remo4
05.08.2006, 17:30
Verfasst am: Mo Jan 03, 2005 11:28 pm Titel: Kalabra - Folka
Kalabra
„Folka“
(Westpark/Indigo)
Folkrock aus Schweden.
Und zwar richtig mit Power. Das hier ist irgendwie eine mysteriöse Melange aus nordischem Folk mit Rock-Jazz und Funk und Pop. Die Instrumente sind auch alles andere als normal, da treffen Bouzouki auf Maultrommel, Saxophon auf Harmonika. Die Musik ist an den schwedischen Traditionen ausgerichtet, aber durch das Rockinstrumentarium in die heutige Zeit transportiert. Man muss sich an die etwas harte Stimme der Sängerin gewöhnen und die schwedische Sprache ist auch hart und alles andere als einschmeichelnd. Dann kann man diesen verzwickten Melodien folgen. Man geht auf eine Achterbahnfahrt voller archaischer Strukturen und gleichzeitig kunstvollen Arrangements. Kalabra sitzen mitten zwischen allen Stühlen. Viel zu experimentell für den Folkfreund, zu improvisierfreudig für den Rocker, zu laut für den Jazzer, zu wild für den Esoteriker. Somit natürlich interessant für die Forscher und Entdecker unter den Musikkonsumenten. Und bei aller Ungewöhnlichkeit verbreitet die Musik eine unheimliche Lebensfreude. Diese CD macht einfach Spaß.
Norbert Sonderfeld
infomusic september 2001
Kalabra
„Folka“
(Westpark/Indigo)
Folkrock aus Schweden.
Und zwar richtig mit Power. Das hier ist irgendwie eine mysteriöse Melange aus nordischem Folk mit Rock-Jazz und Funk und Pop. Die Instrumente sind auch alles andere als normal, da treffen Bouzouki auf Maultrommel, Saxophon auf Harmonika. Die Musik ist an den schwedischen Traditionen ausgerichtet, aber durch das Rockinstrumentarium in die heutige Zeit transportiert. Man muss sich an die etwas harte Stimme der Sängerin gewöhnen und die schwedische Sprache ist auch hart und alles andere als einschmeichelnd. Dann kann man diesen verzwickten Melodien folgen. Man geht auf eine Achterbahnfahrt voller archaischer Strukturen und gleichzeitig kunstvollen Arrangements. Kalabra sitzen mitten zwischen allen Stühlen. Viel zu experimentell für den Folkfreund, zu improvisierfreudig für den Rocker, zu laut für den Jazzer, zu wild für den Esoteriker. Somit natürlich interessant für die Forscher und Entdecker unter den Musikkonsumenten. Und bei aller Ungewöhnlichkeit verbreitet die Musik eine unheimliche Lebensfreude. Diese CD macht einfach Spaß.
Norbert Sonderfeld
infomusic september 2001