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Thema: Jimi Hendrix - People, Hell and Angels (2013)

  1. #1
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    Standard Jimi Hendrix - People, Hell and Angels (2013)

    Jimi Hendrix - People, Hell and Angels (2013)

    1. Earth Blues
    2. Somewhere
    3. Hear My Train A Comin'
    4. Bleeding Heart
    5. Let Me Move You
    6. Izabella
    7. Easy Blues
    8. Crash Landing
    9. Inside Out
    10. Hey Gypsy Boy
    11. Mojo Man
    12. Villanova Junction Blues

    Bislang unveröffentlichte Aufnahmen aus den Jahren '68 und (überwiegend)
    '69. Wirklich "unveröffentlicht"? Naja, die meisten Titel sind irgendwann
    in irgendeiner Form schon mal erschienen, wenn auch z.T. auf obskuren
    Bootlegs oder nicht mehr im Handel. Aber nicht in den hier vorliegenden
    Aufnahmen und vor allem nicht in so ausgezeichneter Klangqualität.
    (Wirklich lobenswert!) Und nicht jeder Hendrix-Fan, insbesondere wenn
    er/sie jünger ist, hat schon "alles" in der Sammlung. Insofern halte ich diese
    Art von Veröffentlichung erst mal nicht per se für überflüssig. (Z.B. "Valleys
    of Neptune" habe ich ja noch gelobt)

    Originell: Hendrix als Sideman bei R&B-Produktionen: "Let Me Move You"
    mit dem Saxophonisten Lonnie Youngblood; "Mojo Man" mit dem Sänger
    Albert Allen.

    Zwei Titel fanden sich bereits auf "Valleys of Neptune", nämlich "Hear My
    Train A Comin'" und "Bleeding Heart". Insbesondere bei letzterem Track
    frage ich mich allerdings, wie er es auf das Album geschafft hat, denn im
    Vergleich mit der Version auf "Valleys of Neptune" finde ich ihn musikalisch
    schwach.

    Und so richtet sich meine Kritik auch nicht gegen etwa mangelnden
    Neuigkeitswert, sondern insgesamt gegen die musikalische Qualität. Nur
    "Earth Blues", "Somewhere" und "Easy Blues" finde ich wirklich hörenswert
    und sehr gut gelungen: **** (Daraus hätte man eine EP machen sollen!)
    Überflüssig und schwach ist hingegen m.E. neben dem o.g. "Bleeding Heart"
    insbesondere "Crash Landing" - in der Tat eine musikalische Bruchlandung.
    Der Rest: verzichtbar, z.T. bestenfalls noch originell (s.o.)

    Es sieht aus, als ob der hörenswerte Nachlass von Jimi Hendrix nun doch so
    langsam aufgebraucht ist. Dazu kommt noch, dass das Album keinerlei Flow
    hat; selbst für eine Kompilation gibt das ein schwaches Bild ab.

    Tips zum Weiterlesen:

    http://crying-blue-rain-hendrix.blog...els-truth.html

    http://www.regioactive.de/cd-review/...LtJwD7Vqt.html
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  2. #2
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    Standard AW: Jimi Hendrix - People, Hell and Angels (2013)

    Warum mich die Platte angewidert aufstoßen lässt, ist der Punkt, dass sie als angeblich geplanter Nachfolger von "Electric Ladyland" - nun endlich- so vorliegt, wie der Meister sie wollte. DAS ist genau dieselbe Geschichte, die bisher für the "first rays of the new rising sun" gegolten hat, die im Unterschied zu der hier wirklich gut ist. Nicht nur die Aufnahmen, sondern auch die PR-Gags gehen den Sargreitern nun aus.
    das Sakramentale/schön - wer es hört und sieht/ doch Hunde und Schakale/ die haben auch ihr Lied
    das Krächzen der Raben/ist auch ein Stück/dumm sein und Arbeit haben - das ist das Glück. (Gottfried Benn)

  3. #3
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    Standard AW: Jimi Hendrix - People, Hell and Angels (2013)

    Zitat Zitat von bludgeon Beitrag anzeigen
    Warum mich die Platte angewidert aufstoßen lässt, ist der Punkt, dass sie als angeblich geplanter Nachfolger von "Electric Ladyland" - nun endlich- so vorliegt, wie der Meister sie wollte.
    Huh? Auf der offiziellen Werbe-Seite steht:
    People, Hell & Angels, showcases the legendary guitarist working outside of the original Jimi Hendrix Experience trio. Beginning in 1968, Jimi Hendrix grew restless, eager to develop new material with old friends and new ensembles. Outside the view of a massive audience that had established the Experience as rock's largest grossing concert act and simultaneously placed two of his albums in the US Top 10 sales chart, Jimi was busy working behind the scenes to craft his next musical statement.

    These twelve recordings encompass a variety of unique sounds and styles incorporating many of the elements—horns, keyboards, percussion and second guitar—Jimi wanted to incorporate within his new music.
    Inwieweit das zutrifft, sei dahingestellt, aber als Rekonstruktion des
    geplanten Albums wird "People, Hell and Angels" hier eindeutig nicht
    beworben. Diese Rolle hatte und hat "First Rays...". (Dass letzteres
    Album wirklich gut ist, darin sind wir uns aber einig.)

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