Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schubladen die Xte
Die Stereoplay ist wohl führend auf dem Gebiet des Schubladenbaus.
Kubismus Pop - Scott Walker
Indietronics - The Year Of
Harmony Pop - The Free Design
Stil Mix - Justine electra
Gitarren Pop
Pop- Electronica
Roots Rock
Alternative Rock
Swing & Pop
Nostalgie Pop
Klassik Pop
Post Punk
Post Punkrock
Indie Pop
Retro Pop
Brit Rock
Brit Pop
Anarcho pop
und noch einige verständlicherer Stile.
Muss das so extrem sein?
ja. sonst könnten in den diversen jahrespolls weniger 1.plätze vergeben werden :virrt:
A propos:
Harmony Pop - das wär' jetzt glatt 'ne Schublade für mich, so vom Namen her. Aber da gottseidank auch noch "The Free Design" steht - diesen üblen Bullshit hab ich auf CD, und das ist eine der schrecklichsten Platten in meiner Sammlung. Also weg mit diesem "Harmonie" Quatsch. Harmonie ist anders. Harmonie, verbunden mit Pop ist für mich z.B. The Eagles und so Sachen.....:jau:
Uebrigens hab ich mir auch die neue CD von Scott Walker angehört. Das ist für mich voll krank, hat nix mit guter Musik zu tun. Klar, die kopflastigen Intellektuellos bauen wieder n'Anspruchs-Kult drumrum. Ganz übler Scheiss eines komplett durchgeknallten Wirrkopfs ist das für mich. "Kubismus Pop" - das passt natürlich, denn solch musikalischer Blödsinn kann nur aus einem Quadratschädel kommen.
:grin:
A propos:
Uebrigens hab ich mir auch die neue CD von Scott Walker angehört. Das ist für mich voll krank, hat nix mit guter Musik zu tun. Klar, die kopflastigen Intellektuellos bauen wieder n'Anspruchs-Kult drumrum. Ganz übler Scheiss eines komplett durchgeknallten Wirrkopfs ist das für mich. "Kubismus Pop" - das passt natürlich, denn solch musikalischer Blödsinn kann nur aus einem Quadratschädel kommen.
:grin:
Beatnik, hui, starker Tobak ist das. :häh:
Ich geh unverzüglich mal tief in mich hinein, und versuche auch gleich den tückischen "False Memory Effect" aufzspüren. Aber dennoch kein Konsens.
No matter what, aber Scott Walker hat solchen Mecker nicht verdient, ohne sein neues Album zu kennen sag ich das mal. Ist für mich einer der großen Nichtindieschubladenhineinpasser. Querkopf ja, Wirrkopf nein, nicht wirklich.
Es kommt wohl mal wieder auf den Standpunkt des Zuhörers an..
:prost:
was soll der Quatsch mit 1000 Schubladen ? Für jede neue Band wird eine neue Stilrichtung erfunden, Klasse! Ich hab in meiner Sammlung 5 Schubladen: Rock, Jazz, Blues, Weltmusik, Klassik. Das ist einigermaßen eindeutig, und es reicht vollkommen. Alles andere dient nur, wie Beatnik es sagte, den profilierungssüchtigen Musikjournalisten. Nicht mein Thema.
Triskell
19.06.2006, 12:16
was soll der Quatsch mit 1000 Schubladen ? Für jede neue Band wird eine neue Stilrichtung erfunden, Klasse! Ich hab in meiner Sammlung 5 Schubladen: Rock, Jazz, Blues, Weltmusik, Klassik. Das ist einigermaßen eindeutig, und es reicht vollkommen. Alles andere dient nur, wie Beatnik es sagte, den profilierungssüchtigen Musikjournalisten. Nicht mein Thema.
:jau: Sehe ich genauso!
Ich hab in meiner Sammlung 5 Schubladen: Rock, Jazz, Blues, Weltmusik, Klassik.
Bei mir gibt's nur zwei Schubladen: Musiker und Sampler.
Trotzdem finde ich gerade in Musikzeitschriften eine Schubladisierung gar nicht so schlecht. Wenn die Richtung in etwa klar ist, dann kann man sich auf die für einen selbst wesentliche Alben beschränken.
Das Problem ist nur: Was zum Henker versteckt sich hinter den Begriffen? :häh:
Vielleicht hilft es mal weiter, mit Postrock anzufangen. Als beschreibende Vokabeln fallen mir dazu ein: experimentell, instrumental, krautig, psychedelisch, hypnotisch, verlärmt.
Enstanden ist dies in den 90s als Absage an die Bands, die den Alternativ-Rockmainstream dominierten und denen jeglicher Impuls abgesprochen wurde, irgendwelche neuen Elemente der Musik hinzuzufügen. Man tut sich anfangs schwer im Hineinhören bei den Postrock Exponenten, aber gerade Fans von angekrautetem Material mit einem Faible für überlange Songs müßten mit ihren Ohren an den Boxen kleben. Ich habe lange gebraucht, bis mir Bands wie Mogwai, Labradford, Sea & Cake, Flying Saucer Attack oder Tortoise zugesagt haben, aber Can, Amon Düül oder NEU waren ja nicht nur für irgendwelche Gassenhauer bekannt und zuweilen sehr sperrig.
John Peel hat da mal wieder sehr nachgeholfen, oh how I miss this mate :-(
Chicago ist mit einigen Interpreten und Labels eine kleine Postrock-Hochburg (THRILL JOCKEY ist immer ne gute Adresse).
Neuere Bands sind Godspeed You Black Emperor (kenn ich weniger) und Sigur Ros (Kenn ich besser und hab sie schon hier erwähnt, lobend)
:jumpg:
Zu Klassik Pop fällt mir der eher im angelsächsischen verwendete Begriff "Chamber Pop" ein, vielleicht seelenverwandt zu Artrock im Sinne sinfonischer Ausarbeitung von Musik unter Einbeziehung klassischer Elemente, wie es die Moody Blues, Yes oder Procol Harum ja schon in den 60s vorexerziert haben, auch Burt Bacharach oder Brian Wilson oder die Beatles haben mit ganzen Orchestern gearbeitet, weiland auch Deep Purple.
Heutzutage für mich eher als Gegenpol zu der weitverbreiteten Lo-Fi Ästhetik oder DIY (Do it yourself) Philosophie früher Punkbands.
Stichworte wie getragen, dramatisch, orchestriert, aufwändig produziert, sophisticated, opulent...
Vetreter sind für mich Bands wie Divine Comedy (eigentlich gar keine Band), die High Llamas, Tindersticks, Rufus Wainwright oder Lambchop.
Da hier immer auch arg viel Wert auf Melodie gelegt wird höre ich solche Musik zuzeiten gerne, wie ich auch den Moody Blues noch immer sehr gerne ein Ohr zuwerfe ...
:jumpg:
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