?) Anfang der 90'er (?) erinnern, bei der vor der Manfred Manns Earthband eine Band namens Bullshit Mama (?) spielte. Nomen est Omen. Als sie ankündigten, das letzte Stück zu spielen, feierte die ganze Halle frenetisch. Und das zu Recht. Die zweite Supportband Maxwell Blues Band (inkl. Werner Dannemann) rockte den Laden bzw. das Zelt dann aber so dermaßen, dass die MMEB eigentlich gar nicht mehr benötigt wurde...

roberto
18.01.2010, 23:19
Ich kann mich an ein grausiges Konzert erinnern . . .

Guru Guru in Gross-Gerau so ca 1971/72. RiesenChaos, RiesenKrawall, RiesenEitelkeiten und RiesenBlamage . . . die Zuhörer waren zugedröhnt, die Band ebenso, jede Menge Dorfmaiden und hypereitle Musikanten auf der Suche nach Groupies. . . .

s war schrecklich: Der LSD Marsch hätte auch von Gotthilf Fischer und seinem Heer sein können, und dass Wencke Myhrre nicht als Elektrolurch aufgetreten ist, wundert mich noch heute . . . nach etlichen anderen Kraut- und RübenRockern und ihrem Bühnenchaos (ich nenn Namen nur per PN - ich habe nicht vergessen, was TMBlues in diesem Zusammenahng mal pasiert ist:klp:) war das Guru Guru Konzert das Aufwacherlebnis dazu, auf mehr Professionalität für die teuren KonzertTickets zu achten

georg
02.01.2011, 18:29
Falls hier noch jemand reinschauen sollte:

So unglaublich es klingt - Beck, Bogert, Appice Anfang der Siebziger in der Niedersachsenhalle in Hannover.
Das war der Topact eines der damaligen Konzerte mit etlichen Bands, das ging mittags um 3:00 los und endete meist nachts zwischen 2:00 und 3:00.
Gegen Mitternacht also Jeff Beck und Co. Es wurden zunächst einmal der Union-Jack und danach zwei Amerikafahnen hochgezogen - und die waren zu der Zeit nicht besonders beliebt, daher zunächst einmal ein verhaltenes Publikum, das nicht in frenetischen Jubel ausbrach, als die drei die Bühne betraten.
Das widerum hat wohl Jeff Beck gestunken und er hat das erste Stück komplett lustlos runtergespielt. Als sich danach widerum die Begeisterungsstürme in Grenzen hielten, war er schon am rummaulen. Nach dem zweiten Stück dann die Bemerkung, dass er wohl noch nie vor so einem beschissenen Publikum gespielt hätte. Da nun aber etliche Leute Englisch konnten, haben sie ihn ausgepfiffen, woraufhin er und die beiden anderen nach insgesamt 12 Minuten die Bühne verließen. Stimmung kam auf, als dann die erste Flasche gegen das Schlagzeug flog. Die Anlage wurde zerlegt und 2 Tage später stand dann in der Hannoverschen Presse was von über 90.000 DM Sachschaden.
Später habe ich gehört, dass die einen Tag später in Frankfurt gepielt haben.
Und das sei verdammt gut gewesen. Hat er sich wohl zu Herzen genommen...

kosicwf
02.01.2011, 19:19
Ich war bei dem Konzert in der Niedersachsenhalle in Hannover dabei,
habe vom Oberrang den Tumulten und Zerstörung zugeschaut,
schade um das schöne Schlagzeug weil nichts in Sicherheit gebracht wurde.

georg
02.01.2011, 19:20
Und dann noch Deep Purple in der Bremer Stadthalle Ende der Achtziger.
Ich hatte die nicht mal ein Jahr vorher in Hannover gesehen und da waren sie richtig gut.
Da das hier, so glaube ich zumindest, ein Zusatzkonzert war und sie kurz zuvor in
Oldenburg gespielt haben, sind die meisten Bremer wohl schon in Oldenburg gewesen und die Halle war nur zur Hälfte ausverkauft.
Das hat dem Herrn Blackmore anscheinend überhaupt nicht gefallen – und wie der denn
drauf ist, wenn er schlechte Laune hat, muss ich keinem erzählen, der sich mit Deep Purple beschäftigt hat. Er hat dann 50 Minuten lang jeden einzelnen seiner Bandkollegen angegiftet, denen dann logischerweise auch der Spaß an der Sache verloren ging.
Fazit: Feierabend nach gerade mal 50 Minuten, noch eine lustlose kurze Zugabe von Smoke on the Water, das wars…

georg
02.01.2011, 19:27
Ich war bei dem Konzert in der Niedersachsenhalle in Hannover dabei,
habe vom Oberrang den Tumulten und Zerstörung zugeschaut,
schade um das schöne Schlagzeug weil nichts in Sicherheit gebracht wurde.


Naja, soweit ich das unten mitbekommen habe, sind die Micros in Sicherheit gebracht worden, allerdings nicht von den Roadies :ilol:.
Wir sind dann aber auch ganz schnell weg vor der Bühne, man wußte ja nicht um die Treffsicherheit der Leute.
Das ärgerliche aber war, wir sind dann ganz abgehauen und haben die halbe Nacht auf dem Hauptbahnhof verbracht.
Und morgens kamen dann Leute aus der Halle, die uns erzählt haben, dass es auf der Querbühne später weiter ging.
Weißt Du, wer danach noch gespielt hat? Ich glaube, das muß Epitaph gewesen sein, bin mir da aber nicht sicher.

kosicwf
02.01.2011, 19:44
@georg,
ich weis nicht wer vor und nach BBA gespielt hat,weil wir nur wegen Beck,Bogert, Appice angereist sind und dann gleich wieder nach Haus gefahren sind.

georg
02.01.2011, 19:55
Einen habe ich noch, das sind dann aber auch die einzigen Erlebnisse mit grausigen Konzerten, alles andere war gut und da erinnert man sich gerne dran.
Über Maffay vor den Stones 1983 muss ich ja wohl kein Wort verlieren, das hatte aber immerhin einen gewissen Belustigungsfaktor.
Was ich vor den Stones allerdings als eine komplette Unverschämtheit empfand, waren die Black Crowes als Vorgruppe bei der Voodoo Lounge Tour im Wembley Stadion. Es nieselt ein bißchen und die Jungs packen ein. Kurz darauf stehen Jagger und Co. im selben Regen und spielen ein komplett geiles 2 Stunden Konzert. Was erlauben Black Crowes??? Das ist peinlich und seitdem haben die bei mir verschissen, obwohl ich deren Musik ansonsten gar nicht schlecht finde.

Muffin' Man
02.01.2011, 20:11
Bin mir nicht sicher ob es nicht schon mal so einen ähnlichen Threat hier gab/gibt,in dem ich mein ,na ja,grausigstes Konzert niedergeschrieben hab.
Egal,dann eben nochmal.
Also "grausig" würd ich es jetzt nicht unbedingt benennen,aber stinklangweilig und enttäuschend.
Ich mein es war 1976.PETER FRAMPTON.Gerade war sein Live Album COMES ALIVE erschienen und die dazugehörige Tour lief an.Peter Frampton war für mich damals schon ein Begriff.Vor allem die Zeit mit HUMBLE PIE.Solo kannte ich nicht viel von ihm,außer natürlich das Live Album.Also nix wie hin zur Philipshalle nach Düsseldorf.Ich glaub,war sogar ausverkauft.Im Vorprogramm GARY WIGHT.Im nachhinein mindest genauso gut wie FRAMPTON.Nun denn.Um es jetzt kurz zu machen,er spielte,nur in anderer Reihenfolge genau sein Live Album runter.Nicht mehr und nicht weniger.Das war eigentlich doch ziemlich dürftig.Die einzigsten die richtig Spass hatten,waren die vielen weiblichen Fans.
Aber die kamen bestimmt nicht wegen der Musik :jau:.

Und dann war noch 1974 in der Dortmunder Westfalenhalle ein Festival,das auch Chaotisch endete.Viel bekannte und gute Bands.HUMBLE PIE;JOHNNY RIVERS;ELO;BLACK OAK ARKANSAS;ROGER CHAPMANN;ZOOT MONEY.
Nur der angekündigte Hauptact RORY GALLAGHER erschien nicht.Im Nachhinein war das dem Veranstalter bekannt,wurde aber verschwiegen.Als dann R.CHAPMANN die Bühne verließ (als letzter Interpret) wartete alles auf Rory.Aber als man sah das sich auf der Bühne nix mehr tat und die Anlagen abgebaut wurden,kam es zu Tumultartigen Zuständen.Die Zuschauer unzufrieden warfen mit irgenwelchen Gegenständen in Richtung Bühne und trafen einen der Ordner.Ordner= Rockertruppe aus Essen.Die prügelten dann mit Ketten und Stöcken wahllos auf die Zuschauer ein,die natürlich fluchtartig den Saal verließen.Wir kamen zum Glück unbeschadet davon.

Spike
17.01.2011, 11:29
Herausragend schlecht fand ich den Auftritt von Patty Smith in der Grugahalle Essen beim Rockpalast.

Eröffnet wurde das Ereignis von G.Geils Band, die die Halle zum kochen brachten. Ein wahnsinnig geiler Auftritt.

Doch danach zerstörte eine volltrunkene Patty Smith die gute Atmosphäre. Nahezu unvorstellbar was die Lady sich da leistete. Sie torkelte auf der Bühne rum, kam mit ihren Texten nicht klar und verpasste ihre Einsätze. Einfach grauenhaft.

Besonders ärgerlich, daß sie beim nachfolgendem Auftritt von Jonny Winter immer wieder auf die Bühne torkelte und mitsingen wollte. Das zerstörte dann auch diesen, eigentlich guten Auftritt. Muddy Waters konnte zuletzt, trotz seines grandiosen Auftritts, das unangenehme Feeling des Publikums auch nicht mehr retten. - Ziemlich enttäuscht machten wir uns abschliessend auf den Heimweg.

zeip
23.01.2011, 16:01
Grausig war leider so manches, aber was soll's? Besonders be... in Erinnerung habe ich ein komplettes Open Air in Mannheim 1985: Ob Mountain, Meat Loaf oder Deep Purple- alles war gruselig. Richtig enttäuscht war ich auch 1984 von den KINKS: In Frankfurt spielten sie zwischen Klaus Lage und BAP. War mit Abstand der schwächste aller Kinks-Gigs die ich sah, erstmals damals mit Bob Henrit an den Drums.
Gerne verzichtet hätte ich auch auf das Ansehen/Hören von u.a. Foreigner, Jefferson Starship oder Jethro Tull (1997).
Doch auf jeden "Ausfall" kommen bestimmt 3 Konzerte welche die eigenen Erwartungen bei weitem übertroffen haben!
Und so richtig ums Geld beschissen fühlte ich mich bislang noch nie...