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Thema: 2012

  1. #1
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    Standard 2012

    Ich mach dies’Jahr mal den Anfang. Allzuviele sind wir ja leider nicht mehr. Vielleicht rafft sich ja das eine oder andere Mitleserlein auf, hier einzusteigen. Es tut gar nicht weh…

    Was bleibt vom scheidenden Jahr?

    Da war die dunkle Fee aus Österreich Soap&Skin mit ihrer genialen Trauer-Vertonung "Narrow".
    Da waren die beiden hervorragend zusammengestellten Wolfgang Ambros Sampler „Alt und Jung“.
    Da ließ Neil Young aufhorchen mit „Americana“.
    Da verblüfft mich zum Jahresende der von mir vergessene Purple Schulz
    Und dann war da noch so dies und das unter „ferner liefen…“

    Auch zaudere ich noch immer herum mit Baroness „Yellow & green“ und Eis „Wetterkreuz“…

    …bereue die 2 Fehlgriffe:
    - Rockhaus „Treibstoff“, immerhin war das Konzert anfang des Jahres in Potsdam Spitze!
    Aber die Puste auf der CD reichte nur für die ersten 4 Tracks, deutlich schwächer als die Vorgängerin „Positiv“.
    - Und noch derber daneben gelangt hab ich mit Grandpa Neils 2.Werk diesen Jahres: „Psychotic pill“

    … habe aber 5 persönliche Highlights, obwohl nur 2 davon von 2012 stammen:

    Platz 5: Anfang des Jahres stieg ich ein wenig in der Lounge-Music herum:

    - dePhazz sind nicht schlecht,
    - Tape Five auch nicht,
    - aber die besten sind wohl doch Club des Belugas mit „Forward“(2012)

    Platz 4: im 4. Quartal packte mich ein heftiger Bob Dylan Virus nach jahrzehntelanger Immunität; das Resultat ist die Anschaffung der offiziellen - und der nachträglich veröffentlichten Resultate der Rolling Thunder Tournee von 1975 (Bootleg Series Vol.5)und 76 (a hard rain)

    Platz 2 und 3: Seit Frühjahr halten sich Nazareth in meiner Gunst, deshalb wurde hier dieses Jahr einiges ins Archiv genommen; vorwiegend die 80er AOR-Phase; in heavy Langzeitrotation liefen dann etwa zu gleichen Teilen „Snaz“ und der Twofer „2XS“/“Sound Elixir“

    Platz 1: gebührt dem hervorragenden Schlussakkord einer beeindruckenden Langzeitkarriere: SBB (2012) – ein letztes Mal ein Album, wie damals in den 70ern!
    das Sakramentale/schön - wer es hört und sieht/ doch Hunde und Schakale/ die haben auch ihr Lied
    das Krächzen der Raben/ist auch ein Stück/dumm sein und Arbeit haben - das ist das Glück. (Gottfried Benn)

  2. #2
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    Standard AW: 2012

    2012? Neue Band, neues Album? Ich glaub da war bei mir Fehlanzeige. Alte Bands neu entdeckt, jau! Was ist schon alt? Die Black Keys, Social Disortion, das waren für mich die Entdeckungen 2012. Vielleicht kommen die Toten Hosen noch dazu.

  3. #3

    Standard AW: 2012

    2012 hat doch grade erst angefangen ;-)

    Nein, wirklich hatte ich dieses Jahr nicht viel Zeit für die Musik & bin momentan dabei, etwas aufzuholen und mir wieder etwas Überblick über die interessanten, neuen Alben zu verschaffen. Ich habe einen Stapel hier voller CDs, die noch gehört werden wollen. Dezember ist ein guter Zeitpunkt für Musikjournalisten, um ihre Best-Of-Listen des jeweiligen Jahres rauszugeben, denn die werden dafür bezahlt, sich mit Musik zu beschäftigen, aber Hobbyisten brauchen dafür länger. Speziell seit die Musiklandschaft sich hin zu Selbstveröffentlichungen mit kleiner Stückzahl und kaum Promotion gewandelt hat, die man ja auch in den Tiefen des Webs erst einmal finden muß.

    Neueste Fundstücke könnte ich einige nennen. Das wäre aber ein anderer Thread. Wärt ihr neugierig darauf, daß ich dafür ein Thema erstelle? In welches Unterforum gehört das?

  4. #4
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    Standard AW: 2012

    Zitat Zitat von Yannick Beitrag anzeigen
    2012 ...

    Neueste Fundstücke könnte ich einige nennen. Das wäre aber ein anderer Thread. Wärt ihr neugierig darauf, daß ich dafür ein Thema erstelle? In welches Unterforum gehört das?
    WIR WOLLEN YANNICKS TIPPS! WIR WOLLEN YANNICKS TIPPS! WIR WOLLEN YANNICKS TIPPS! WIR WOLLEN YANNICKS TIPPS! WIR WOLLEN YANNICKS TIPPS! WIR WOLLEN YANNICKS TIPPS! WIR WOLLEN YANNICKS TIPPS! WIR WOLLEN YANNICKS TIPPS! WIR WOLLEN YANNICKS TIPPS! WIR WOLLEN YANNICKS TIPPS! WIR WOLLEN YANNICKS TIPPS! WIR WOLLEN YANNICKS TIPPS! WIR WOLLEN YANNICKS TIPPS!

    Wer sind "wir"? Icke und alle meine multiplen Persönlichkeiten!

    Welches Unterforum? Blöde Frage! Fundstücke aus 2012 unter 2012! Auch wennse aus dem Paleolitikum stammen, aber dies'Jahr erst von dir gehoben wurden...

    (Psst: (flüster) Man kann ja das eigentliche Erscheinungsjahr dahinterschreiben.Echt!Bilief mie!)
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  5. #5
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    Standard AW: 2012

    2012

    Für mich (wie immer?) ein Jahr der Entdeckungen und Überraschungen.


    Rock:
    Ganz oben finden sich natürlich CRIPPLED BLACK PHOENIX die mich mit ihrem melancholisch hypnotisierenden Gebräu nun wirklich begeistert haben, sowohl auf Tonträger auf den Longplayern (MANKIND) THE CRAFTY APE und NO SADNESS OR FAREWELL als auch live. Grandios, da ist für Gänsehaut gesorgt!

    Spacerock:
    Und dann war’n da noch die HAWKLORDS... Spacepunkrock mit Gütesiegel, die überflügeln mit dem Album WE ARE ONE ihre Mutterband um 'zig Raumschiffhöhen...

    Stonerrock:
    Die legendären ORANGE GOBLIN mit ihrem Album A EULOGY FOR THE DAMNED. Ungeschminkter Stoner-Hardrock, geradeaus und ehrlich berifft, und live haben sich mich gleichermassen begeistert.

    Retrorock:
    Die britische Keyboarderin FAY HALLAM gehört ebenso wie ihr männliches Mod-Pendant GRAHAM DAY zu den Artisten die mich schlichtweg umgehauen haben. MAKIN’ TIME, THE SOLARFLARES, THE PRIME MOVERS, JAMES TAYLOR QUARTET, FAY HALLAM TRINITY, FAY HALLAM & THE BONGOLIAN, GRAHAM DAY AND THE GAOLERS, alles klasse Bands aus dem Umfeld der beiden die im Lauf der letzten 30 Jahre klasse Musik produziert haben…

    CHRIS ROBINSON BROTHERHOOD ist Retrorock.
    Mehr Retro geht fast nicht. Die jammende Bruderschaft macht unheimlich Spass, nicht zuletzt wegen Keulenschwinger NEAL CASAL... Augen zu und wegtreten...

    Powerpop:
    THE BISHOPS... entdeckt in einer Grabbelbox bin ich ihrem Charme, dem beatlesk angehauchten Gesang und dem Gitarren-Geraffel schnell erlegen...

    JOEY RAMONE
    Das posthum von seinem Bruder fertig gestellte und veröffentlichte Album „...Ya Know?“ macht ganz einfach nur Spass. Auch wenn’s zwischendurch besinnlich wird, JOEY verabschiedete sich (wohl ziemlich bewusst) auf ganz persönliche Art und Weise... „Life’s A Gas“…

    Roots:
    Keine Frage, THE VENTURES, die machen mich süchtig nach Sixties-Garage wie schon lange nicht anderes mehr. Die haben mich exakt an meiner Suchtwurzel gepackt...

    Progrock:
    Mal abgesehen von den nicht einfach einzuordnenden CRIPPLED BLACK PHOENIX, ist mir 2012 in diesem Bereich nicht viel untergekommen. RUSH vielleicht noch, aber so wirklich überzeugt haben sie mich nicht mit ihrem Album CLOCKWORK ANGELS, ebenso ARJEN LUCASSEN. Und bei BARONESS ist mir auch nicht ganz klar wie ich YELLOW & GOLD einordnen soll...

    Da war natürlich noch viel mehr in 2012, aber vieles wird erst im Nachhinein von mir entdeckt werden, es sind ganz einfach zu viele Fronten die gehalten werden müssen. Und manche Sachen von ehemals heiss verehrten Artisten musste ich leider unter “ferner liefen“ abhaken. Ich weiss auch nicht, aber eine BETH HART ist halt längst nicht mehr so prickelnd wie zum Beginn ihrer Karriere. Und ZZ TOP haben 2012 eine neue Platte gemacht? Ehrlich? Nie gehört das Teil... tja, die Zeiten ändern sich...

    2013 steht vor der Tür.
    Bin gespannt was sich da alles auftun wird...

    Geändert von Mellow (23.12.2012 um 18:17 Uhr)

  6. #6
    redbumper Besucher

    Standard AW: 2012

    2012 ?

    Gab es jede Menge Musik, die mir Spaß gemacht hat. Fangen wir mal mit den Bluesern an: Joe Luis Walker macht selten nicht überzeugende Platten, aber sein diesjähriges Album „Hellfire“ klingt noch kraftvoller als üblich, gutes Ding. Durchaus ähnlich, aber vielleicht noch einen Hauch beseelter und wirklich eine ganz starke Platte ist Toronzo Cannons CD „Leaving Mood“. Ebenfalls gefallen hat mir Lucky Petersons Doppel-CD „Live at the 55 Arts Club Berlin“.

    Außergewöhnlich fähig auch der junge Harp-Spieler und Sänger Giles Robson und seine Dirty Aces mit „Crooked Heart of Mine“ und der Ex-Hoax Jon Armor mit seiner schlicht „Jon Armor Blues Group“ benannten CD. Das fantastische Blues’n’Roots Trio Monkey Junk hat sich mit „ To Behold“ auch wieder gekonnt zu Wort gemeldet, ebenso wie der traditionellere Johnny Mastro es gewohnt ruppig mit Luke’s Dream getan hat.
    Aus der Punk-Blues Ecke sind Left Lane Cruiser & James Leg meine Jahres-Sieger mit ihren ultra-garagigen Versionen von „If 6 was 9“, „Chevrolet“ oder Zeps „When the LeveeBreaks“.

    Irgendwo zischen Blues und härterem Rock tummeln sich die „Delta Saints“ mit ihrem selbstbetitelten, energiegeladenen Album. Ein Freund meint, dass ihn die Band an die frühen Led Zeppelin erinnere, das finde ich nicht, gibt mir aber die Gelegenheit auf „Celebration Day“ von den Luftschiffern zu verweisen. Mein erstes Rock-Konzert war 1971 Led Zeppelin in Essen, und natürlich macht mir dieses CD-DVD-Paket richtig Spaß.

    Wahrhaft sperrig, ruppig und laut und dennoch bluesgetränkt sind „Black Devil Yard Boss“ mit ihrem gleichnamigen Album, ich finde es toll. The Heavy haben ihr drittes Album „the Glorious Dead“ veröffentlicht und machen wieder mal vieles richtig: kunstvolles Cover, null Selbstdarstellung der Instrumentalisten, sehr, sehr eingängige Songs, zeitgemäße Produktion = gutes Teil, wie ich finde. Das genaue Gegenteil sind Blood oft he Sun mit “Burning on the Wings of Desire“. Echt grausames Cover, jede Menge handwerkliches Getue auf den Saiten oder Fellen, überhaupt nichts zum mitsummen, vorgestrige Umsetzung = gutes Teil, wie ich finde.

    David Hidalgo, Mato Nanji und Luther Dickinson haben „3 Skulls and the Truth” eingespielt und noch ein richtig gestriges Gitarrenalbum geschaffen. Ungleich besser als die neue ZZ Top, zielt aber auf das gleiche Publikum.
    Von den bewährten Kräften haben mich The Tea Party mit ihrer fantastischen Doppel-CD „Live from Australia“ überzeugt. Ebenfalls toll Dr John mit „Locked Down“, die Black Keys mit „El Camino“, auch live großartig und Joe Grushecky mit seinem Live-Silberling „We’re not dead yet“.

    Diesen Titel klaue ich unverschämt als Motto für das kommende Jahr.

    Und noch die Prog-Abteilung; Porcupine Trees Live-Teil „Octane Twisted“ gefällt mir saugut, noch besser allerdings die Crippled Black Phoenix, die ich erst in diesem Jahr kennengelernt habe und denen der nicht hoch genug einzuschätzende Verdienst zu Teil wird, den mitunter arg verkopften Prog-Rock geerdet zu haben. Klasse Band, deren „(Mankind)the Crafty Ape“ zwischen vielen tollen Veröffentlichungen noch herausragt, denke ich.

    Auf ein spannendes 2013!!

  7. #7
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    Standard AW: 2012

    Nicht weniger als 35 Alben mit V/Ö-Jahr 2012 sind in meiner Sammlung
    gelandet. Interessanterweise sind das nur 2 weniger als in 2011 und
    genau so viele wie 2010. Ein Zufall kann das kaum sein; ich vermute,
    dass mit dieser Größenordnung ganz einfach meine Aufnahmefähigkeit
    erschöpft ist. (Die Jahre vor 2010 taugen nicht zum Vergleich, denn
    da war ich noch nicht so gut vernetzt und habe viel weniger Neues
    überhaupt kennengelernt.)

    Einiges Bemerkenswerte darunter habe ich hier im Forum des Rockzirkus
    entdeckt (danke an die Artisten!) und/oder selbst was dazu geschrieben:

    Dion - Tank Full Of Blues
    Cat Power - Sun
    Animal Liberation Orchestra - Sounds Like This
    Assemble Head in Sunburst Sound - Manzanita
    Crippled Black Phoenix - (Mankind) The Crafty Ape
    Neil Young - Psychedelic Pill
    SBB - s/t
    Stabil Elite - Douze Pouze
    Ulver - Childhood's End
    V/A - Chimes Of Freedom

    Zum Folgenden sollte ich ebenfalls was schreiben, aber mir fallen die
    passenden Worte dazu (noch?) nicht ein:

    Django Django - s/t

    Bemerkenswert auch, dass deutscher Elektro-Rock in 2012 gleich dreimal
    vetreten ist: Neben den o.g. Stabil Elite finden sich noch Kreidler (Album
    "Den") in der Sammlung sowie Camera (Album "Radiate"). Ein Trend?

    Und zum Schluss noch eine beängstigende Feststellung: Kein einziges
    neues Jazz-Album ist in der Ausbeute des Jahres 2012 vertreten. Das
    gab's bei mir in den letzten Jahren fast nie, selbst bei einer absolut
    geringeren Zahl an Neuzugängen.

  8. #8
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    Standard AW: 2012

    Zitat Zitat von Demon Beitrag anzeigen
    Kein einziges
    neues Jazz-Album ist in der Ausbeute des Jahres 2012 vertreten. Das
    gab's bei mir in den letzten Jahren fast nie, selbst bei einer absolut
    geringeren Zahl an Neuzugängen.
    So schnell kann's gehen: Das Nachgrübeln über diese Festellung hat mich
    dazu angespornt, mich nicht nur auf den Input aus Foren und StoneFM zu
    verlassen, sondern mal wieder selbst zu recherchieren. Und schon erfahre
    ich, dass ausgerechnet einer meiner liebsten Jazzer - Wolfgang Haffner -
    im November ein neues Album veröffenticht hat: "Heart Of The Matter".
    Ich werde berichten.

  9. #9
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    Standard AW: 2012

    Das waren für mich wichtige Veröffentlichungen im Jahre 2012:

    Malte Schillers Red Balloon – The Second Time Is Different
    MSV Brecht – Hippie Tunes
    Caroline Henderson – Jazz, Love & Henderson
    Tom Kell – This Desert City
    Jason Stein Quartet – The Story This Time
    Jeff Larson – The World Over
    Tim McMillan – Angel
    Arturo Sandoval – Dear Diz!
    The Deep Dark Woods – The Place I Left Behind
    Christian Scott – aTunde Adjuah
    Vein feat. Dave Liebman – Lemuria – Live
    Rob Mazurek's Pulsar Quartet – Stellar Pulsations

  10. #10

    Standard AW: 2012

    Also nun wie oben angekündigt, zu einigen meiner Entdeckungen:

    Beim "Googeln" nach neuen Auftritten von Drummer Jim Keltner (Little Village, Traveling Wilburys, The Thorns, etc. ;-) stieß ich im Spätherbst des Jahres auf die Gruppe Dogs Of Bali deren Album "Picasso's Party" ich mir nach dem Probehören der Hörproben sofort bestellte. Jim spielt darauf, aber auch andere hochkarätige Studiomusiker sind darauf zu hören, wie z.B. Tony Levin, Jerry Marrotta, L. Shankar. Die Band selbst ist ein Duo, bestehend aus Multi-Instrumentalist Grant M. Olsen und der Sängerin Dyan Ondovchik, die mich von der Stimme her sehr an Emmylou Harris erinnert. Gerade habe ich festgestellt, daß sie sogar ein Video gemacht haben: http://www.youtube.com/watch?v=1VOXdjP5pQo
    Leider singt Dyan bei diesem Song durch einen Vocoder oder so etwas, und deswegen bin ich mit der Auswahl der "Single" nicht so ganz einverstanden. Ich hätte eher "Sticky Threads", "Angels Over the USA", "No Harm" oder "Liars Leap" ausgekoppelt. "Emmylou Harris auf progressiv" beschreibt das Album nur unzureichend, Es ist teilweise sehr rockig und auch dramatisch. Leider gibts die Scheibe nicht online auf CD zu bestellen, aber ich habe eine Email an die offizielle Website geschickt und so war es mir möglich, direkt von den Künstlern die CD-R per Mailorder zu kaufen, die sie wohl auch bei ihren Konzerten anbieten.

    Nächster Tipp:
    World Famous Headliners: Country-Rock vom Feinsten mit "Big" Al Anderson (ex-NRBQ), Pat McLaughlin (ex-Tiny Town) und Shawn Camp an Gesang und Gitarren und der Rhythmusgruppe Michael Rhodes (bass) und Greg Morrow (drums). Die drei "Headliner" haben teilweise sehr humorige Songs abgeliefert. Wie ich finde, ist das das bisher beste Soloprojekt von Al Anderson seit seinem 97er Album "Pay Before You Pump".
    Shawn Camp war mit seinem Debütalbum Anfang der 90er in den Country-Charts, dann droppte ihn das Label mit seinem 2. Album. Ich bemerkte ihn als Co-Writer für Billy Burnette (ex-Bekka & Billy, ex-Fleetwood Mac), mit dem er auch bei den "Bluegrass Elvises" spielte, mit denen ich aber nix anfangen konnte. Pat McLaughlin bemerkte ich als ich mal nach dem Ex-Rockpile Gitarristen Billy Bremner recherchierte, der auf McLaughlins selbstbetitelten Debüt spielt und dessen Nachfolger "Get Out And Stay Out". Später hat er dann dem soul-beeinflußten Rock eher etwas den Rücken gekehrt und ging nach Nashville, wo er unter anderem für John Prine als Gitarrist aktiv war.
    Und jetzt also: World Famous Headliners

    Später gibts wieder mehr Tips.

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