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Scott Finch - Live Groove
Compiulation von Mitschnitten aus Konzerten in den USA und auf dem Torrita Blues Festival in Siena (Italien) im Sommer 2001. CD1 ist dabei ein komplettes Konzert, während die CD2 zwei Konzerte teilweise beinhaltet, die jedoch auf der CD blockweise erhalten blieben..
Laut Booklet sind die CDs so gepresst wie live mitgeschnitten, keine Overdubs, keine Post-Production im Studio. Und um es mal gleich zu sagen: es ist das beste mir bisher bekannte Album von Scott Finch.
Über seinen hendrix'schen Stil wurde hier ja schon öfters gesprochen...sowas mag man oder nicht. Tatsache ist jedoch, dass Scott von Beginn an aufdreht und mit Drive und Verve, jedoch nicht hektisch nach vorne stürmt. Er nutzt dabei seine Eigenkompositionen als warm-up für sich, die Band und den Hörer, um alle gemeinsam Stück für Stück höher zu führen. Was er dabei den 6 Saiten in sehr virtuoser Weise entlockt, macht schon massig Laune, und zeigt, dass er ein Bluesrocker par excellence ist. Schön, dass dabei auch zu diesem Zeitpunkt bislang noch unveröffentlichte Tracks zu hören sind, die ebenfalls in die Blues-Bundesliga gehören wie z.B. das hervorragende "Am I Still".
Nach den ersten 10 Stücken zündet Scott zusammen mit dem Blues O'Delics dann die zweite Stufe seines Könnens und brennt ein Gitarrenfeuerwerk mit geradezu sensationellen Coverversionen am Fließband ab: Fire, All Along The Watchtower, the Wind Cries Mary, Spanish Castel Magic, Spoonful, Hoochie Coochie Man, House Of the Rising Sun, Southbound, Stormy Monday, Lousiana blues, Tomorrow Never Knows, Born Under A Bad Sign...Leute das ist die Setlist (im auszug) in der originalen Reihenfolge, da mag man ja vor Freude heulen...
Scott liebt dabei offensichtlich das Wah-Wah. Das ist vielleicht alles nicht sonderlich innovativ, aber Scheiße, ES ROCKT und zwar wie die Hölle! Als Begleitung zu Scotts flinken Finger pulsieren Dave Braun (dr) und Peter Alt (b) in passender Weise mit.
Als Manko mag man die wenig nuancenreiche Vokalarbeit dem Hauptdarsteller ankreiden. Manchmal klingst's schon etwas gepresst...aber ein separater Vokalist könnte sich so nicht mit dem hervorragenden Gitarrenspiel von Scott verzahnen.
Scott Finch steht für mich nach diesem Album definitiv mit in der Top Ten der "neuen" Bluesrocker-Guitarreros-Heroes.

Gruss Michael
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AW: Scott Finch - Live Groove
jo, steht bei mir als 3-fach lp. gute platte, keine ausreden. aber, wegen den vielen hendrix-stücken habe ich mir bis heute keinen weiteren tonträger des scott finch gekauft. so wild bin ich auf coverversionen von hendrix nun auch wieder nicht und ausserdem kriegt man die von bald jeder zweiten band nachgeworfen. z.b. gibts die schweizer band more experience, die spielen ausschliesslich hendrix songs. die sind zwar nicht schlecht (untertreibung!), aber irgendwie kann mich das nicht hinterm ofen hervorlocken. vielleicht auch, weil mir hendrix nie etwas bedeutet hat?
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AW: Scott Finch - Live Groove
Sie bekam/bekommt die zweite Chance, diesmal im Auto.
Es ist einfach so: gute Musik, aber wenn er den Jimi raushängen lässt, dann höre ich weg. Die erste CD läuft noch und die zweite CD kommt erst morgen ran. Abwarten.
Geändert von remo4 (13.07.2007 um 17:25 Uhr)
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AW: Scott Finch - Live Groove
Sie bekam die 3. Chance und nutzte sie nicht!
Diese Versuche Hendrix nachzuspielen sind ideenlos und nervend. So etwas kann ich mir nicht anhören, ab in die Verkaufsecke. 
Ohne Hendrix ist das klasse Musik, aber immer wieder versucht der Typ seine Experimente mit den Effekten und das geht dann auch regelmäßig schief.
Da hör ich mir Hendrix im Original an und hab meinen Spaß.
Die Hamster machen es viel besser und die kann man auch ertragen.
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