Mackay war so ein wenig der verlorene Sohn von Roxy Music. Zu unspektakulär, Lehrer von Beruf (Englisch) noch nebenher, machte er halt seinen Job bei Roxy Music. Und legte 1978 nach "In Search Od Eddie Riff" sein zweites Album vor, das auf einer China Reise basierte. Das ging zurück nach China, einer Bekannten hab ich das für den China Aufenthalt auf den Walkman platziert, und die Chinesen waren begeistert (anscheinend).
Eine reine Instrumentalplatte, die in meinen Personal Charts 1978 dank "The Lo-Yang Tractor Factory" pfeilschnell nach oben geschossen war. World Music gab es damals noch nicht. Aber dennoch war die Chinareise und der musikalische Einfluss dominant und für 1978 etwas neues. Mackay spielte perfekt. Er war wohl vorher und auch nachher nicht besser, das passte millimetergenau - zusammen mit Phil Manzanera und Paul Thompson klang das ungeheuer kompakt, melodisch, einfach wunderschön, ich habe selten ein schöneres Saxophon gehört. Noch heute packt einen das an. Die Vergleiche hinken nicht bloss, die sitzen im Rollstuhl. Jade Warrior teilweise, Popol Vuh, in diese Richtung geht die Reise, sehr orchestral teilweise, aber das stört nicht. Instumentals sind für einen Nicht-Spieler immer schwierig zu beschreiben, und mir fehlen zum Teil einfach nur die Worte.
Hört's euch das mal an, das tut einem wirklich nicht leid.


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