Noch einer.Zitat von Black Dog
![]()
Michael
PS: Besonders positiv an Slade ist, dass die so richtig abrocken konnten. Slade Alive 1 & 2 und Slayed sind immer noch 1a.
Noch einer.Zitat von Black Dog
![]()
Michael
PS: Besonders positiv an Slade ist, dass die so richtig abrocken konnten. Slade Alive 1 & 2 und Slayed sind immer noch 1a.
Yeah....auch ich bekenne - vor allem im Fall "Slade": Die waren für mich immer DIE "One Two Three Four und los gehts" - Band.![]()
Auch Sweet machten tolle Hits, vor allem in ihrer Hardrock-Phase, also nach diesem Funny Funny Zeug. "Ballroom Blitz" ist immer noch ein toll abgehender Heuler.
T. Rex kann ich mir heute nur noch in kurzen Happen zuführen, zu häufig plagierte sich Marc Bolan selbst. Immer noch wunderschön: "Ride a white swan". Und natürlich die vier Tyrannosaurus - Album.
Ein Granatenalbum war für mich damals (und eigentlich auch heute noch) die Scheibe "Electric Warrior" von T. Rex. Glambezogen betrachtet war das wohl das ehrlichste und robusteste Album, das für mich dann auch dem Zahn der Zeit irgendwie immer entkam. Vielleicht hängt das damit zusammen, dass sich Marc Bolan im richtigen Moment zu Tode crashte, was ihn natürlich sogleich zum Mythos machte, einem Jimmie Dean nicht unähnlich. Was Marc Bolan meiner Meinung nach auszeichnete, war neben seinem unglaublichen Charisma auch die Fähigkeit, Ohrwürmer zu schreiben, die nicht ausschliesslich einem angesagten Musiktrend folgten. Das kann man heute noch nachhören, z.B. in "Bang A Gong (Get It On)", einem wirklich edlen Rocksong, wie er von der Melodie her noch immer wieder für neue Songs herhalten kann. "Get It On" war für mich schon damals sowas Ähnliches wie in den Fünfzigern Elvis' Hüftschwung: total sexy. Marc Bolan wirkt auf mich heute noch als der Glam-Musiker mit der grössten Nachhaltigkeit beim wohl geringsten Aufwand auf der kompositorischen Seite.
Grauenvoll und von mir total gehasst war Gary Glitter mit seinem hirnlosen Urwaldstampfen. Den fand ich nicht nur grottenschlecht, von dem dachte ich auch immer, der sei stockschwul, so wie der auftrat. Vermutlich bekam ich diesen Eindruck aufgrund seines Afro-Looks, der für mich absolut lächerlich aussah und überhaupt nicht zu seiner Hardguy-Ledermontur passte. Naja, manchmal sah man ihn ja auch in einem Leopardenfell. Okay, zurück zu Musik:
Es gab noch Noddy Holder, der gei*e Schreihals, den ich wirklich toll fand. Die kerzengeraden Rocker wie "Get Down And Get With It", "Tak Me Bak 'Ome" und so weiter sind zwar heute bei mir kein Thema mehr, aber damals faszinierten mich diese Stücke. Vielleicht auch deswegen, weil Slade für mich eine musikalische Brücke bilden konnten zwischen dem von mir damals so heiss geliebten Countryrock und dem Progressiv-Rock on the other hand. Ich würde meinen, dass Slade die Bodenständigste aller Glam-Bands war. Bei Noddy und Co. konnte man sich immer irgendwie vorstellen, wie sie nach einem Gig im nächsten Pub eine Sauf- und Gröhlparty feiern.
Suzi Quatro fand' ich immer irgendwie niedlich und "bemüht". "Can The Can" und "Primitive Love" und dann war aus die Maus. Der Rest war für mich kein Thema mehr. Ich besitze heute noch einen "Twofer" von ihr mit den Alben 2 und 3. Der verstaubt allerdings ungehört in den Tiefen meines Archives.
Sweet waren für mich immer nur eine Hitparaden-Band und wurden somit eher belächelt. Für mich gibt es von ihnen einen Song und eine LP, die ich wirklich gut fand: Die Single heisst "Blockbuster" und die LP "Level Headed" (wo "Air on A Loop" und "Love is like Oxygen" drauf sind). Aber auch von Sweet steht heute nix mehr in meiner Sammlung.
Irgwendwie war es damals peinlich, wenn man auf eine der Genannten stand. Bei mir wechselte zu der Zeit gerade die Glaubensfrage von "Beatles oder Stones ?" zu "Yes oder Genesis ?". Da zogen dann Genesis bei mir den Kürzeren.
Vielleicht noch die (für meinen Gusto) essenziellen Glam-Songs ? Okay ? Na denn:
Roxy Music - Virginia Plain
The New York Dolls - Stranded in the Jungle
Jobriath - Oh La La!
Bobbie Mc. Gee - Rock And Roll People
Alice Cooper - Hello Hooray
T. Rex - Metal Guru
Slade - Get Down and Get With It
David Essex - Rock On
![]()
Geändert von beatnik (18.03.2006 um 05:42 Uhr)
Sorry, aber The Sweet, Slade, Suzi Quatro, T.Rex... gingen mir früher sowas von auf den Senkel.![]()
Und daran hat sich bis heute nichts geändert.![]()
http://www.22-pistepirkko.net/
sound like nothing you´ve heard before, from nowhere you´ve been
Slade brachten es bei mir auf 1 (!) Singe, und zwar "Far Far Away".
Ich denke, ich werde mir noch die dazugehörige LP zulegen. Oder ne Hitcompilation (aus den frühen Jahren). Oder beides.
Von Suzie stehen hier natürlich auch diverse Hitsingles und irgendwann hab ich mir ne Hitcompilation zugelegt. Was mich immer nervte, war der penetrante Gebrauch des E-Pianos, deshlab gelangte nie ein reguläres Album ins Regal.
T.Rex ist sicher ne Band, von der mir noch ein Album fehlt, bisher habe ich nur ne unvollständige (bezüglich relevanter Songs) Best-Of CD.
music was my first love and it will be my last (John Miles)
Natürlich habe ich die Musik der genannten Bands damals gehört. Radio Luxemburg spielte die Songs pausenlos, es war also nicht einfach, diesen auszuweichen. Sweet wurden interessant, als sie anfingen, auf den B-Sides ordentliche Rocknummern unterzubringen. Slade machten Krach, aber mit ordentlich Stimmung. Suzi habe ich lieber gesehen, als gehört. Die war einfach niedlich, von der konnte man mal träumen. Bei T. Rex war das etwas anders, die Musik hatte Charme (vor der Glam-Phase). Das Album Electric Warrior gehört noch heute zu meinen Favoriten.
Zudem war eine Fete ohne diese Musik undenkbar. Die meisten Gäste standen eben auf Charts rauf und runter. Mit Krautrock kam da keine Stimmung auf. Darum waren Songs wie Ballroom Blitz, The Six Teens, Suzis Can The Can oder Devil Gate Drive usw. unbedingt angesagt. Ab einem gewissen Alkoholgrad kamen dann Slade ins Spiel. Da auch immer zahlreiche Mädchen dabei waren, musste immer wieder der eine oder andere Schlüpferstürmer gespielt werden. Lobo oder Terry Jacks, oder so.
Viel ist aber nicht geblieben. Sweets Fanny Adam lege ich nur gelegentlich auf, genauso wie die Slade-Alben. Einzig Electric Warrior findet immer wieder den Weg in den Player.
@Black Dog: Der Unterschied für mich ist das Geburtsjahr.
Nicht um 1960 geboren, sondern als alter55er Jahrgang war das damals für mich schrecklicher Teeniekram.
![]()
Da gab es keinen tieferen Zugang. Auch (oder weil) man das ständig im Radio oder bei Ilja Richter auf die Ohren und auf's Auge gedrückt bekam.
Andererseits gehört diese Mucke aber auch als Begleiterscheinung zu meiner eigenen "musikalischen Lebensgeschichte" dazu. Und heute kann ich das etwas entspannter angehen. Daher ist das ein Fall für die Abteilung "Best Of" geworden:
1x Suzi Quatro
2x Slade
1x Sweet
2x T. Rex
"Unicorn" von Tyrannosaurus Rex (ist aber eigentlich ein anderer Schnack) Das steht also im Regal!
Und zu Bowie: Ein Song wie "Space Oddity" stammt aus dem Jahr 1969, und da gibt es für mich einfach keinen Vergleich (Glamrocker hin oder her) zu den Genannten. Als Sweet noch Kaugummi kauten, war der doch schon ein paar Jährchen in seiner Entwicklung weiter.
![]()
Geändert von Dr. Feelgood (18.03.2006 um 22:38 Uhr)
Canvey (14.11.2010)
Was also die Frage aufwirft was dir denn Bowie bedeutet.
Tja, zu Roxy Musics "Kunstsound" beispielsweise fand ich den Draht auf Anhieb, hatte nie irgendein Problem mit Mr. Ferry und seiner Truppe. Bowie, auch einer der mehr für Gesamtkunstwerk stand, blieb für mich immer Mr. "Space Oddity". "Fame" und solche Sachen fand/finde ich schrecklich anstrengend. Da habe ich bis heute trotz einiger Versuche keinen Zugang gefunden...
![]()
@Black Dog:Zitat von Black Dog
Mann, ich war damals 13 oder 14 und wollte bei Mädchen Eindruck machen, die auf Santana, Taste und Black Sabbath standen. Da konnte ich mit so nem Disco Lala Kram nicht ankommen....
gut gesprochen, thovo, stimme voll zu und hab übrigens das gleiche geglaubt.Zitat von Thovo56
leider hatten aber zuviele von den wirklich gut aussehenden partien eher interesse an den schlechten glam-gruppen. mußte also feststellen, daß ein interesse an guten bands kaum gewürdigt wurde.
Lesezeichen