bludgeon
22.01.2012, 12:32
Von Johnny Cashs schwer unterschätztem Meisterwerk "Bitter Tears" hier der bekannteste Song in deutscher Nachdichtung
Die Ballade von Ira Hayes – Peter LaFarge & Johnny Cash (1964)
Lass mich die Geschichte erzählen
Von einem taffen jungen Mann
Der aber ein Indianer war
Und aus der man lernen kann.
Er stammt von den Pima-Indianern
Einem fleißigen stolzen Stamm
Der nicht nur saufen und streiten
Sondern auch arbeiten kann.
Sie pflügten Arizona Valley
Und bauten Melonen an
Bis man ihnen eines Tages
die Wasserrechte nahm
Nun blieben die Felder trocken
Dem Stamm erging es schlecht
Der weiße Mann sah ruhig zu
Er fühlte sich im Recht.
Als dann Weltkrieg Zwo begann
Trat Ira trotzdem an
In der Hoffnung auf Veteranenruhm
Der seinem Stamm dann helfen kann.
Sie kämpften auf Südseeinseln
Gegen die gelbe Gefahr
Obwohl doch Ira der Pima
Auch kein Weißer war.
Sie erstürmten den Iwo Hügel
250 Mann
nach einem Tag des Sterbens
kamen 30 oben an.
Die Fahne der Freiheit flattert
nun über dem Ozean
das hat für Roosevelt & Truman
auch Ira Hayes getan.
Mit’nem Orden an der Brust
Kehrte er wieder heim
Die Kameraden achten ihn
Es sollte nicht von Dauer sein.
Denn kaum von Bord gegangen
da ändert sich der Ton
wieder bloß ein „Redskin“
wie vor dem Kriege schon.
Ira lernte da drüben
Wie Recht aus Blut erblüht
Dass das zu Hause nicht so ist
Das schlug ihm aufs Gemüt.
So begann er dann zu saufen – hart!
Er kam auch oft in den Knast
Immer wenn er paar weißen Beamten
Einen Tritt verpasst.
Da hatte er Zeit zum Grübeln,
bis er plötzlich verstand
warum der weiße Mann das Sagen hat
Im Indianerland.
Sie hatten ihn in die Army gelockt
Und Ruhm und Ehre versprochen
Aber sie hatten ihn wie einen Hund entlohnt
Sein Orden war der Knochen.
Jeden Morgen im Saloon
Da schüttet er in sich rein
Den Orden trägt er längst nicht mehr
Man lässt ihn lieber allein.
Nenn ihn Säufer Ira Hayes
Wenn er in seinen Whisky stiert
Heute lässt er sich’s gefallen
Früher hätt’ er dich skalpiert.
Nenn ihn Säufer Ira Hayes
Er antwortet nicht mehr
Denn die Bürde, die er trägt
Drückt auf seine Schultern schwer.
Im Reservat blieb das Wasser knapp.
Die Not blieb Jahrzehnte bestehen
Der Säufer Ira Hayes jedoch
Wurde plötzlich nicht mehr gesehen.
Sie fanden ihn ein paar Tage später
Erschossen in die Wüste gekarrt
Nah an einer Wasserstelle
In der Hand noch das Purple Heart.
Die Ballade von Ira Hayes – Peter LaFarge & Johnny Cash (1964)
Lass mich die Geschichte erzählen
Von einem taffen jungen Mann
Der aber ein Indianer war
Und aus der man lernen kann.
Er stammt von den Pima-Indianern
Einem fleißigen stolzen Stamm
Der nicht nur saufen und streiten
Sondern auch arbeiten kann.
Sie pflügten Arizona Valley
Und bauten Melonen an
Bis man ihnen eines Tages
die Wasserrechte nahm
Nun blieben die Felder trocken
Dem Stamm erging es schlecht
Der weiße Mann sah ruhig zu
Er fühlte sich im Recht.
Als dann Weltkrieg Zwo begann
Trat Ira trotzdem an
In der Hoffnung auf Veteranenruhm
Der seinem Stamm dann helfen kann.
Sie kämpften auf Südseeinseln
Gegen die gelbe Gefahr
Obwohl doch Ira der Pima
Auch kein Weißer war.
Sie erstürmten den Iwo Hügel
250 Mann
nach einem Tag des Sterbens
kamen 30 oben an.
Die Fahne der Freiheit flattert
nun über dem Ozean
das hat für Roosevelt & Truman
auch Ira Hayes getan.
Mit’nem Orden an der Brust
Kehrte er wieder heim
Die Kameraden achten ihn
Es sollte nicht von Dauer sein.
Denn kaum von Bord gegangen
da ändert sich der Ton
wieder bloß ein „Redskin“
wie vor dem Kriege schon.
Ira lernte da drüben
Wie Recht aus Blut erblüht
Dass das zu Hause nicht so ist
Das schlug ihm aufs Gemüt.
So begann er dann zu saufen – hart!
Er kam auch oft in den Knast
Immer wenn er paar weißen Beamten
Einen Tritt verpasst.
Da hatte er Zeit zum Grübeln,
bis er plötzlich verstand
warum der weiße Mann das Sagen hat
Im Indianerland.
Sie hatten ihn in die Army gelockt
Und Ruhm und Ehre versprochen
Aber sie hatten ihn wie einen Hund entlohnt
Sein Orden war der Knochen.
Jeden Morgen im Saloon
Da schüttet er in sich rein
Den Orden trägt er längst nicht mehr
Man lässt ihn lieber allein.
Nenn ihn Säufer Ira Hayes
Wenn er in seinen Whisky stiert
Heute lässt er sich’s gefallen
Früher hätt’ er dich skalpiert.
Nenn ihn Säufer Ira Hayes
Er antwortet nicht mehr
Denn die Bürde, die er trägt
Drückt auf seine Schultern schwer.
Im Reservat blieb das Wasser knapp.
Die Not blieb Jahrzehnte bestehen
Der Säufer Ira Hayes jedoch
Wurde plötzlich nicht mehr gesehen.
Sie fanden ihn ein paar Tage später
Erschossen in die Wüste gekarrt
Nah an einer Wasserstelle
In der Hand noch das Purple Heart.