robert lelievre – voc, git. (cy, maia & robert)
thomas puggaard-müller – lead git. (delta blues band, culpeppers orchard)
michael puggaard-müller – drums (delta blues band)
henning verner – piano, organ, vibes
arne würgler – bass (blast furnace)
auf 3 tracks nils tuxen – steel guitar
hier eine meine lieblings cd´s überhaupt, eine band die es mit ihrer einzigen scheibe (1970, bonus von 1971) geschafft haben, eine ultimative mischung vorzulegen. hauptbestandteil rock, etwas jazz und etwas prog. einmal taucht eine gospel-stimme auf, in einem anderen song wieder ein rock n roll piano, dann wieder eine klassisch angehauchte geige. die haben den bogen raus. unbedingt auch geeignet für jene die normalerweise um jazz einen bogen machen. perfekt finde ich noch untertrieben – ein mehr geht nicht. druckvoll, kräftig und doch gefühlvoll die 10 original tracks und die 7 bonus tracks ohne ausfall. eine der besten scheiben im hause dude.
die songs sind alle von lelievre und überwiegend in englisch gesungen, etwas französisch ist auch dabei – hier können somit auch jene zuschlagen denen die dänische sprache nicht liegt.
eine weitere cd ist noch erschienen und zwar aufnahmen aus dem dänischen radio „dr sessions – on the air“ die gehen vermehrt in richtung jam-session mit blues und blues rock lange instrumentalpassagen, die songs überschneiden sich auch nicht mit dem regulären album(i can not keep from crying 14.42), allerdings darf man sich leider nicht so qualitativ gute aufnahmen wie von den bbc recordings erwarten, die dänischen radio sessions sind obwohl remastert (bei karma records steht tömrerclaus dahinter) leider etwas dumpf.
anmerkung am rande:
robert lelievre soll auch ein album bei marmalade records eingespielt haben, mit hilfe von: john mclaughlin und brian auger – bei meiner letzten unterhaltung mit brian auger im november hat sich dieser zwar natürlich an marmalade und john mclaughlin erinnern können, aber robert lelievre sagt ihm nichts, nachdem lelievre 1973 oder1974 (je nach quelle) in kopenhagen selbstmord beging bleibt mir nur zu hoffen mal john mclaughlin über den weg zu laufen.
eine weitere cd ist noch erschienen und zwar aufnahmen aus dem dänischen radio „dr sessions – on the air“ die gehen vermehrt in richtung jam-session mit blues und blues rock lange instrumentalpassagen, die songs überschneiden sich auch nicht mit dem regulären album(i can not keep from crying 14.42), allerdings darf man sich leider nicht so qualitativ gute aufnahmen wie von den bbc recordings erwarten, die dänischen radio sessions sind obwohl remastert (bei karma records steht tömrerclaus dahinter) leider etwas dumpf.
Hm, hm. Blues? Oder doch Bluesrock. Auf dem regulären Album gibts ja schon bluesrockigere Songs und die gefallen mir alle gut. Oder gehen die Aufnahmen auf den Dr Sessions in richtung puristischer Blues?
es ist die "übliche" mischung aus blues/rock/jazz - allerdings langsamer, gemütlicher, jam-mäßiger oder auch: das original ist druckvoller, "elektrischer" und knackiger ;-)
Auf der Pan-Scheibe gibt es 2 Bonusse, "Eternally" und "Such a Hard way". Beide Nummern stammen aus der späteren Phase der Band und sind zudem recht relaxt und einigermassen Folk/Country/Blues-beeinflusst. Sind die Radiosessions - die ja soweit ich weiss ebenfalls nach dem regulären Album entstanden - stilistisch mit den beiden Nummern vergleichbar?
Die DR Sessions sind auch keine Unbekannten mehr. Der Sound geht voll in Ordnung und ist absolut nicht schlecht. Hab's an anderer Stelle geschrieben, da gibt es schlechtere Aufnahmen von der BBC. Wenn ich da an Jack Bruce denke...
Pan – eine Band aus Dänemark um Robert Lelièvre und ihr einziges Album Pan
Pan – eine Band aus Dänemark um Robert Lelièvre
Aufgenommen wurde das gleichnamige Album im Februar und März 1970 in Kopenhagen. Das Folktrio Cy, Maia & Robert wurde von mir bereits erwähnt. Nach dem Bestehen dieses Trios ging Lelièvre eigene Wege. Es gab eine Zusammenaarbeit mit Gomelsky und als Resultat ein paar Songs, auch ein Plattenvertrag mit dem Label Marmelade soll bestanden haben. 1970 gründete Lelièvre schließlich Pan. Eine Single wurde produziert, Right Across My Baby / In A Simple Way, und die schaffte es in die dänische TV-Sendung Top Pop.
Mit dem Folk von Cy, Maia & Robert hatte Pan nur noch wenig zu tun. Blues- und Hardrock dominierten die Songs und es wurde eine sehr heavy und progressive Scheibe. Um ausländischen Hörern Pan näher zu bringen, wurde der Großteil der Songs in englisch gesungen. Pan gehört eigentlich in jede ernsthafte Sammlung die sich mit progressivem Rock der frühen 70er Jahre beschäftigt.
Es gibt zwei weitere Alben, die aber erst 2004 und 2008 auf CD veröffentlicht wurden. Eine CD war ein Konzertmitschnitt von 1971 und auf der anderen waren bis dahin unveröffentlichte Songs gepresst. Beide Alben kenne ich nicht, sie werden aber von den Pan-Fans gelobt. Die Gitarre von Thomas Puggard-Müller wird übrigens mit der von Gilmour verglichen. Muss man sich anhören, einfach nur erste Klasse!
Die Band:
Robert Lelièvre: voc., guit.
Thomas Puggard-Müller: guit.
Henning Verner: keyb., vibes
Arne Würger: bass, cello
Michael Puggard-Müller: drums
Die Songs:
1. My Time
2. If
3. Song To France
4. They Make Money With The Stars
5. Il n'y a pas si longtemps de ça
6. Many Songs Have Been Lost
7. Tristesse
8. To Get Along Alone
9. We Must Do Something Before The End Of The Day
10. Lady Of The Sand
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