Alexa Rodrian
„All Done And Dusted“
(NRW Records/NRW Vertrieb)
Da sitz ich nun fasziniert vor den Lautsprechern und höre dieser Stimme zu. Alexa Rodrian hat ihre Wurzeln im Jazz, lebte sieben Jahre in New York und gehörte dort zur lebendigen Szene. Sie trat in der Knitting Factory auf und lernte von Lehrern wie Sheila Jordan, dass die Grundlagen der Musik nicht in irgendwelchen Schubladen zu finden ist. Längst ist die Sängerin zurück über den Atlantik und auf ihrem neuen Album spiegelt sich das ganze Leben vom Kinderlied bis zur Schreibhemmung, vom Aufbruch zu neuen Horizonten bis zur romantischen Liebeserklärung. Das erinnert mal an die Emotionalität einer Billie Holiday, mal an Marc Ribots Gitarrenattacken oder auch an die Verschrobenheit einer Tom Waitsschen Ballade. Da passt dann auch eine Version von „Eleanor Rigby“, welche Alexa Rodrian in ein mysteriöses Uptempo-Hörstück verwandelt. „All done and dusted“ ist ein Album, das fordert, aber auch unendlich viel gibt. Hinter jeder Ecke lauert eine Überraschung, und über der ungewöhnlich instrumentierten Musik liegt die phantastische Stimme Alexa Rodrians. Für mich ganz klar eines der musikalischen Highlights dieses Jahres. So


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