Thovo56
01.09.2006, 13:39
Ja,ich war latürnich dabei und sage euch: Ihr habt etwas verpasst. Gut, erst mal war es eine exclusive Sache, die sie nur gestern in Dortmund und heute in Hamburg aufführen, anlässlich des 10.Todestages von Rio Reiser.
Aber es war auch eine tolle Show. Wenn man vorher weiss, dass die Scherben keine Filigrantechniker hinsichtlich der Soundqualität sind.. All die alten Sachen, die anarchistischen und die poetischen, haben sie uns präsentiert, und nicht selten sang der ganze Saal - das fzw war ziemlich voll, geschätzte 400 - lautstark mit (und die linken Fäuste wurden in die Höhe gereckt!). Der Traum ist aus, Allein machen sie dich ein, Halt dich an deiner Liebe fest, Wenn die Nacht am tiefsten, Der Turm stürzt ein, ach,ich hätte mitschreiben sollen, aber auch viele Solo-Nummern von Rio: Junimond, Für immer und dich, Land in Sicht,....fast 2 1/2 Stunden das volle Programm. Drei Mal sind sie wieder raus gekommen, um eine bzw. mehrere Zugabe(n) zu spielen. Tolle Stimmung in Saal. Und irgendwie,ich weiss nicht genau, wie ich es beschreiben soll, entkrampfter, entspannter, als früher, wo alles immer so politisch links korrekt ernst sein musste. Man kann auch fröhlich mit diesen Songs umgehen, das kam an dem Abend rüber. Und man spürte, dass sich die Musiker über die Reaktionen des Publikums freuten. Die faszinierende Sängerin Angie Olbrich brach denn sogar bei einer Rio-Reiser-Ballade vor Rührung in Tränen aus. War ja für die Band auch ein gewisses Abenteuer,wie kommen wir so viele Jahre später beim Publikum noch an ? Die Fans lieben ihre Scherben! Immer noch, oder schon wieder... Da die Gattin kurzfristig ausfiel, ist mein 17-jähriger Sohn Leo mit gekommen, und auch er, der sonst Aggro-Berlin oder Bushido hört, war total begeistert. Waren einige jüngere (Kinder?) im Publikum. Das macht Hoffnung.
Als Vorgruppe war eine mir bis dato unbekannte Sängerin namens Charlotte auf der Bühne, solo mit E-Piano, gar nicht mal schlecht, so in Richtung Norah Jones, allerdings lauter und härter...
Zur aktuellen Band gehören: Kai Sichtermann (bass), Funky K. Götzner (drums), Nicolas Pallat(voc., sax), Jörg Schlotterer(voc., flute), Angie Olbrich (voc., percussion), Martin Paul (keyboard), Marius Del Mestre (leadguitar) und Dirk Schlömer(guitar, voc.). Nach Aussage der Band bis auf den jungen Gitarristen M.del Mestre gehören alle anderen schon seit den 70ern zur Scherben-Familie dazu.
Mehr gibts auf der aktuellen Homepage: www.scherbenfamily.de
Aber es war auch eine tolle Show. Wenn man vorher weiss, dass die Scherben keine Filigrantechniker hinsichtlich der Soundqualität sind.. All die alten Sachen, die anarchistischen und die poetischen, haben sie uns präsentiert, und nicht selten sang der ganze Saal - das fzw war ziemlich voll, geschätzte 400 - lautstark mit (und die linken Fäuste wurden in die Höhe gereckt!). Der Traum ist aus, Allein machen sie dich ein, Halt dich an deiner Liebe fest, Wenn die Nacht am tiefsten, Der Turm stürzt ein, ach,ich hätte mitschreiben sollen, aber auch viele Solo-Nummern von Rio: Junimond, Für immer und dich, Land in Sicht,....fast 2 1/2 Stunden das volle Programm. Drei Mal sind sie wieder raus gekommen, um eine bzw. mehrere Zugabe(n) zu spielen. Tolle Stimmung in Saal. Und irgendwie,ich weiss nicht genau, wie ich es beschreiben soll, entkrampfter, entspannter, als früher, wo alles immer so politisch links korrekt ernst sein musste. Man kann auch fröhlich mit diesen Songs umgehen, das kam an dem Abend rüber. Und man spürte, dass sich die Musiker über die Reaktionen des Publikums freuten. Die faszinierende Sängerin Angie Olbrich brach denn sogar bei einer Rio-Reiser-Ballade vor Rührung in Tränen aus. War ja für die Band auch ein gewisses Abenteuer,wie kommen wir so viele Jahre später beim Publikum noch an ? Die Fans lieben ihre Scherben! Immer noch, oder schon wieder... Da die Gattin kurzfristig ausfiel, ist mein 17-jähriger Sohn Leo mit gekommen, und auch er, der sonst Aggro-Berlin oder Bushido hört, war total begeistert. Waren einige jüngere (Kinder?) im Publikum. Das macht Hoffnung.
Als Vorgruppe war eine mir bis dato unbekannte Sängerin namens Charlotte auf der Bühne, solo mit E-Piano, gar nicht mal schlecht, so in Richtung Norah Jones, allerdings lauter und härter...
Zur aktuellen Band gehören: Kai Sichtermann (bass), Funky K. Götzner (drums), Nicolas Pallat(voc., sax), Jörg Schlotterer(voc., flute), Angie Olbrich (voc., percussion), Martin Paul (keyboard), Marius Del Mestre (leadguitar) und Dirk Schlömer(guitar, voc.). Nach Aussage der Band bis auf den jungen Gitarristen M.del Mestre gehören alle anderen schon seit den 70ern zur Scherben-Familie dazu.
Mehr gibts auf der aktuellen Homepage: www.scherbenfamily.de