remo4
30.07.2006, 18:34
Verfasst am: Sa Sep 25, 2004 2:14 pm Titel: Hattler - No Eats Yes
Hattler
„No Eats Yes“
(Polydor)
Tab Two nehmen gerade eine Auszeit. Somit gibt es eine Soloscheibe von Hellmut Hattler. Und das erste Stück gibt zu einigen Befürchtungen Anlaß. Nur Baß, das riecht nach „Selbstverwirklichung“, aber Gott sei Dank ist das nach einer Minute vorbei und dann kommt das, was dieser Mann am besten kann: Leicht jazzig angehauchte, groovige Stücke, die sehr nach Tab Two klingen. Auch diese Trompete taucht markant bei fast jedem Song wieder auf, nur daß Hattler diesmal mit zwei Sängerinnen arbeitet. Also ein Vokalistinnen-Album, bei dem ihm u.a. die Leute von De-Phazz geholfen haben. Eine Fortsetzung des Tab Two Konzepts in neue Richtungen. Irgendwie erinnern die Grooves an die Jazzkantine, nur ohne die Rapper. Fans dieser Formation sollten in jedem Fall in dieses Album reinhören. Mit Sicherheit zu jazzig, anspruchsvoll und eigenwillig, um den großen Erfolg zu haben, aber das sagt ja nichts über die Qualität der Musik aus. Hellmut Hattler sollte sich überlegen, ob er dieses Projekt und Tab Two nicht miteinander verbinden sollte, das Ergebnis könnte äußerst faszinierend werden.
Norbert Sonderfeld
infomusic/September 2000
Hattler
„No Eats Yes“
(Polydor)
Tab Two nehmen gerade eine Auszeit. Somit gibt es eine Soloscheibe von Hellmut Hattler. Und das erste Stück gibt zu einigen Befürchtungen Anlaß. Nur Baß, das riecht nach „Selbstverwirklichung“, aber Gott sei Dank ist das nach einer Minute vorbei und dann kommt das, was dieser Mann am besten kann: Leicht jazzig angehauchte, groovige Stücke, die sehr nach Tab Two klingen. Auch diese Trompete taucht markant bei fast jedem Song wieder auf, nur daß Hattler diesmal mit zwei Sängerinnen arbeitet. Also ein Vokalistinnen-Album, bei dem ihm u.a. die Leute von De-Phazz geholfen haben. Eine Fortsetzung des Tab Two Konzepts in neue Richtungen. Irgendwie erinnern die Grooves an die Jazzkantine, nur ohne die Rapper. Fans dieser Formation sollten in jedem Fall in dieses Album reinhören. Mit Sicherheit zu jazzig, anspruchsvoll und eigenwillig, um den großen Erfolg zu haben, aber das sagt ja nichts über die Qualität der Musik aus. Hellmut Hattler sollte sich überlegen, ob er dieses Projekt und Tab Two nicht miteinander verbinden sollte, das Ergebnis könnte äußerst faszinierend werden.
Norbert Sonderfeld
infomusic/September 2000