Umfrageergebnis anzeigen: Welche Phase der Grateful Dead gefällt euch besser?

Teilnehmer
27. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Psychedelisch-verrückte Frühphase

    8 29.63%
  • Folkige Phase ab 1970

    5 18.52%
  • Ich nix Deadhead

    11 40.74%
  • Ach, ich hör lieber Smokie...

    3 11.11%
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Thema: Grateful Dead

  1. #1
    Tango Whiskyman Besucher

    Standard Grateful Dead

    Welche Dead-Phase bevorzugt ihr?
    Und warum? Ein paar demonstrative Beispiele?


    Die ungestüme, psychedelische Frühphase die so einzigartige Alben wie Anthem Of The Sun hervorgebracht hat...


    ...oder die spätere Folk/Country-Phase?





    An den Smilies sieht man schon, wie ich darüber denke

  2. #2
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    Standard AW: Grateful Dead

    "Live/Dead" hatte ich mal auf Vinyl.
    Jetzt steht allein "Dylan & the Dead" einsam im Regal...
    Immerhin habe ich die Deadheads mal live gesehen. Das war schon beeindruckend, aber zum Überleben brauche ich die eigentlich nicht.

  3. #3
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    3,785

    Standard AW: Grateful Dead

    keine Präferenz, bei den Grateful Dead greife ich hin und wieder mal ins Regal und ziehe was raus, da geht es mir mehr um die Stimmung:

    zurücklehnen, Töne aus den Boxen fliessen lassen, und nur nix mehr denken...

    ich denke solche Leute, die das dauernd hören können nennen sich ja wohl auch Dead - Heads - oder

  4. #4
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    476

    Standard AW: Grateful Dead

    Eindeutig die frühe Zeit

    Auch wenns danach noch mal was Gutes gab (aber eher im Bootleg-Bereich).
    Mein Favorit immer noch: LIVE DEAD---

  5. #5
    beatnik Besucher

    Standard AW: Grateful Dead

    Weder noch. Meine ganz persönlich bevorzugte Dead-Phase ist die leider nur sehr magere 80er Jahre Phase mit den Alben von "Go To Heaven" (1980), "Reckoning" (1981), "In The Dark" (1987) und "Built To Last" (1989). "Dylan And The Dead" von 1988 hingegen fand ich weniger berauschend.

    Von den älteren Sachen bevorzuge ich "Terrapin Station" und "Shakedown Street". Noch weiter zurück fehlte mir immer irgendwie das letzte Quentchen Ueberzeugung. In der Regel gefallen mir ältere Live-Sachen besser als die bisweilen doch recht langweiligen Studio-Alben.

    Jerry Garcia's Beiträge zum Filmsoundtrack "Zabriskie Point", die Band Kingfish und Bob Weir's "Ace" sind Dead-Offshots, die ich ebenfalls sehr mag. Meine Solo-Favoriten sind allerdings Robert Hunter's "Tales Of The Great Rum Runners" und die diversen Garcia/Kantner-Kollaborationen.

    Dead Heads - Ein unerschöpfliches Thema.


  6. #6
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    Standard AW: Grateful Dead

    Habe ich jetzt ganz übersehen: "Terrapin Station" steht auch noch im Regal.
    Da ist aber nur das Titelstück halbwegs interessant.
    Und das verläuft sich leider nach schönem Beginn in überproduzierten Musikquark.

  7. #7
    Tango Whiskyman Besucher

    Standard AW: Grateful Dead

    Hmm, 5 Meinungen, 4 Stimmen... da stimmt was nicht!


    Ich bin natürlich kein Deadhead. Mit vier Alben kann man auch keiner sein.



    Anthem Of The Sun
    Aoxomoxoa
    Workingman´s Dead
    American Beauty

    Die 4 stehen hier.

    Die letzten beiden(aus 1970) sind die ersten Dead-Alben, auf denen es so richtig folkig zuging. Das waren auch die beiden ersten Alben, die ich zusammen kaufte, ohne vorher reinzuhören. Das war ein holpriger Einstieg in die Dead-Welt, da mir von beiden Alben nur etwa die Hälfte der Songs gut gefallen. Zusätzlich haben beide Alben ne Menge an Bonus-Livematerial, aber hauptsächlich Cuts vom Album, die ich in den Liveversionen wenig berauschend finde. Eine Ausnahme ist da "Masons Children", ein Livestück, das wesentlich druckvoller daherkommt.

    Live/Dead oder andere Livealben wären jetzt geeignet, um die Dead wiederzubeleben.

    Anthem Of The Sun ist wirklich verdammt schräg. Beim ersten Hören dachte ich mir, was das soll. Ich brauchte ziemlich lange, um reinzufinden, heute ist es für mich ein tolles Album.

    Aoxomoxoa ist gut. Einige Songs kommen in der Studioversion zu breit daher, etwa "Cosmic Charlie", andere wie "St Stephen" hören sich sehr gut an. Das Cover ist berauschend.

  8. #8
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    06.10.2006
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    476

    Standard AW: Grateful Dead

    Zitat Zitat von Tango Whiskyman Beitrag anzeigen

    Live/Dead oder andere Livealben wären jetzt geeignet, um die Dead wiederzubeleben.
    Aber nu mal los

    DEAD ist LIVE

  9. #9
    Registriert seit
    14.12.2005
    Beiträge
    0

    Standard AW: Grateful Dead

    Grateful Dead sind fast weniger eine Band denn ein gesellschaftliches Phänomen gewesen (Gewesen - darf man mittlerweile sagen, oder gibt es die noch?). In Amerika aber noch heutzutage eine feste Institution mit eigener Infrastruktur und wohl auch eigener Kommunikation.

    Die Musik war angesichts dieser schon fast hypnotischen Breitenwirkung irgendwie seltsam unspektakulär. Oft langweilig für mich. Die Cover haben an sämtliche Outlaw-Instinkte appelliert, die Musik kam viel braver daher, als ich nach dem Auflegen erwartet hatte. Countryrock, Bluegrasswurzeln, Mainstreameinflüsse, alles irgendwie traditionell-amerikanisch-unaufgeregt-westcoast-laidback mäßig, zumindest was ich kenne. Oder unter der Rubrik: "Was könnte diese Platte für eine Botschaft haben, die ich nicht verstehe, nicht die Bohne?" abgelegt, aber aufgehoben.

    Dann wieder Berichte über Garcia's Exzesse, der war ja drogenmässig wie ein Müllschlucker drauf. Die Community. Stoned ohne Unterlass. Raubbau am Verstand.

    Die Musik blieb trotz stundenlanger Jams, zwei Millionen Bootlegs und einem eigenen Internetradio immer behaftet mit einem Hang zur Langeweile, zur Wiederholung. Zu amerikanisch, denk ich immer als Kontinentaler, womöglich fehlt die Weite des Landes, das Amerika-Gefühl?

    Eigenartiger Kontrast, hab ich für mich nicht auflösen können.....

    Terrapin Station, der Song, nicht die Platte, waren für mich das Beste an Grateful Dead. Da haben sie sich der Progseele mitte der 70s auf dem alten Kontinent genähert. Ein gut überproduzierter Irrläufer...



  10. #10
    Tango Whiskyman Besucher

    Standard AW: Grateful Dead

    Der Kontrast besteht für mich darin, dass sie eigentlich zu schnell von dem schrägen Psychedeliczeugs auf Folk umgestiegen sind. Kein Wunder, dass da so viele Fans von der späteren Phase schwärmen, schliesslich ist diese Art von Musik leichter verständlich und auch nervenschonender.

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