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Thema: unverdient gescholten...

  1. #1
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    Standard unverdient gescholten...

    Wem Medien erst einmal einen miesen Ruf verpasst haben, der muss deshalb nicht wirklich schlecht sein:

    Paradebeispiel „Shot of love“ von Bob Dylan;

    - immer wieder gern als erstes genannt, wenn es um missglückte Werke großer Künstler geht; dabei sind Burlesque, under a red sky, selfportrait, live at budokan usw. doch weit aus schwerer zu ertragen, als die Platte mit Lenny Bruce is dead, heart of stone und dem angeblich ach so furchtbaren -, aber absolut Autobahnfahrt tauglichen, Titelsong „shot of love“ …

    Rolling Stones:

    Immerwieder gern eingeprügelt wurde und wird auf

    - black and blue
    - some girls;
    - emotinal rescue;
    - undercover of the night

    Schön, bei der Emo-resc mach ich sogar mit, aber wieso fehlt eigentlich immer die „Tatoo you“?
    Black and blue, Some girls, Undercover… sind doch eher Beweise von Erneuerungsfähigkeit mit Augenmaß.

    Wer auf Yes einprügeln will, kommt todsicher zuerst auf „Tormato“ anstatt auf „big generator“, „Union“ oder gar „open your eyes“ …

    Dann gibt’s da noch Blood Sweat and Tears, von denen immer wieder zu lesen ist, dass ihr Spätwerk aus den 70ern „New City“ und „More than ever“ angeblich nichts taugen würde… wo haben diese Leute ihre Ohren, die so was von sich geben?!

    Ach und eine der schlechtesten Platten von Pink Floyd sei angeblich „the final Cut“….

    Und bei welchen verkannten Meisterwerken verweigert ihr euch dem allgemeinen Blöken der Herde?
    das Sakramentale/schön - wer es hört und sieht/ doch Hunde und Schakale/ die haben auch ihr Lied
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  2. #2
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    Standard AW: unverdient gescholten...

    Zitat Zitat von bludgeon Beitrag anzeigen
    Rolling Stones:

    Immerwieder gern eingeprügelt wurde und wird auf
    ....
    aber wieso fehlt eigentlich immer die „Tatoo you“?
    Weil es eine gute LP war.
    Der Opener "Start Me Up" war zwar nach billigstem Muster gestrickt, gleichzeitig ein Knaller.

    "Waiting On A Friend" ist bis heute ein unsterbliche Ballade und aus meiner Sicht einer der schönsten Songs, den die Glimmer Twins fabriziert haben.

    Das Album war strukturiert. Dazu noch eines der besten Cover, das die Stones je abgeliefert haben.
    Warum prügelst du auf die Scheibe ?

    Strange things happen.... wer hätte je geglaubt, dass ausgerechnet ich mal eine Scheibe der Schtones verteidige ?

    Das, was du als "Erneuerungsfähigkeit mit Augenmaß" bezeichnest, nenne ich fishing for compliments.



    Ich glaube, Dylan's Christianisierungsphase hat viele Anhänger verschreckt, die ihn immer noch als Revoluzzer sahen.

    Slow Train Coming fand ich musikalisch noch halbwegs akzektabel, dank Mark Knopfler. Über die beiden Nachfolgeralben möge die Geschichte den Mantel des Vergessens breiten. Shot Of Love ist schon wegen des billigen Covers für mich eine Nullnummer.


    Final Cut
    Wenn Pink Floyd auf dem Cover gedruckt ist, sollte auch Pink Floyd drin und hörbar sein. Die Scheibe zählt meines Erachtens zu den größten Lug- und Betrugnummern der Rockgeschichte. Faktisch ein Soloalbum von Roger Waters, der jegliche kreative Kontrolle beanspruchte, bis zum Coverdesign. Aus marketingstrategischen Gründen unter dem Bandnamen veröffentlicht. Selbst die auf dem Cover klein gedruckte Warnung (von Roger Waters, gespielt von Pink Floyd) war eine Lügengeschichte, da Keyboarder Rick Wright nicht mehr Bandmitglied war. Auch Schlagzeuger Nick Mason wurde durch Sessionmusiker gedoubelt.
    Gilmour's sarkastischer Kommentar zu Waters' Egotrip: " Wenn du einen Gitarristen brauchst, ruf mich an".

    Musikalisch hatte die Waters'sche Nabelschau nichts mehr gemeinsam mit dem, das als Pink Floyd bekannt war.

    Waters' Anliegen wäre besser als Gedichtband erschienen. Mit Rockmusik (im weitesten Sinne) hat diese LP nichts zu tun. Final Cut ist ein abschreckendes Beispiel für die Egomanie eines Rockstars. Roger Waters, eingemauert.


    Yes-Prügelei ?

    Tormato
    ? Die Scheibe finde ich nicht so schlecht wie ihren Ruf, songtechnisch. Musikalisch finde ich das Werk eher dünnblütig, nicht zuletzt wegen der Wakeman'schen Keyboardfarben.Die LP war eine Wendemarke und Abkehr vom bekannten Sound.
    Schon der Vorgänger Going For the One hatte mit der Erwartungshaltung zu kämpfen, konnte noch halbwegs befriedigen, dank des Longtracks "Awaken". LPs mit Wende-Charakter haben immer einen schweren Stand.

    Big Generator
    ist in der Tat nur noch ausgelutscher Ausschuss. Brotkrumen, die nach 90125 übrig blieben.
    Open Your Eyes ? Muss man dieses Scheibe kennen ?


    Zitat Zitat von Bludgeon Beitrag anzeigen
    Und bei welchen verkannten Meisterwerken verweigert ihr euch dem allgemeinen Blöken der Herde?
    Da muss ich nachdenken.... Momentan fällt mir nur Save Me (Silver Convention) ein.

    Schade, dass Beatnik nicht mehr da ist, der würde eine ganz lange Liste liefern können. Beatnik hatte sich geradezu auf die Fahne geschrieben, (zu Recht) verprügelte Alben zu Meisterwerken zu erklären.
    music was my first love and it will be my last (John Miles)

  3. #3
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    Standard AW: unverdient gescholten...

    Warum ich auf die „tatoo you“ so schlecht zu sprechen bin?

    Das fängt schon beim Namen an: Tätowier dich! Propagieren 5 untätowierte Millionäre ihrer Kundschaft und präsentieren ein Model ach so stylisch hergerichtet, dass Carl Lagerfeld seine Freude dran hätte …


    Ich stelle mir die Entstehung dieser „guten (strukturierte) LP“ (Zitat Black Dog) so vor:

    (Telefonklingeln)
    Keith: „Ey Buddy, du bist nun schon ein Jahr mein Sekretär und ich bezahle dich fürs nichts tun, isn’t it?“

    Der bekiffte Rastamann am anderen Ende der Leitung stöhnt müde auf: „Yeahhh,s right, man. Yourefriendofmine, youknow.“

    Keith: „ Du tauchst jetz’ mal ab in den Keller-„

    Rastaman: „up? Ich bin grad so draaaaauf….Mann, couldn’t get much higher, you know?”

    Keith: “HÄ? Nich “up” sondern “ab” – also down, you Bastard, runter, inse basement, tu such some alte Bänder. Wir brauchen ne neue Stones-Platte, sonst macht die Firma Ärger. Mick, der alte humpty dumpty pimp hat keinen Bock auf Studio. Also such 10 Nummern zusammen und schick sie an die Firma, ok?!“

    Rastaman: „Ok. Aber noch ne Frage-„

    Keith(genervt): „Ja?“

    Rastamann: „Wie soll die neue denn heißen?“

    Keith: „fuck you, wozu bezahl ich dich! Lass dir was einfall’n.“ (und legt auf)

    Rastamann: „Fuck you too.“ (draußen fährt ne Feuerwehr vorbei und nervt ….)

    Rastamann schmeißt das Fenster zu und äfft sie nach: Tatoo-oo, tataa. Fuck you too, tatoo you…)



    Und hier noch die Auswertung song by song:


    Start me up: da schließe ich mich dir an, billige Blaupause von Juming-Brown-crazymama-honk;

    Hang fire – nenne ich „wildern im Garten von Status Quo“;

    Slave – dazu fällt mir nichts ein, Graupe, Rillenfüller, lang und weilig

    Little T&A- sweet little Rock&Roller, Starfucker, … bloß diesmal ohne fuck….aber wieder ein paar Rillen voll;

    Black Limo – Rumpelblues wie zig andere Nummern, Anbiederung bei den durch „Some girls“ vergrätzten Fans, hier passt dein „fishing for compliments“ besser: liebe, liebe Schlosserjacken , habt uns bitte wieder lieb, wir können’s doch noch (denn die bösen Punks mögen leider lieber the Who)

    Neighbours
    - blieb wahrscheinlich übrig als sie für „Lies, lies, lies“ geprobt hatten; und das ist ja auch nur ne Rammelgraupe geworden

    Worried about you
    – kennt man eher unter dem Namen „fool to cry“, und die Nummer ist auf der „Black and blue“ auch in der besseren Umgebung;

    Tops – hätte auf der „black and blue“ nicht gestört, wäre dort aber eben so wenig aufgefallen, wie hier; bleibt nicht hängen, hübsch - aber belanglos;

    Heaven – ist tatsächlich eine Art brauchbarer Rohdiamant, der auf Best ofs fehlt;

    No use to cry - ….noch mal 08/15 bluuuuues…..schnaaaaaarch…..

    Waiting on a friend – würde mir vielleicht gefallen, gäbe es das Video nicht, in der Bonbonmachart der 80er unter Einbezug der typisch amerikanischen Altbautreppenaufgänge a la Cosby-Show, Full house usw. man fürchtet sich regelrecht von Sekunde zu Sekunde, ob nicht noch Michael Jacksons Hoppskaspertruppe auftaucht und auf böse-böse Strassengäng markiert, ächz… außerdem kommt einem da auch noch der Beginn von Jaggers vergurkter Solo-Karrieren-Zappelei in den Sinn: lucky at love …. Ja, fly Micky fly, pop-op to the sky … insofern würde hier eine Erinnerung an die Silver Convention tatsächlich passen.

    Fazit: Lustlos zusammengefegte Reste.

    Dagegen ist „Some girls“ Spielfreude und Wortwitz pur.
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  4. The Following 2 Users Say Thank You to bludgeon For This Useful Post:

    Black Dog (13.12.2011), pauli (15.12.2011)

  5. #4
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    Standard AW: unverdient gescholten...

    Auch wenn wir bei der musikalischen Betrachtung nicht ganz einer Meinung sind, habe ich die Rezi mit großem Vergnügen gelesen.


    Herrlich, deine Glosse zum Entstehungsprozess des Albums.


    Das Video zu "Waiting On A Friend" ist in der Tat kein Ruhmesblatt, kann mir den Song allerdings nicht versauen.

    Was den Rumpelblues "Black Limousine" betrifft: Yep, es rumpelt und bluest ganz ordentlich, aber kennst du eine andere Band, die so herrlich schräg und rumpelig spielt, dazu der absolut passend-schräge Gesang Gesang von Mick. Oft mag ich sein Gegröle ja nicht, aber hier passt es wie Faust auf Auge.
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  6. #5
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    Standard AW: unverdient gescholten...

    Zitat Zitat von Black Dog Beitrag anzeigen

    Was den Rumpelblues "Black Limousine" betrifft: Yep, es rumpelt und bluest ganz ordentlich, aber kennst du eine andere Band, die so herrlich schräg und rumpelig spielt, dazu der absolut passend-schräge Gesang Gesang von Mick. Oft mag ich sein Gegröle ja nicht, aber hier passt es wie Faust auf Auge.
    Ok, jedoch was du über Charlie Watts und die "Some girls"-Drumsoundeinsparung denkst, denke ich über so ein Einheitsmasterband Rumpel-Wörschn-1,2,3,4 auf die jedes mal ein anderer Text gelallt wird: the traiiiiin is leaving the stayschaaaaaan....,.....waaaaaald horsäääääääs kuchendreck schmier away........
    Das ist NOCH effizienter, als nur den Drummer zu sparen.
    Ich brauch das nicht auf jeder Platte.

    By the way, ist nicht start me up=crackin' up von der "love you live"?

    Und herrlich schräg und rumplig ist/war auch Tom Waits recht lange.
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  7. #6
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    Standard AW: unverdient gescholten...

    Aus aktuellem Anlass wurde ich auf diesem Thread hingewiesen den ich
    seinerzeit ignoriert habe.

    Zitat Zitat von bludgeon Beitrag anzeigen
    Warum ich auf die „tatoo you“ so schlecht zu sprechen bin?

    Das fängt schon beim Namen an: Tätowier dich! Propagieren 5 untätowierte
    Millionäre ihrer Kundschaft und präsentieren ein Model ach so stylisch hergerichtet,
    dass Carl Lagerfeld seine Freude dran hätte …
    Sowohl den Name des Albums als auch das Cover finde ich nichtssagend.
    Sowas kommt aber öfter vor und spricht erfahrungsgemäß nicht gegen die
    Musik. Umgekehrt ausgedrückt: Aus dem Alter, wo ich LPs wegen eines
    faszinierenden Covers gekauft habe, bin ich raus. Und du hoffentlich
    auch.

    Ansonsten: Große Unterhaltung, dein Beitrag, sehr schön zu lesen
    Zustimmen möchte ich dir aber nicht.

    "Tattoo You" habe ich - nach einer Diskussion in anderer Runde - nach
    langer Zeit mal wieder komplett angehört. Und mein Eindruck ist ganz
    klar: 4 Punkte ****

    Für mich ist das vor allem grundsolide Rockmusik, bei deren Anhören ich
    nicht für eine einzige Sekunde das Gefühl hatte "diese Nummer hätten sie
    mal lieber weggelassen" oder "das jetzt klingt aber doof". Ein unglaublich
    perfekter und in sich geschlossener Gesamteindruck! Abwechlsungsreich in
    Anmutung, Rhythmus und Sound, so dass es nie langweilig wird. Dazu noch
    soundtechnisch auf guten Niveau. (Ich rede von der Virgin-CD aus 1994;
    neuere "Remaster" sind leider dem loudness war zum Opfer gefallen.)

    Und immerhin 2 von 11 Nummer ganz groß:

    "Start Me Up": Warum soll das "billig" sein? Der Rhythmus ist doch alles
    andere als einfallslos. Mit deinem Argument könntest du ein Großteil der
    Rock-Geschichte in die Tonne treten.

    "Waiting on a friend": Einer meiner "defining tracks" der 80er

    (Übrigens fand ich auch das Video gut, und ich erinnere mich noch daran,
    wie ich es zum ersten Mal gesehen habe. Was in dem Video rüberkommt,
    das passt für mich zum Inhalt des Songs, und es hat mich berührt - im
    Gegensatz zu manch anderem Musik-Video, das mich bestenfalls verwirrt
    oder gelangweilt hat. Aber das ist ein anderes Thema...)

    M.a.W: Besser kann ein R'n'R-Album fast nicht nicht ausfallen - abgesehen
    nur von der Tatsache, dass diese Musik im Jahr 1981 halt nicht so innovativ
    oder gar revolutionär war wie die Stones-Alben 10 oder 15 Jahre früher.
    Geändert von Demon (18.06.2012 um 16:36 Uhr) Grund: Tippfehler

  8. #7
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    Standard AW: unverdient gescholten...

    "Unverdient gescholtene" Alben sind trotz allem immernoch bekannter als "unverdient verschwiegene" Alben, die gar nicht erst besprochen worden sind. In der heutigen Musikszene mit unzähligen, selbständigen Musikern ist es leider der Normalfall, daß deren Werke in Sachen Bekanntheit nicht mithalten können mit denen von den Künstlern der Major Label - unabhängig davon, wie gut oder wie schlecht.

    Im Zuge der Wiederveröffentlichungs-Welle (Stichwort "Remastered") der 00er Jahre und der zunehmenden Kanonisierung ist es für solche Veröffentlichungen im kleineren Maßstab leider nochmals schwieriger geworden, überhaupt ihre Zielgruppe zu erreichen. Nicht zuletzt weil inzwischen auch seriöse Internetforen durch virales Marketing der Major Labels zugemüllt werden (Solche Beobachtungen habe ich zumindest seit ein paar Jahren auf einem Rolling Stones Messageboard und im Musikbereich eines Audiophilen-Boards gemacht).

    Jetzt aber zum Thema unverdient gescholten:

    Bruce Hornsby - Big Swing Face (2002); Stichwort "Bruce Hornsby plays Baldwin pianos, but not much on this record". Dieser Satz ist Programm auf dieser Scheibe, aber sie ist trotzdem gut.

  9. Die folgenden Forenmitglieder sagen zu Yannick vielen Dank für diesen Beitrag:

    bludgeon (18.06.2012)

  10. #8
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    Standard AW: unverdient gescholten...

    Zitat Zitat von Demon Beitrag anzeigen

    Sowohl den Name des Albums als auch das Cover finde ich nichtssagend.
    Sowas kommt aber öfter vor und spricht erfahrungsgemäß nicht gegen die
    Musik. Umgekehrt ausgedrückt: Aus dem Alter, wo ich LPs wegen eines
    faszinierenden Covers gekauft habe, bin ich raus. Und du hoffentlich
    auch.
    Richtigstellung: Ich wollte damit ausdrücken, dass jemand unglaubwürdig wird, wenn er etwas propagiert, wozu er selbst nicht steht. Aber ich stimme mit dir überein, dass es das kleinste Problem dieser Platte ist.

    Zitat Zitat von Demon Beitrag anzeigen
    M.a.W: Besser kann ein R'n'R-Album fast nicht nicht ausfallen - abgesehen
    nur von der Tatsache, dass diese Musik im Jahr 1981 halt nicht so innovativ
    oder gar revolutionär war wie die Stones-Alben 10 oder 15 Jahre früher.
    Die Stones waren auch hinterher besser mit der "Undercover..." oder der oft gescholtenen "dirty work" (zwar beides KEINE Jahrhundertalben, aber sie enthalten wenigstens Spurenelemente der Neuerung) - aber so sindse halt die Geschmäker.
    das Sakramentale/schön - wer es hört und sieht/ doch Hunde und Schakale/ die haben auch ihr Lied
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