Zu den berühmtesten Vertretern des Progrock gehört Genesis.
Bisher wurde diese Band im Forum mehr oder weniger nicht thematisiert.
Foxtrot zählt zu den besten Alben der Band und enthält mit dem 20minütigen, mehrteiligen "Supper's Ready" einen berühmten Longtrack.
Epische Songs waren und sind ein Markenzeichen des Progrock.
Daher habe ich mich für Foxtrot und gegen Selling England By The Pound und The Lamb Lies Down on Broadway entschieden, obwohl ich die beiden anderen Alben als gleichwertig erachte.
Was währe der Progrock ohne Synthesizer und Keyboards ?
Einer der Meister ist Keith Emerson und E,L&P waren eine weitere führende Band des Progs.
Brain Salad Surgery glänzt mit der dreiteiligen Suite "Karn Evil 9" (insgesamt 29 Minuten) und dem 7minütigen "Toccata". Abgerundet wird das Ganze durch drei kurze Stücke.
Alle anderen LPs von E,L&P haben für mich den einen oder anderen Schwachpunkt.
(auf Trilogy ist "Abandons Bolero" zu blass, auf Tarkus fällt die zweite Seite erheblich ab, das Debüt ist mir zu uneinheitlich)
Konzeptalben sind ein weiteres Markenzeichen des Progrock. Oft wurde über zwei LP-Seiten eine Geschichte erzählt.
Ein typischer Vertreter dieser Sparte ist Thick As A Brick.
Gleichwohl war Progrock nur eine kurze Phase in der langen Karriere von Jethro Tull.
Ohne Unterteilung in einzelne Songs gibt es einen Mix aus Hardrock, Folkrock und klassischen Elementen. Neben dem typischen Rockband-Instrumentarium (g,b,dr,keys) bieten Jethro Tull auch Flötenklänge.
Progrock war in den 70ern vorwiegend eine Domäne britischer/europäischer Bands.
Ein Beispiel für US-amerikanischen Prog ist "Song For America" von Kansas.
Epische, symphonische Songs, dazu der Einsatz einer Violine und teils mehrstimmiger Gesang
Kansas vergessen jedoch nicht, immer wieder kräftig zu rocken und dabei fast hardrockig zu klingen.
Ashes Are Burning ist ein Beispiel für Progrock mit Einflüssen aus britischem Folk und klassischer Musik.
Neben Turn Of A Friendly Card sicher die beste Studioarbeit von Renaissance (Ausgabe 2) einer Band, die es in zwei gänzlich unterschiedlichen Inkarnationen (Jane Relf / Annie Haslam)gab.
Dream Theater aus den USA stehen für Progrock jenseits der 70er Jahre.
Eine Mischung aus komplex-artistischen, teils energetischen Songs, die manchmal auch eine metallische Note haben, zeichnet Images And Words aus. Dream Theater sind ein typischer Vertreter des Prog-Metal. Auf späteren Alben wurden sie deutlich härter.
Im Progrock gibt es immer auch Bands, die Einflüsse aus dem Jazzrock verarbeiteten.
Das Debüt von Eddie Jobson (keys, violine), John Wetton (b), Bill Bruford (dr) und Allan Holdsworth (g) alias U.K. fällt in diese Kategorie. Neben typisch proggigen Tracks, die auch von E,L&P stammen könnten, sorgt
Holdsworth für die jazzrockige Komponente. Jobsons Violine bringt zusätzliche Akzente.
Barclay James Harvest sind ein weiterer Vetreter für britischen Prog.
Einflüsse aus der Klassik vermischen sich mit verträumten Klängen. Mellotronklänge runden das Bild ab. Das Album Live enthält einige der besten Songs der Frühphase.
Prog aus Schweden.
Magician's Hat des Multiinstrumentalisten Bo Hansson bietet neben dem typischen Rockinstrumentarium auch zahlreiche Flöten- und Saxofonklänge.
Neben epischen Songs gibt es zahlreiche, ziemlich kurze Stücke, die aufgrund der meist fließenden Übergänge doch wieder epischen Charakter bekommen. Die LP ist als Ganzes sehr abwechslungsreich.
Eine weitere Spielart im Prog ist Spacerock.
Kaum eine andere Band wird so sehr mit diesem Etikett in Verbindung gebracht wie Hawkwind.
Ich habe mich für Hall Of The Mountain Grill entschieden.


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