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Thema: Retrorock

  1. #11
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    Standard AW: Retrorock

    Da frag ich mich doch glatt, was hat das mit Retrorock zu tun? Mein einfaches Gemüt und die knapp bemessene Zeit verbietet es mir, mich mit diesem Beitrag näher zu beschäftigen.

    Hier hat sich jemand sichtlich Mühe gegeben Masse zu erzeugen und das alles ohne auf den Punkt zu kommen.

    Kein Danke von mir.

  2. #12
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    Standard AW: Retrorock

    Von mir ein ausdrückliches "Danke" an roberto dafür, dass
    er das Thema in einen größeren Zusammenhang einordnet.
    Gerne würde ich unter diesem Gesichtspunkt weiterdiskutieren,
    aber das ist hier ja scheints nicht erwünscht.

    Bevor ich riskiere, vom Zirkusdirektor ebenso niedergemacht
    zu werden, verabschiede ich mich mindestens für eine Zeitlang
    aus den Diskussionen.

  3. #13
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    Standard AW: Retrorock

    Zitat Zitat von Mellow Beitrag anzeigen
    RETROROCK ist ein Überbegriff für diverse Abteilungen. Die einzige Gemeinsamkeit vieler junger Retrorockbands ist ihre kollektive Orientierung an der frühen, respektive "goldenen" Phase der Popmusik. Wiederbelebt werden vor allem die 60er/70er-Jahre des 20. Jahrhunderts. Anstatt die Klassiker nachzuspielen werden eigene Songvehikel geschrieben, oft inspiriert von grossen Vorlagen. Technik und Fingerfertigkeit stehen meist nicht so sehr im Vordergrund, stattdessen versucht man das ursprüngliche Feeling der Rockmusik einzufangen und in die aktuelle Zeit zu transportieren.
    Welche "diverse" Abteilungen meinst Du, @mellow?

    Generell bin ich bei Deiner Aussage bei Dir. Allerdings sehe ich nicht die Orientierung an der "goldenen" Phase der Popmusik. Wobei hier die Frage ist, meinst Du tatsächlich Popmusik oder populäre Musik?

    Und was die Übertragung von ursprünglichem Feeling der Rockmusik auf die heutige Zeit betrifft:

    Ich glaube es kann und wird nicht gelingen. Man kann m.E. kein Feeling von einer Zeitspanne X in eine andere übertragen. Egal ob es, wie @roberto anmerkte, um E- oder U-Musik handelt. Musik kann nicht losgelöst von der Zeit und deren Aussage betrachtet werden. Speziell dann wenn bei Musik oder Text im Vordergrund steht.

    So gibt es sicherlich heute manche talentierte Rock,- Psych-, Garagenband die besagte Stile nach empfinden in der Art wie von @mellow beschrieben. Es kommt bei mir allerdings emotional nichts an. Fein gespielt mit Syd Barrett, Pretty Things, Cream und sonstigen Anklängen.
    Manchmal mit entsprechenden Attitude. Aber das ist es dann auch.

    Nett und unterhaltsam. Aber keine Identifikation.

    Muss es aber auch nicht. Wenn ich emotional sein will hole ich mir das Original, dann wird es richtig gut.

    Retro ist nicht das ursprüngliche, sondern "nachgemacht". Das kann richtig gut sein, wie teilw. manche neue Schlaghosen und Hemden mit Paisleymuster, oder auch die Musik,aber es ist und bleibt "fashion". Eben Mode - und die ist endlich........


  4. #14
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    Standard AW: Retrorock

    Da habe ich kläglich versagt.
    Der Versuch einen Begriff mit einfachen, verständlichen und nicht verschreckenden Worten zu erklären.
    Ich muss wohl nochmals über die Bücher.
    10'000 Bücher.
    Mindestens.
    Vielleicht könnte der einleitende Satz zu meiner geplanten Enzyklopädie über Retrorock "Aller Anfang war die Trommel." lauten...
    Oh no.. das ist ja gar kein richtiger Satz... nochmals von vorn... umpf...




    Wie?
    Die Knochenflöte war noch früher?
    Erstmals 1862 in "Die Geschichte der modernen Marschmusik" von Edwin Klöppelbauer erwähnt?
    Uiuiui... also das wusste ich nun echt nicht...


  5. #15
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    Standard AW: Retrorock

    @Demon und alle anderen

    Den Beitrag von Roberto würde jedes Satiremagazin dankbar veröffentlichen. Schon mal darüber nachgedacht warum Roberto es in das Forum schreibt und was er euch damit sagen will?

  6. #16
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    Standard AW: Retrorock

    An ein Satiremagazin hätte ich jetzt nicht gedacht. Als ich den Beitrag von Roberto gelesen hatte, wurde mir eher klar, welche Parallelen sich sich von der Musik zur Architektur ziehen lassen - und welche nicht. Aber das gehört nicht hier her.

    Genau so wenig wie Gedanken über andere künstlerische Betätigungsfelder wie etwa die Malerei und die Entwicklungslinien in diesem Bereich.

    Ich suche gerne nach Musik, die neue Wege einschlägt, nur, in den letzten sagen wir mal zehn Jahren wurde ich nicht so recht mehr fündig. "Old School" ist Programm, oder "Retro", je nachdem, wie man das nennen mag. Die für mich wirklich wichtigen Neuerung liegen schon lange zurück, in den 80s und wiederholen sich ständig - Hip Hop und Techno. Die Musik ist merkwürdig konservativ geworden in der ganzen Breite. Ein seltsamer Gegenpol zu den ungestümen politischen und technischen Umwälzungen der letzten zwanzig Jahre. Es geht hier sicherlich zu weit, Vergleich zur Zeit des Biedermaiers anzustellen, aber es drängt sich auf, den Retro hat etwas mit "zurück" zu tun, mit "Rückzug".

    Von mir jedenfalls ein Danke für diesen Beitrag, ich wäre froh, wäre so mancher dieser Gedanken von mir gewesen ..... kann ja aber noch kommen.
    Auch mal nach vorne schauen.

  7. #17
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    Standard AW: Retrorock

    Man sollte das ehrwürdige Handwerk des Buchbindens nicht vergessen. Auch hier sind die Parallelen zu Gutenberg nicht zu verleugnen. Mich erinnert das an Retrotauchen, habt ihr es schon mal in der Badewanne versucht? Ein wirklich einschneidendes Erlebnis des Bücherwurms zu den Takten von Smoke On The Water.

  8. Die folgenden Forenmitglieder sagen zu remo4 vielen Dank für diesen Beitrag:

    Dr.House (27.04.2011)

  9. #18
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    Standard AW: Retrorock

    Hi

    Tja, was genau Retro-Rock ist,
    das weiß ich gar nicht.

    War Grunge nicht auch Retro-Rock?
    Punk sicher auch,
    wie Roberto schon schrieb.

    Klingt Rock mit 2 Gitarren, Bass und Schlagzeug
    für komplett Nie-Rock-Hörer immer ziemlich gleich?

    Ich persönlich mag zündende Songs, richtig qualmend gespielt,
    auch wenn sie retro sein sollten,
    viel lieber als langweilige und lahmpoige Liedchen und seien sie
    auch noch so neu.

    Andererseits haben natürlich viele Bands oder Musiker die ich
    sehr schätze, schon eine neue, eigene Nische geschaffen.

    Ach vielleicht nehme ich als Urteil weiterhin "gut"
    und "nicht so gut" lieber als "alt" oder "neu",
    wobei "neu und gut" schon einen besonderen Stellenwert hat.

    Vielen Dank Roberto für den tollen Beitrag,
    bin ich froh, dass man/ich auch so etwas in
    einem Rock-Forum lesen kann.

    Viele Grüße
    "Wenn ich gebückt gehe, geht's noch"
    Rüdiger

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