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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bruce, Jack



remo4
31.03.2006, 18:13
Aus dem alten Forum:

Einmal im Jahr erwischt es mich und es werden mehrere Jack Bruce Tage eingelegt. Dann laufen alle seine Alben aus meiner Sammlung in der Reihenfolge des Erscheinungsdatums ab. Nach Shadow In The Air reicht es dann für eine Weile, aber schön wars.


Für Einsteiger absolut ungeeignet ist das instrumentale Jazz Album Thing We Like. Es folgen einige Alben die in den 80er Live aufgenommen wurden, aber zum Teil in einer schlechten Qualität. Das so hoch gepriesene Songs For A Tailor hat sehr schöne Momente mit Rope Ladder To The Moon oder dem wunderschönen Theme For An Imaginary Western, aber es ist stellenweise nur etwas für Jack Bruce Kenner.
Anders sind die frühen Alben Harmony Row oder Out Of The Storm. Beide sind zum Einstieg sehr gut geeeignet. Cities Of The Heart ist ein Überflieger, aber es ist ein Sonderfall. Eine Geburtstagsfeier mit seinen Songs und vielen Gästen.

Die Entscheidung ist: Out Of The Storm

Songs Fo A Tailor – 1969
Things We Like – 1970
Harmony Row – 1971
Out Of The Storm – 1974
Live '75 – 2003
How’s Tricks – 1975
I’ve Always Wanted To Do This – 1980
Automatic – 1983
Willpower – 1989
At Questions Of time - 1989
Somethin’ Else – 1993
Cities Of The Heart – 1993
Monkjack – 1995
Shadows In The Air – 2001
More Jack Than God - 2003

badger
01.04.2006, 20:34
als großer Cream-fan war jack bruce schon mit seinem debut für mich interessant und richtig, es klingt ab und zu auch noch etwas Cream-mäßig. also genau das, was ich hören wollte.
auch Harmony Row oder Out Of The Storm hätte ich wählen können, danach wurde Jack für meinen geschmack zu eklektisch und jazzig und seine piano-eskapaden (die von sovielen Bruce-fans herzlich geliebt werden) konnte ich nicht mehr recht genießen.

da gerade die sonne untergeht, wäre es höchste zeit, mal wieder The Consul At
Sunset zu hören.

oh, welch ein begnadeter songschreiber war er doch in jenen güldenen tagen...

roberto
02.04.2006, 14:13
Für Einsteiger absolut ungeeignet ist das instrumentale Jazz Album Thing We Like.


Ich melde Widerspruch an, Senor! Für mich Things we like seinerzeit das Einstiegsalbum und es ist für mich bis heute ein Knaller geblieben.

solong: roberto :prost:

remo4
14.11.2009, 17:33
Hat Jack Bruce nicht mehr verdient als zwei Beiträge? Nach oben mit dem Ding!

Dr. Dunbar
14.11.2009, 18:37
Mein erstes war "Songs for a taylor" - danach hatte ich Angst, dass er das nicht mehr toppen konnte...Aber seht Euch doch mal aus gegebenem Anlass seine Version von "Politician" mit RORY GALLAGHER auf you tube an...;o)

TMBlues
14.11.2009, 19:58
Mir gefällt sein Spätwerk "More Jack Than God" außergewöhnlich gut. Aber um ehrlich zu sein, sind alle Platten irgendwie empfehlenswert...

Yannick
17.11.2009, 23:36
Nachdem ich 1993 Somethin' Els, auf der einige gute Sachen drauf sind, auf Verdacht aus einem Katalog bestellt hatte, schaffte ich mir im Jahr darauf "Around the Next Dream" von BBM an. 1994 war das Jahr, in dem ich den Blues für mich entdeckte, und die BBM-Scheibe hat da durchaus einen Anteil daran. "Monkjack" habe ich mal irgendwann im Plattenladen eingehört, aber die sagte mir überhaupt nicht zu - und seitdem habe ich keine weiteren Bruce-Alben mehr angehört.

Black Dog
18.11.2009, 21:09
Songs For A Tailor und Out Of The Storm stehen hier als Vinyl.

Beide Platten konnte ich zu 75 Prozent goutieren. Keine Ahnung, wie es heute aussehen wurde, das Vinly wurde vor gut 25 Jahren angeschafft.
Seit Ewigkeiten nicht mehr gehört und auch dieses Thema motiviert mich jetzt nicht zwingend, diese Scheiben erneut aufzulegen.

Mir war Jack Bruce als Solokünstler immer zu anstrengend, vor allem sein Gesang.
Das klang immer fürchterlich nach Kunst für mich. Der Knabe hat nie richtig gerockt, nicht mal ganz viel später mit Gary Moore und Ginger Baker als BBM.
Ich erinnere mich noch genau an sein Jubiläumskonzert, das der Rockpalast übertragen hat. Fand ich fürchterlich anstrengend, überhaupt nicht locker.

Aber was willste auch von einem Bassisten erwarten, der den Bass wie eine Gitarre spielt, der sich nie für einen Stil entscheiden konnte, stattdessen zwischen Rock, Jazz, Bluesrock, Electronic und Jazzrock pendelte und zu allem Überfluss auch noch klassisches Cello studiert hatte ? :bo:


Am besten gefiel er mir noch, als er diese kurze Phase hatte, in der er mit Fusion flirtete. David Sancious und Billy Cobham waren damals seine Begleiter,
das Concert im CCH in Hamburg (1981) hat mir gut gefallen.

remo4
18.11.2009, 21:23
Am besten gefiel er mir noch, als er diese kurze Phase hatte, in der er mit Fusion flirtete. David Sancious und Billy Cobham waren damals seine Begleiter,
das Concert im CCH in Hamburg (1981) hat mir gut gefallen.

Clem Clempson nicht vergessen! Das war schon eine gute Zeit.

Anstrengend fand ich ihn auch, aber nicht wegen der Stimme, sondern wegen der manchmal komplizierten Spielweise. Er wurde ja viel gecovert und da hören sich die Cover oft besser an als die Originale. Theme Frome An Imaginary Western ist so ein Beispiel.

BBM war für mich übrigens seine schelchteste Zeit. Moore passte da überhaupt nicht rein.

Action
19.11.2009, 19:55
Hervorragend das Album mit seinen Freunden Billy Cobham, Clem Clepson, David Sancious.

War mit dieser Besetzung auch im Rockpalast zu sehen. Davor spielten Police und Graham Parker.

Für mich war das eins der "bestbesetzten" Rockpalast-Nacht.

:bnm: