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    von Veröffentlicht: 25.07.2010 17:34     Anzahl an Hits: 1821 
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    2. Rock,
    3. Americana
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    "Songbird" ist unglaublich, für mich eine Inselplatte, vollbesetzt mit lauter Palmen, umrandet mit allerfeinstem, in der Sonne glitzerndem Sandstrand. "Songbird" ist aber auch wie endlose scheinende Prärie, oder wie erfrischender Wald in dem dir der Duft von Tannennadeln in die Nase steigt. Oder wie eine Spelunke, bevölkert mit hemdsärmligen Gestalten, irgendwo in einem vergessenen Nest im Hinterland Kaliforniens. Und wenn ich mir "Daniel" anhöre, dann entführt mich dessen ausuferndes Brass-Arrangement auf die höchsten Höhen der Rocky Mountains, führt mich über schmale Grate an dessen Seiten sich tiefe Abgründe auftun...

    Der Singer/Songwriter Jesse Colin Young hatte sich '75 ganz schön weit entfernt von den oft spartanisch gestalteten Aufnahmen der Youngbloods.
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    von Veröffentlicht: 25.07.2010 17:28
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    2. Rock
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    Zuerst mal, hier gibts alles, nur keinen Gospel. Ich wäre fast achtlos daran vorbeigegangen, aber irgendwas hat mich dazu gebracht kurz ein Ohr voll zu nehmen. Die Truppe tönte irgendwie nach Rock'n'Roll/Rockabilly und dem einen oder anderen Schuss Musikgeschichte. Irgendwo habe ich im Internet gelesen, dass die Band als Rock'n'Roll Combo bezeichnet wird. Na gut, auch wenn Vincent Vincent im Booklet einen auf Gene Vincent macht, ganz so ist es nun doch auch wieder nicht.

    Bei den Durchgängen zu Hause hat das Album immer mehr vom traditionellen Rock'n'Roll/Rockabilly abgegeben und sich zu einem sehr modernen Sound gewandelt. Das beweist mir wieder mal, das man bei sich zu Hause sehr wohl anders hört, als an einer Hörbar beim Dealer eures Vertrauens. Ich hab da schon ein paar Ueberraschungen erlebt mit Alben die ich beim Händler angetestet hatte und dann im Wohnzimmer eine
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    von Veröffentlicht: 25.07.2010 17:23
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    Japanischer Rock'n'Roll/Rockabilly ist faszinierend. Vermutlich hat das was mit dem gefühlten Enthusiasmus dieser Musiker zu tun. Handwerklich sind diese Musiker ebenfalls auf der Höhe und normalerweise schaffen die den Spagat zwischen den 50's und den 00's mit einer Verve, dass solche Bands fast so etwas wie ein eigenes Genre geschaffen haben. Die japanische Ausrichtung ist allerdings ziemlich traditionsbehaftet. Im Zusammenspiel mit Sängern/Sängerinnen die ausser japanisch keine Sprache können (aber doch so tun müssen, als würden sie englisch singen), kommt dabei eine ziemlich kurlige Mischung heraus.

    Tigerlily sind so ein Unternehmen. Der Vierer besteht aus einer Frontfrau (Junko - Vocals) und drei Typen die die Instrumente bedienen (Miyuki - Guitar, Hiroshi - Upright Bass
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    von Veröffentlicht: 25.07.2010 17:18  Anzahl an Hits: 875 
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    Locked In . "Eingeschlossen" . So heißt die LP von Wishbone Ash (WA) aus dem Jahre 1976.

    Zu Erinnerung:
    Nach vier Jahren Zugehörigkeit zur Band war Gitarrist Ted Turner ausgestiegen.
    Andy Powell bekam Laurie Wisefield als neuen Gitarrenpartner.
    Wisefield hatte zuvor 3 beachtliche, leider weitgehend vergessene, LPs mit der englischen Band HOME eingespielt hatte.
    There's The Rub war 1975 die erste LP mit Wisefield. Ein Jahr später folgte Locked In.

    Betrachtet man das Cover zu dieser LP, wird deutlich, wie 1976 die Situation für die Band war.

    Wishbone Ash versuchten nach dem Erfolg in Europa, den US-Markt zu knacken, was jedoch nur unzureichend gelang.
    Als erste Maßnahme hatte die Band auf There's The Rub Bill Szymczyk (Produzent der Eagles und anderer Bands) verpflichtet.
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    von Veröffentlicht: 15.07.2010 21:39     Anzahl an Hits: 807 
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    Frustrationskauf, wie bereits kurz angedeutet. Ich hatte ja die Hoffnung, dass mir das da nach mehrmaligem anhören doch noch gefallen könnte. Die musikalische Richtung teilweise schon, wenn nur das Unvermögen dieser Band nicht wäre. Ich melde mich dann schon, wenn ich mir ein Album auf Schülerbandniveau zulegen wollte. Allerdings kann ich wirklich nicht sagen welche Verbindung ich zu der Band gezogen hatte, als ich das Ding im Laden sah und kaufte. Wahrscheinlich habe ich etwas in Richtung Sir Lord Baltimore erwartet. Voller Treffer! Den Eisberg dahinter!
    Das Geschwurbel in den Liner Notes von wegen „superficial comparisons with Black Sabbath“ (die hätten sich so was verbeten) und
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    von Veröffentlicht: 15.07.2010 21:34
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    2. Bluesrock

    Für mich das beste Album dieser Supergroup. 1979 aufgenommen, wo? Keine Ahnung die dürftigen Informationen geben nichts her.
    Die Blues Band bestand aus
    Paul Jones: harp., voc. (Manfred Mann und etliche andere, Schauspieler),
    Dave Kelly: slide guit., voc. (John Dummer)
    Tom McGuiness: guit. (The Roosters mit Eric Clapton, Manfred Mann, McGuiness Flint)
    Hughie Flint: drums (McGuiness Flint, John Mayall, Manfred Mann)
    Gary Fletcher: bass (Rennfahrer)

    Man sieht, es waren alles keine Neulinge in Showgeschäft und der Blues war immer irgendwie dabei. 1979 machte Paul Jones einen Rundruf und die Blues Band war entstanden.
    Das Official Bootleg Album war das erste Album. So ganz Live scheint es mir nicht, vielleicht kann hier noch jemand Infos beschaffen.
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    von Veröffentlicht: 15.07.2010 21:24  Anzahl an Hits: 601 
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    2. Rock
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    Wild Turkey wurde bereits öfter im Forum erwähnt, aber ich meine es lohnt auch.
    Wild Turkey im Forum und im Rockzirkus.

    1970 verließ Glenn Cornick Jethro Tull um 1971 Wild Turkey zu gründen. Turkey ist das zweite Album der Band und sollte für lange Zeit ihr letztes sein. Zu der Band und diesem Album holte er sich:

    Gary Rickford-Hopkins: voc.
    Mick Dyche: guit., voc., slide guit.
    Alan « Tweke » Lewis : guit.
    Steve Gurl: piano.; keyb.
    Jeff Jones: drums
    Glenn Cornick: bass

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    von Veröffentlicht: 15.07.2010 21:19
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    2. Folk und Country
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    Bin im Moment auf einem Country Trip und was passt da ganz gut rein? Natürlich Bob Dylan und sein Nashville Skyline. Neben dem Highway 61 gefällt mir dieses Album von Dylan am besten.
    Aufgenommen wurde im Februar 1969 im Herzen der Countrymusic, in Nashville.
    Ein Dylan weg vom Folk. Er trifft im Nachbarstudio einen alten Kumpel vom Newport Folkfestival, Johnny Cash, beim ersten Song ist er zu hören.
    Es sind noch andere bekannte Namen. Kenneth A. Buttrey kennt man von Aufnahmen mit Neil Young, Chet Atkins und von der berühmten Area Code 615.
    Pete Drake arbeitete mit einigen Mitgliedern der Beatles, mit Elvis
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    von Veröffentlicht: 15.07.2010 21:15
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    2. Blues
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    Harpbluesalben sind manchmal so und manchmal so. Manchmal von extraordinärer Klasse und manchmal Ware, deren Verfalldatum längst abgelaufen ist. Manchmal spannend und manchmal von elender Langweiligkeit. Es gibt eben die und die. "I Smell A Rat" gehört zu denen. Denen die man sich immer wieder gerne anhört, weil die Musik interessant ist, der Harpspieler nicht immer die ewig gleichen Licks rauslässt und man trotzdem bei der Platte noch zum atmen kommt.

    Hier steht die Mundharmonika tatsächlich an vorderster Stelle. Mad Dog Lester Davenport nimmt sich nicht vornehm zurück, wie es manchmal Charlie Musselwhite macht. Hier gibt’s Harp im Grossformat um die Ohren. Die äusserst kompetente Band stützt
    und unterstreicht das Spiel von Mad Dog Lester Davenport exzellent. Das ist so ziemlich die reine Blueslehre die man im 21. Jahrhundert bekommen kann. Natürlich ist das elektrisch, aber als Bluesrock würde ich das definitiv nicht bezeichnen. ...
    von Veröffentlicht: 11.07.2010 16:58
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    2. Rock
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    Bin ein alter Hase.
    Mich haut nix mehr so leicht um.
    Hab' ich mir jedenfalls gedacht.
    Aber das... wow... aber das... das ist unglaublich... ein genialer Trip!


    Ueber den sogenannten Boston-Sound von '68/'69 wurde schon viel geschrieben. Trotzdem waren EDEN'S CHILDREN und ULTIMATE SPINACH die einzigen Vertreter dieser Szene die ich kannte. Die hier versammelten Bands bieten einen einmaligen Ueberblick über das bunte Treiben in der Universitätsstadt Boston ende 60er. Teils soft-akkustisch, jazzig, rockig, manchmal countryesk, psychedelisch versponnen. Und beim Durchören der Tracks auf dieser Compilation muss man unweigerlich an die viel bekannteren US-Acts jener Zeit denken: Airplane, Quicksilver, Byrds, G-Dead, Doors, Vanilla Fudge, Iron Butterfly. Hier sind insgesamt 18 Unternehmungen versammelt, die es nur "regional geschafft" haben. Aber allesamt waren das Talente mit einem riesigen Potential, die es eigentlich viel weiter hätten bringen können... ein "MUST" für Liebhaber von US-Late-Sixties-Rock... und da zähle ich mich dazu...
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