remo4
27.08.2006, 18:46
Verfasst am: Sa Okt 16, 2004 12:06 am Titel: Miss Ludella Black - She´s Out There
Miss Ludella Black
„She´s out there“
(Damaged Goods/Cargo)
Krach, beeinflusst von den Sechzigern. Was will man sonst erwarten von einem Ex-Mitglied der Delmonas und der Headcotees? Nebenbei mitgemischt haben die Ex-Milkshakes Micky Hampshire und den Ex-Headcoats Johnny Johnson und Bruce Brand. Und wir bekommen hier eine geballte Ladung Energie um die Ohren geschlagen. Aber immer melodisch und mit einem gewissen Popflair. Natürlich alles andere als perfekt gespielt und extrem unterproduziert. Einfach das Mikro aufgestellt und ab geht’s. So muss auch damals eine Garagenpunk-Scheibe aufgenommen worden sein.
Es gibt natürlich exquisite Coverversionen von u.a. „Never again“ (Shangri-Las“), „Is it true“ (Brenda Lee) und „Last summer“ (The Troggs). Dazu gesellen sich weitere erstklassige eigene Stücke, die damals ohne weiteres in den Charts gewesen hätten sein können. Solche Musik wünscht man sich im Beatschuppen. Das riecht nach Rauch, Bier und ungesunder Lebensweise. Und mit genügend Wut im Bauch, um auf keinen Fall etwas für „Oldie-Fans“ zu sein. Das hier ist viel näher am Punk als vieles andere, was sich heute mit diesem Begriff schmückt.
Norbert Sonderfeld
infomusic/dezember 2000
Miss Ludella Black
„She´s out there“
(Damaged Goods/Cargo)
Krach, beeinflusst von den Sechzigern. Was will man sonst erwarten von einem Ex-Mitglied der Delmonas und der Headcotees? Nebenbei mitgemischt haben die Ex-Milkshakes Micky Hampshire und den Ex-Headcoats Johnny Johnson und Bruce Brand. Und wir bekommen hier eine geballte Ladung Energie um die Ohren geschlagen. Aber immer melodisch und mit einem gewissen Popflair. Natürlich alles andere als perfekt gespielt und extrem unterproduziert. Einfach das Mikro aufgestellt und ab geht’s. So muss auch damals eine Garagenpunk-Scheibe aufgenommen worden sein.
Es gibt natürlich exquisite Coverversionen von u.a. „Never again“ (Shangri-Las“), „Is it true“ (Brenda Lee) und „Last summer“ (The Troggs). Dazu gesellen sich weitere erstklassige eigene Stücke, die damals ohne weiteres in den Charts gewesen hätten sein können. Solche Musik wünscht man sich im Beatschuppen. Das riecht nach Rauch, Bier und ungesunder Lebensweise. Und mit genügend Wut im Bauch, um auf keinen Fall etwas für „Oldie-Fans“ zu sein. Das hier ist viel näher am Punk als vieles andere, was sich heute mit diesem Begriff schmückt.
Norbert Sonderfeld
infomusic/dezember 2000