The Mothers Of Invention "Burnt Weeny Sandwich" (Dezember 1969)
So, angeregt durch Rob, den fliegenden Rezensenten, versuche ich jetzt mal eine LIVE Rezi - parallel schreiben
und hören auf dem Mac ;o)
Erstmal die Titel der von Roberto schon angesprochenen zweiten Mothers-Nachlass-Platte "Burnt Weeny Sandwitch"
1. WPLJ (Zappa als The Four Deuces)(2.52)
Einer dieser Doowop Titel, teils mit spanischen Vocals, die wir schon von "Cruisin with Ruben & the Jets" kennen.
Schnittig aber fragt mich nicht nach dem Text.
2. Igor's Boogie, Phase One (0.37)
Ganz andere Baustelle, Klarinetten, Snare Drum, Orchestermusik in einer halben Minute?
3. Overture To A Holiday In Berlin (1.27)
Ganz klar, Berlin! Hat was von Kurt Weill, aber auch viel von Zappa, Motive, die später noch oft auftauchen, zum
Zappa-Stil dazugehören, wie bestimmte Floskeln oder auch einzelne Worte (z.B. Chrome) - ein ganzer Kirmes,
eine Großstadt in den goldenen 20ern...den Titel gibt's später nochmal "Full Blown" in sechseinhalb Minuten!
4. Theme from Burnt Weeny Sandwich (4.32)
Zappa's typische Gitarre spielt dieses Thema in Variationen (wie John Coltrane) mit dem damals typischen Sound
vom halb durchgetretenen Wahwah-Pedal über einem freakigen Percussion-Teppich aus der Orff-Schule.
5. Igor's Boogie, Phase Two (0.37)
Diesmal kommen noch Flöten (oder Hupen ;o) dazu (siehe oben)
6. Holiday In Berlin, Full Blown (6.23)
Vaudeville? Filmmusik? Magisches Theater? Schräge Jazzarrangements gepaart mit all dem was man später (in
Anlehnung an Kafka) zappaesk nannte. Was für "Burnt Weeny Sandwich" gilt, gilt auch hier: es war alles schon
da 1969, oder doch nicht, eben anders. Auch hier ein längeres Gitarrensolo von FZ, der damals auf die Frage, ob
er ein guter Gitarrist sei, antwortete: "Well, I'm practising now for almost 10 years, I guess I'm pretty good now."
7. Aybe Sea (ABC) (2.46)
Ein Piano/Cembalo Solo von Ian Underwood. Hübsch, barock, impressiv und sicher noch vieles mehr.
8. The Little House I Used To Live In (18.42)
Geht weiter mit Ian Underwood und seinem Piano - jetzt denke ich wirklich manchmal, es ist Debussy! Das kleine
Haus (das im Laurel Canyon?) kommt dann aber doch noch fetter instrumentiert, und viele werden es kennen vom
71er Mothers Live Album aus dem Fillmore. Diese Version gefällt mir allerdings um Längen besser, obwohl auch
diese Aufnahme live ist, wie man am Ende hört! Sie hat Dampf, Ideen, ein bluesiges, jazziges, rockiges Geigensolo
von Sugar Cane Harris (der ja auch auf "Hot Rats" noch richtig zur Geltung kommen sollte!), ein Jazz-Piano Solo von
Don Preston und ein Orgelsolo vom Meister selbst zu bieten. Zappa brilliert allerdings auch hier auf seiner Gitarre.
This is Jazzrock! Auf jeden Fall das lohnenswerteste Stück des Albums. Ob es die Anschaffung lohnt, muss jeder
selbst entscheiden. Ich tendiere inzwischen während dieser Live-Rezi zu JA!
9. Valarie (Zappa als Jackie & The Starlites) (3.14)
Wieder ein Pseudonyn, wieder ein Doowop - ein "versöhnliches" Ende?
Fazit: Eine irgendwie uneinheitliche Platte, die um ein zentrales Stück gefrickelt wurde (The Little House I Used To
Live In), allerdings nicht sehr erfolgreich. Es gibt hier drei Elemente, Stile: den Doowop seiner frühen Tage, die
orchestralen Arrangements seiner ersten Platten und den aufkommenden Jazzrock seiner noch folgenden "Hot Rats"
Phase. Der ist allerdings mit 18.42 Minuten "The Little House..." bestens repräsentiert und gefällt mir fast noch besser
als die folgende, bahnbrechende LP, die sicher Remo rezensieren wird ;o)
Geändert von remo4 (29.03.2010 um 22:16 Uhr)
"Wake up the dying, don't wake up the dead. Change what you're saying, don't change what you said." (Eels)
Können wir später versuchen, aber dann fehlt der Verfasser und die Reihenfolge bleibt weiter ein Durcheinander. Lass uns erst mal hier weitermachen, Copy - Paste geht immer.
Sehe es gerade, der Herr Dunbar war schneller. Burnt Weeny Sandwich wäre als nächstes von mir gekommen. Egal, weiter geht es mit Ruben & The Jets
Zappa liebte dieses Doo Wop Zeugs und sammelte Platten aus den 50ern. Was lag näher als sich in das Studio zu setzen wie es zehn Jahre früher Ruben, der mit den 3 Hunden, und seine Jets getan hatten. Einfacher Rock ‚n’ Roll wie er in den 50ern gespielt wurde, Liebeslieder und Songs mit Fußwippen inklusive.
In Rubens Band spielten elf Musiker, darunter waren die wichtigsten Namen: Natcho, Loui, Pana und Chuy. Sie trafen sich jede Woche am Dienstag oder am Mittwoch um Platten von Richie Valens zu hören.
Man hört, es ist eine ganz untypische Zappa, oberflächlich gesehen. Die Musik geht einem direkt in den Bauch oder, wer gerne tanzt, in die Beine. Im ersten Ansatz ist das keine Kopfmusik. Wer möchte kann tiefer eintauchen und sich mit den Texten beschäftigen. Hier wird der Kult der 50er im Zuge des Doo Wop oft überzogen. Liebe, Triebe, Schmerz und alles was einen Teenager so beschäftigt wird liebevoll durch den Kakao gezogen.
Any Way The Wind Blows und I’m Not Satisfied kennt man von Freak Out!, allerdings in ganz anderen Versionen.
Auf dem Cover stellt Zappa die Frage: „Is this the Mothers of Invention recording under a different name in a last ditch attempt to get their cruddy music on the radio?“
Irgendwie soll das gestimmt haben, Songs von dem Album wurden auch im Radio gespielt. Ein Versehen?
Cruising With Ruben & The Jets waren Vorbild für das von Zappa produzierte 1973 erschienene Album „Ruben And The Jets – For Real“, quasi eine Fortsetzung.
Anspieltipp ist für mich der Ohrwurm Cheap Thrills.
Musiker:
Frank Zappa – guit., low grumbles, oo-wah
Ray Collins – voc.
Roy Estrada – high weazlings, dwaedy-doop, bass
Jimmy Carl Black – lewd pulsating rhythm
Arthur Dyer Tripp III – lewd pulsating rhythm
Don Preston –redundant piano triplets
Ian Underwood – redundant piano triplets, sax
Jim „Motorhead“ Sherwood – sax
Bunk Gardner – sax
Die Songs:
1. Cheap Thrills
2. Love Of My Life
3. How Could I Be Such A Fool
4. Deseri [/FONT]
5. I'm Not Satisfied
6. Jelly Roll Gum Drop
7. Anything
8. Later That Night
9. You Didn't Try To Call Me
]10. Fountain Of Love
11. No.No.No.
12. Anyway The Wind Blows
13. Stuff Up The Cracks
Für mich eine Platte voll mit tollen Ratschlägen . . . hier gleich der erste: „Don´t eat that yellow Snow“. Sollte jeder kleine Eskimo und nicht nur Nanook wissen, woher der gelbe Schnee kommt. Andererseits werden wir allerdings auch darüber belehrt, wofür der gelbe Schnee allerdings auch gut ist . . . eine Menge dieser Witze zieht sich durchs ganze Album bis hin zum letzten Titel, in dem wir nicht nur den medizinischen Namen einer „exquisiten kleinen Unannehmlichkeit“ kennenlernen, sondern darüber hinaus auch erfahren was die Krux des Bisquits ist . .
Spass beiseite, dieses Album ist nicht nur auf Zappa ganz persönlich zugeschnitten, er spielt darin auch eindeutig die Hauptrolle mit seiner Stimmer und seiner Gitarre. Auf dieser Platte sind einige hervorragende Soli zu hören auf anderen Stücken zeigt sich Zappa mit dem Einsatz seiner Stimme als brillanter Erzähler kleiner doppelsinniger Geschichten, die sich sehr locker aneinander reihen, ohne letztendlich eine geschlossen Handlung darzustellen.
Dass Jack Bruce Bassspieler und Mitkomponist des Titelstückes gewesen sein soll, bestritt er in einem Interview, sagte aber, dass er einen kleinen Celloeinsatz gespielt habe.
Apostrophe (´) besticht durch die Geschlossenheit der Kompositionen, jeder Triller sitzt und gehört dahin wo er eben erklingt. Dabei sind diese kompositorischen Spielereien so gezielt eingesetzt, dass die weder überladen nicht barock übertrieben klingen.
Sicherlich eines der zugänglichsten Alben von FZ und in einem Zug mit „Over-nite Sensation“ und „One Size fits all“ zu nennen und für mich die definitive Zappa Trilogie für lange Zeiten, bei der nie Langweile aufkommt . . . prog rock at its best sozusagen (imho)
Apostrophe (´) erreichte in den US-Pop Charts 1974 den Platz 10.
01 – Don’t Eat the Yellow Snow
02 – Nanook Rubs It
03 – St. Alfonzo’s Pancake Breakfast
04 – Father O’Blivion
05 – Cosmik Debris
_____________________
06 – Excentrifugal Forz
07 – Apostrophe (')” (Zappa, Jim Gordon, Jack Bruce)
08 – Uncle Remus (Zappa, George Duke)
09 – Stink-Foot
Die Musikanten:
Frank Zappa – vox, guitar, bass, bouzouki
Ian Underwood – saxophone
Ruth Underwood – percussion
Sal Marquez – trumpet
Jim Gordon – drums
Aynsley Dunbar – drums
Tom Fowler – bass guitar
Napoleon Murphy Brock – saxophone, backing vox
Tony Duran – rhythm guitar
Erroneous (Alex Dmochowksi) – bass guitar
Johnny Guerin – drums
Don “Sugarcane” Harris – violin
Ralph Humphrey – drums
Jack Bruce – bass on “Apostrophe” (see controversy presented above)
George Duke – keyboards, backing vocals
Bruce Fowler – trombone
Jean-Luc Ponty – violin
Die traurige Nachricht zuerst: mit dieser Platte verabschieden wir uns mit Frank Zappa von etlichen geschätzten Musikern, die ihn in der Anfangs 70er Phase Live und im Studio begleiteten.
Neu hinzugekommen und für die nächsten Jahre zum Dauermitglied wird Napoleon Murphy Brock, Saxofonist und Sänger, mit dem Zappa bei Konzerten gerne im Duett seine Sprachspiele abzog.
Das Album ist eine „Zusammenarbeit“ von Zappa und Beefheart, so der offielle Titel. Inwieweit Zappa überhaupt zu einer Zusammenarbeit fähig war, sei dahingestellt, der Titel spricht ja auch nicht von Zappa UND Beefheart. Der Kapitän steuerte zwei eigene Kompositionen bei, der Rest stammt von FZ und die Ko-op soll dermassen schwierig gewesen sein, dass später ja auch trotz einer langen gemeinsamen Vergangenheit (schulisch und künsterlisch) nichts mehr zustande kam. Auch die Positionen und Blickrichtungen der beiden Protagonisten auf dem Plattencover sprechen Bände.
Das Album thematisiert an etlichen Stellen die damals bevorstehenden 200 Jahre Feiern zu US-Amerika (der Landraub und der Völkermord an den Indianern wurde dabei nicht erörtert). Zappa warnte jedenfalls schon damals im Text die Leute vor jeder Menge überflüssigen Zeuchs, dass sie besser nicht kaufen sollten. Ansonsten gehts Zappa wie gehabt um us-amerikanische Standards, wie Lebensweise oder Konsum, miese Politik und die Dumpfheit der Südstaaten.
Musikalisch bietet das Album besten progressiven Rock, wie man ihn so um 1975 verstand, bestens durchstrukturiert, selbst die musikalischen Sperenzien waren weder spontan noch zufällig, sondern wohldurchdacht und wirkungsvoll platziert.
Durchgängig rockig und mit feinen Gitarrensoli Zappas und viel Mundharmonica und dem prägnanten Gesang von Kapitän Ochsenherz . . .
Insgesamt kommt das Album ziemlich geschlossen daher und ist für Zappa Verhältnisse recht leichte Kost. Insofern auch als Einsteigeralbum durchaus empfehlenswert.
Auf diesem Album taucht auch erstmals ein Langzeitfavourit Zappas bei LiveKonzerten auf: Muffin Man . . (“…Girl you thought he was a man / But he was a muffin / He hung around till you found / That he didn't know nuthin…”)
Die Stücke
01 – Debra Kadabra
02 - Carolina Hard-Core Ecstasy
03 - Sam With the Showing Scalp Flat Top
04 - Poofter's Froth Wyoming Plans Ahead
05 - 200 Years Old
_________________________
06 - Cucamonga (Studio)
07 - Advance Romance
08 - Man With the Woman Head
09 - Muffin Man
Das Album wurde während des Konzertes am 7.8.1971 im Pauley Pavilion auf dem Campus der UCLA in Los Angeles mitgeschnitten.
Der Eröffner ist die grandiose Geschichte von Billy The Mountain eine Collage, die das ganze US-amerikanische Wesen der Zeit aufs Korn nimmt, wohl wissend selbst Teil dieses Systems zu sein. Zig Anspielungen , Querverweise auf andere Musiken, Literaturen, Politiker, lokale Angelegenheiten und anderes machen aus der Wanderung des Berges Billy und seiner Frau Ethel ein furioses Panoptikum. Wer mag, kann Details der Story in wiki nachlesen, die ist dort recht wiedergegeben. (h-t-t-p://en.wikipedia.org/wiki/Billy_the_Mountain)
Auf der zweiten sind zwei alte Klassiker aus dem Mothers Repertoire zu hören, und zwar der Rocker “Call any Vegetable”, wobei Vegetables die NichtDenker, Hohlköpfe etc. sind, sowie Dog Breath von „Uncle Meat“. Zwei Nummern sind Ko-ops mit den beiden Komikern der Turtles, Howard Kaylan und Mark Volman. Zwei überaus gefälluge Nummern, die genauso gut ins Programm der Turtles gepasst hätten. „Eddie, are you kiddin´?“ handelt von den Kleidungsproblemen junger Menschen und Magdalena ist textlich eine ziemlch Provokation; es geht um einen Vater, der seine Tochter begehrend anfleht. Musikalisch entsprechend higspeedmässig angepasst.
Was ich immer schade fand, ist, dass Billy Mountain den Rest der Platte fast erdrückt. Dieser „Berg“ von einem Stück steht gegen die filigranen Kunstwerke auf der zweiten Seite. Die restlichen Stücke hätten gut und gerne eine zweite LP gefüllt und es fragt sich, was seinerzeit dagegen sprach.
Die Stücke aus dem Konzert, die nicht auf der Platte sind: "Peaches En Regalia", "Tears Began To Fall", "Shove It Right In", "Sofa Suite" [incl. Divan], "Little House I Used To Live In", "Mud Shark, What Kind Of Girl Do You Think We Are?", "Bwana Dik, Latex Solar Beef", "Willie The Pimp", "Do You Like My New Car?" [incl. The Groupie Routine], "Happy Together", "Lonesome Cowboy Burt", "200 Motels Finale"
Dabei fällt auf, dass die Mehrzahl der nicht veröffentlichten Stücke bereits vorher auf „Live at the Fillmore East – June 1971“ zu hören waren.
Für eine FZ Live Platte fällt die kleine Besetzung auf, die dem Album aber gut tut, denn das Album ist dadurch ziemlich schlicht instrumentiert, bei Billy kommt das der Story zugute, bei den Titeln der zweiten Seite kann man Zappas prima GitarrenSoli geniessen und ordentlich abrocken . .
Die zweite Seite möchte ich nicht missen, die erste gefällt mir in Ausschnitten noch immer gut, denn die Satire ist nach wie vor zeitgemäss. Alleine des Drummers wegen eigentlich ein Muss für den Doktor aus St.John . . .
Die Stücke
01 - Billy the Mountain
____________________________
02 - Call Any Vegetable
03 - Eddie, Are You Kidding? (Kaylan, Seiler, Volman, Zappa)
04 – Magdalena (Kaylan, Zappa)
05 - Dog Breath
Die Musikanten
Frank Zappa – guitar, vox
Mark Volman – lead vox
Howard Kaylan – lead vox
Ian Underwood – woodwinds, keyboards, vox
Aynsley Dunbar – drums
Don Preston – keyboards
Jim Pons – bass guitar, vox
Die Just...LA ist meine einzige Platte von Zappa. Und damit habe ich mich auch schon geoutet. Wir sind nie ein Paar geworden.
Auch Zappa-Ignoranten müssen jedoch einräumen,
- dass er sehr komplexe, intellektuelle, schwierige Musik gemacht hat, die insofern bestimmt ziemlich gut ist (so was wie Beuys zum Hören)
- dass seine Texte manchmal zum Schreien komisch sind - und machmal im Hals stecken bleiben. Hey Mister Zappa: Wie geht es Bebra und Cebra Kadabra?
- dass er sehr viele Platten mit sehr vielen wirklich guten Musikern aufgenommen hat (I am the Muffin-the-Man)
- dass er sogar Pate ist für Wortschöpfungen wie zappaesque, zappaian, Zappaologie. Und auch die Zappanale gäbe es ohne den großen Meister natürlich nicht. Und das ist schon was. Eine Willinale jedenfalls gibt es nicht (noch nicht mal eine Black-Dogginale, obwohl: die fehlt eigentlich).
Die ersten Alben die mich völlig geplättet haben waren Waka Jawaka und The Grand Wazoo sowie das Konzert damals. An viele andere Sachen musste ich mich erst rantasten, einige raff ich heute noch nicht, aber ich würde sagen 95 der 100% Zappa die hier stehen sind meins. Mit ein paar Lieblingsplatten, sicher.
Wenn ich nicht gerade mal wieder mit reichlich Arbeit gesegnet wäre, dann würde ich auch zu der einen oder anderen was schreiben, aber das schaff ich momentan eher nicht.
Wir stellen die Normalität unverzüglich wieder her, sobald wir wissen was eigentlich normal ist. BeebleBlox - das Blog
Lesezeichen