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Thema: STEPPENWOLF

  1. #1
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    Standard STEPPENWOLF

    STEPPENWOLF

    JOHN KAY, Guitar/Vocals. Geb. als Joachim Krauledat, am 12. April 1944 in Tilsit, Deutschland.
    MICHAEL MONARCH, Guitar. Geb. am 5. Juli 1950 in Los Angeles, Kalifornien.
    RUSHTON MOREVE, Bass. Geb. 1948 in Los Angeles.
    GOLDY McJOHN, Organ. Geb. als John Goadsby, am 2. Mai 1945.
    JERRY EDMONTON, Drums. Geb. als Jerry McCrohan, am 24. Oktober 1946 in Kanada.


    Die obengenannten 5 Musiker kommen 1966 zusammen. Sie nennen sich: The Sparrow.

    JOHN KAY kommt 1958 mit seiner Mutter und seinem Stiefvater nach Kanada. Davor lebten sie in Deutschland.

    1963 kommt er nach New York, um aber bald darauf nach Santa Monica, Kalifornien überzusiedeln. Ein Jahr spielt er im Westen der USA in der Folk-Rock-Szene.

    Er kehrt nach New York zurück und die Band Sparrow wird gegründet.

    Nachdem die erste Single „Tomorrow´s Ship“, bei Columbia veröffentlicht, flopt, geht die Gruppe wieder nach Kalifornien.

    Dort wird ein Plattenvertrag bei Dunhill Records unterschrieben. Produzent wird Gabriel Mekler und aus The Sparrow wird STEPPENWOLF.

    Und bevor es zu Plattenaufnahmen kommt, verlässt Bassist RUSHTON MOREVE die Band. Er wird ersetzt durch John Russel Morgan.


    1968

    Im Januar erscheint das Debut-Album „Steppenwolf“ und die Single „Sookie Sookie“, eine Cover-Version des Don Covay-Titels. Die Single kommt nicht in die Charts.

    Die LP „Steppenwolf“ kommt in die Charts und erreicht im August Platz 6.

    Am 5. Juli spielen THE STEPPENWOLF, zusammen mit The Doors, im Hollywood Bowl, Kalifornien.

    Im August erscheint die 2. Single „Born To Be Wild“ und erreicht Platz 2 in USA. Sie kommen nicht an den Rascals mit ihrem Nr.1 Titel „People Got To Be Free“ vorbei.
    „Born To Be Wild“ wird von JERRY EDMONTON´s Bruder Dennis, unter dem Pseudonym Mars Bonfire, geschrieben.
    Der Titel gehört ein Jahr später auch zum Soundtrack von „Easy Rider“.

    Am 4. August spielen THE STEPPENWOLF beim „New Port Festival“, zusammen mit Canned Heat, Sonny & Cher, Grateful Dead, the Byrds und anderen Bands und Künstler.

    Vom 9. – 11. August spielen sie mit Santana im Avalon Ballroom in San Francisco.

    „Born To Be Wild“ bekommt einen Golden-RIAA-Award.

    Auch die LP “Steppenwolf” bekommt im November einen Golden-RIAA-Award.

    Die Single „Magic Carped Ride“ kommt auf Platz 3. Lohn: Ein Golden-RIAA-Award.

    Und die LP „Steppenwolf The Second“ erreicht ebenfalls einen 3. Platz und bekommt einen Golden-RIAA-Award.

    Ende des Jahres spielen STEPPENWOLF beim „Quaker City Rock Festival“ zusammen mit Grateful Dead und Iron Butterfly.

    Am 28. Dezember spielen sie vor 100000 Zuschauer beim „Miami Pop Festival“ in Florida, zusammen mit Grateful Dead, Marvin Gaye, Chuck Berry, the Turtles und Joni Mitchell.


    1969

    Im April erscheint die 3. LP „At Your Birthday Party“. Sie kommt bis auf Platz 7der US-Charts.

    Gitarrist MICHAEL MONARCH und Bassist John Russel Morgan verlassen die Band. Neue Mitglieder werden Larry Byrom, Guitar, geb. am 27. Dezember 1948 und am Bass Nick St. Nicholas, geb. als Klaus Karl Kassbaum, am 28. September 1943, in Hamburg, Deutschland.

    Die Single „Rock Me“ wird Platz 10.

    Im Mai erreicht die Single „It´s Never Too Late“ Platz 51.

    Im Juni kommt „Born To Be Wild“ in England auf Position 30. Es ist die einzige Chart-Plazierung der Band in UK.

    Im gleichen Monat spielen sie auch beim „Newport ´69 Pop Festival“ mit Jimi Hendrix, Joe Cocker, the Byrds, CCR und andere.

    Die Live-LP „Early Steppenwolf“ kommt auf Platz 29. Es sind Aufnahmen aus dem Jahre 1967, unter anderem mit einer 21 Minuten-Version von „The Pusher“.

    Die Single „Move Over“ kommt auf Platz 31.


    1970

    Das Januar-Album „Monster“ schießt auf Platz 1 der US-LP-Charts und wird mit einem Golden-RIAA-Award ausgezeichnet.

    Der Titelsong erreicht als Single Platz 39.

    Das Live-Doppelalbum „Steppenwolf Live“ wird Position 7 und bekommt einen Golden-RIAA-Award.

    Die Single „Lawdy Mama“ Platz 35.

    Am 24. Mai absolvieren sie eine Kurz-Tournee durch England.

    Im Juni verlässt St. Nicholas die Band und wird ersetzt durch George Biondo, geb. am 3. September in Brooklyn, New York.

    Beim „Bath Festival Of Blues And Progressive Music”, am 26. Juni, sind sie genauso dabei, wie Led Zeppelin, the Byrds, Donovan, Frank Zappa und Santana.

    Am 6. August nehmen sie an einem 12-Stunden Anti-Kriegs-Festival im Shea Stadium, New York, teil. Weitere Künstler sind: Paul Simon, Janis Joplin und Johnny Winter.

    Die Single „Screaming Night Hog“ klettert bis auf Platz 62.

    Die LP „Steppenwolf 7“ erreicht Platz 19 und erhält folglich einen Golden-RIAA-Award.

    Die Single „Who Needs Ya“, Platz 54.


    1971

    Der Anti-Drogen-Song “Snow Blind Friend” kommt bis auf Platz 60.

    Die LP „Steppenwolf Gold“ erreicht Platz 24 und bekommt dafür eine Golden-RIAA-Award.

    Larry Byrom, der Gitarrist verlässt die Band und wird ersetzt durch Kent Henry.

    Im August erreicht die Single „Ride With Me“ Platz 25.

    Und im November kommt die LP „For Ladies Only“ auf Platz 54.

    Der Titelsong der LP „For Ladies Only“ plaziert sich auf Platz 64.


    1972

    Bei einer Pressekonferenz am 14. Februar kündigt JOHN KAY an, daß STEPPENWOLF in Zukunft, wenn überhaupt, in lockerer Form zusammenbleibt, sich dafür aber die Musiker mit eigenen Projekten beschäftigen werden.
    Dunhill Records hat mit der Band 40 Millionen Dollar Umsatz gemacht.
    Und der 14. Februar wird von Los Angeles´s Bürgermeister zum „Steppenwolf Day“ ernannt.

    Im Mai erscheint bei Dunhill-Records KAY´s Soloalbum „Forgotten Songs And Unsung Heroes“ und erreicht Platz 113.

    Die aus dieser LP stammende Single, das Hank Snow-Revival, „I´m Movin´ On“ steigt bis auf Platz 52.

    JERRY EDMONTON und GOLDY McJOHN gründen die Band „Manbeast“, haben aber keinen kommerziellen Erfolg.

    Das STEPPENWOLF-Album „Rest In Peace“, mit Material aus früheren Tagen, erreicht Platz 62.


    1973

    Ein weiterer Sampler „16 Greatest Hits“ kommt bis auf Platz 152.

    Das 2. Soloalbum von KAY „My Sportin´ Life“ kommt auf Platz 200.
    Auf dieser LP ist auch der, von Steely Dan´s Walter Becker und Donald Fagen komponierte Titel „Giles Of The River“.


    1974

    Im Februar formiert JOHN KAY eine neue STEPPENWOLF-Besetzung.
    Mit dabei sind GOLDY McJOHN, JERRY EDMONTON, Biondo und der EX-Flying Burrito Brothers-Gitarrist Bobby Cochran. Sie unterschreiben bei Mums-Record.

    Die LP im Oktober „Slow Flux“, bei Mums veröffentlicht, kommt auf Platz 47.

    Die Auskoppelung-Single „Straight Shootin´ Woman“ erreicht Position 29. Es ist die erste und letzte Chartplazierung der neu formierten STEPPENWOLF.

    GOLDY McJOHN verlässt die Gruppe und wird durch Wayne Cook ersetzt.


    1975
    Die bei Epic veröffentlichte LP „Hour Of The Wolf“ steigt bis auf Platz 155.


    1978

    Nach den beiden LP´s „Skullduggers“ und „Reborn To Be Wild“ (keine Chartplazierungen) sagt JOHN KAY der Band Tschüß und einige der zurückgebliebenen Musiker steigen bei MICHAEL MONARCH´s Band Detective ein.

    JOHN KAY bringt bei Mercury sein 3. Soloalbum „All In Good Time“ heraus.


    1981

    KAY formiert eine neue STEPPENWOLf-Band und tourt als KAY & THE STEPPENWOLF durch die USA.

    Das STEPPENWOLF-Gründungsmitglied RUSHTON MOREVE verunglückt tödlich bei einem Autounfall.


    1987

    Die LP „16 Greatest Hits“ bekommt einen Golden-RIAA-Award.

    Beim Qwil-Label erscheint die LP von JOHN KAY & THE STEPPENWOLF „Rock & Roll Rebels“. Platz 171.


    1993

    Das STEPPENWOLF-Gründungsmitglied und langjähriger Drummer JERRY EDMONTON stirbt in der Nähe von Santa Barbara bei einem Autounfall.

    Die LP, bei I.R.S. Records veröffentlicht, „Rise And Shine“ von JOHN KAY & THE STEPPENWOLF und der STEPPENWOLF-Sampler „Born To Be Wild – A Retrospective“ ermöglichen der Gruppe weiterhin zu touren.

    Bei einer sogenannten US-Package-Tour stehen sie auf der Bühne mit Poco, Edgar Winter und Dave Mason.

    KAY lebt in Tennessee und schreibt an seiner Autobographie „Magic Carped Ride“.

    --------------------------

    STEPPENWOLF haben mit „BornTo Be Wild“ einen Jahrhundert-Song eingespielt.
    (Es gibt wahrscheinlich keine Cover-Band, die diesen Titel nicht in ihrem Repertoire haben. Ähnlich wie Smoke On The Water, Sweet Home Alabama oder Allright Now).


  2. #2
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    Standard AW: STEPPENWOLF

    Guter Beitrag. Danke.
    Ich habe Steppenwolf Ende der 60-ger in der Grugahalle gesehen. Weißt Du das genaue Jahr, oder sogar das genaue Datum?

  3. #3
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    Standard AW: STEPPENWOLF

    @ bernard

    Die nächsten Zeilen sind dem Deutschland Rock Lexikon entnommen!!!

    Zitat:

    1970 - ein halbes Jahr später, kam der zweite Hit, Na Na Hey Hey in die Charts und das europaweit einschließlich der Schweiz. Jeronimo hatte damit ihren größten Erfolg. Fritz Rau kam auf die Band zu und es gab einige Tourneen.

    1970 tourte Jeronimo mit dem Superact aus Amerika, Steppenwolf erstmals in Deutschland.

    In der ausverkauften Grugahalle in Essen traten Jeronimo als "Opening Act" auf. Die Band begann wie immer mit Heya, und wollte auch wie immer mit
    Na Na Hey Hey enden. Doch die Leute waren so angetörnt, dass sie dabei die Bühne stürmten und Gunnar die Lederhose vom Leib rissen. Der Rest der Halle brüllte: "Jeronimo, Jeronimo." Die Band floh Backstage......

    John Kay, der Sänger von Steppenwolf wurde stocksauer: "So geht das nicht, das ist unsere Tour - entweder Jeronimo geht, oder wir fliegen nach Hause!" Fritz Rau beruhigte die erhitzten Gemüter und die Tour wurde bis zum Ende erfolgreich fortgesetzt. Allerdings ließen sich die Fans nicht davon abhalten während der Auftritte von Steppenwolf immer wieder "Jeronimo, Jeronimo" zu rufen.

    Der in Deutschland größte Liveauftritt von Jeronimo war das Progressive Pop Festival 1970 in Köln. Neben Wishbone Ash, Golden Earring, Arthur Brown, Deep Purple, Colosseum, Kinks, Procol Harum, Soft Machine, T. Rex und anderen überzeugte Jeronimo so sehr, dass sie mit Deep Purple, Golden Earring und Krokodil gemeinsam in der Schweiz tourten.

    Das war europaweit der Durchbruch.

    Ende Zitat

    Hat sich das tatsächlich so zugetragen, wie es hier geschrieben steht, bernard??


  4. #4
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    Standard AW: STEPPENWOLF

    "Smokey Factory Blues" aus "Slow Flux" erreichte noch die #108 in den USA. Ich find ihn schön, den Song, geschrieben von Albert Hammond!

  5. #5
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    Standard AW: STEPPENWOLF

    1982 erschien von JOHN KAY & STEPPENWOLF übrigens das ausgezeichnete, zeitgemässe und frische Album WOLFTRACKS. Klar, die ganz grossen Songklassiker findet man nicht da drauf, aber es ist trotzdem eine feine Hardrockplatte geworden zu einer Zeit, als sich viele "Klassenkameraden" aus den Sixties schon lange aufgelöst oder in die dritte Liga verabschiedet hatten...


  6. #6
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    Standard AW: STEPPENWOLF

    1970 tourte Jeronimo mit dem Superact aus Amerika, Steppenwolf erstmals in Deutschland.

    In der ausverkauften Grugahalle in Essen traten Jeronimo als "Opening Act" auf. Die Band begann wie immer mit Heya, und wollte auch wie immer mit
    Na Na Hey Hey enden. Doch die Leute waren so angetörnt, dass sie dabei die Bühne stürmten und Gunnar die Lederhose vom Leib rissen. Der Rest der Halle brüllte: "Jeronimo, Jeronimo." Die Band floh Backstage......


    Jeronimo waren definitiv nicht als Vorgruppe damals in der Grugahalle. Daher kann ich diese Geschichte auch nicht bestätigen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass zu dieser Zeit so etwas gemacht wurde. Die Leute waren auch bei wesentlich bekannteren Bands eher "cool" eingestellt.
    Ich sah Jeronimo zu dieser Zeit anlässlich eines Freikonzerts der DKP auf einem klienem Platz, von Hysterie keine Spuhr. Übrigens heißt der der große Hit für Jeronimo einfach nur Heya.

  7. #7
    Unregistriert Besucher

    Standard AW: STEPPENWOLF

    Rushton Moreve und John Russel Morgan sind ein und die selbe Person, keine verschiedenen.
    Goldy wurde von John gefeuert, weil er stark unter Drogen stand und sich musikalisch auf Grund dieser Umstände nicht mehr anpassen konnte. Er spielte etwas anderes als der Rest der Band.

    Kent Henry hieß eigentlich Kent Henry PLISCHKE

    Zu Jeronimo kann ich nur sagen, daß es tatsächlich in der Ernst-Gruga-Halle zu diesem Vorfall kam, denn ich war persönlich anwesend. Ringo Funk von Jeronimo kann diese Angeben bestimmt bestätigen, falls er sich an diesen Disput noch gern erinnern läßt.

    Die Hits von Jeronimo waren: Heya eine Coverversion des J.J. Light Songs
    Nanana hey,hey Autoren Jack White/Paul Leka

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