unverdient gescholten...
Wem Medien erst einmal einen miesen Ruf verpasst haben, der muss deshalb nicht wirklich schlecht sein:
Paradebeispiel „Shot of love“ von Bob Dylan;
- immer wieder gern als erstes genannt, wenn es um missglückte Werke großer Künstler geht; dabei sind Burlesque, under a red sky, selfportrait, live at budokan usw. doch weit aus schwerer zu ertragen, als die Platte mit Lenny Bruce is dead, heart of stone und dem angeblich ach so furchtbaren -, aber absolut Autobahnfahrt tauglichen, Titelsong „shot of love“ …
Rolling Stones:
Immerwieder gern eingeprügelt wurde und wird auf
- black and blue
- some girls;
- emotinal rescue;
- undercover of the night
Schön, bei der Emo-resc mach ich sogar mit, aber wieso fehlt eigentlich immer die „Tatoo you“?
Black and blue, Some girls, Undercover… sind doch eher Beweise von Erneuerungsfähigkeit mit Augenmaß.
Wer auf Yes einprügeln will, kommt todsicher zuerst auf „Tormato“
anstatt auf „big generator“, „Union“ oder gar „open your eyes“ … 
Dann gibt’s da noch Blood Sweat and Tears, von denen immer wieder zu lesen ist, dass ihr Spätwerk aus den 70ern „New City“ und „More than ever“ angeblich nichts taugen würde… wo haben diese Leute ihre Ohren, die so was von sich geben?!
Ach und eine der schlechtesten Platten von Pink Floyd sei angeblich „the final Cut“….
Und bei welchen verkannten Meisterwerken verweigert ihr euch dem allgemeinen Blöken der Herde?
das Sakramentale/schön - wer es hört und sieht/ doch Hunde und Schakale/ die haben auch ihr Lied
das Krächzen der Raben/ist auch ein Stück/dumm sein und Arbeit haben - das ist das Glück. (Gottfried Benn)
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