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Thema: George Thorogood & the Destroyers (1977)

  1. #1
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    Standard George Thorogood & the Destroyers (1977)

    George Thorogood & the Destroyers (1977)

    Debütalben sind etwas feines, wenn sie dann auch gut sind.

    Dieses, das erste offizielle Album des Gitarristen( voher gab es bereits eines ) war 1977 auch so ein Debüt nach Maß.
    Hound Dog Taylor war verstorben, J.B. Hutto und Cub Koda mischten mit den Houserockers weiter auf dieser Welle mit, da sprang da noch ein junger Kerl aus Delaware hinzu mit einer irren Slidegitarre, die eben an jenen Hound Dog erinnerte, aber auch Chuck Berry, Bod Diddley und John Lee Hooker waren hier als Vorbilder herauszuhören.

    Laute und direkte Musik, einfach auf den Punkt gespielt. Das passte in die „leidende“ Blueswelt, da war wieder Zeit für einen neuen Star.

    In dieser Besetzung ging es ab:

    George Thorogood (Guitar, Harmonica, Vocals)
    Billy Blough (Bass)
    Ronald Smith (Guitar)
    Jeff Simon (Drums)

    Hier die Titel:


    You Got to Lose ( Earl Hooker) (3:15)
    Madison Blues (Elmore James) (4:24)
    One Bourbon, One Scotch, One Beer (John Lee Hooker) (8:20)
    Kind Hearted Woman (Robert Johnson) (3:48)
    Can't Stop Lovin' (E. James) (3:04)
    Ride on Josephine (Bo Diddley) (4:17)
    Homesick Boy (George Thorogood) (3:02)
    John Hardy (Traditional) (3:18)
    I'll Change My Style (George Thorogood) (3:57)
    Delaware Slide (George Thorogood) (7:45)


    Thorogood hielt sich weitestgehend an die Originale der Stücke.
    Aber es waren nicht nur einfache Kopien, er verpasste ihnen schon einen gewaltigen Neuanstrich.

    Hier wurde insofern nicht „destroyed“ , sondern „renovated“.

    Wuchtig kommt der „Madison Blues“ von Meister James, John Lee Hooker’s „One Bourbon, One Scotch, One Beer“ soll noch heute zu den meistgewünschten Livestücken zählen.

    Ganz im Sinne seiner Lehrmeister beendet George die Platte mit dem beeindruckenden „Delaware Slide“.

    Rundum eine tolle Platte aus „weißer“ Bluesküche, und eines der Debüts, wie ich es mir wünsche, und das ich mir dann gerne schmecken lasse!

    Wolfgang

  2. #2
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    Standard AW: George Thorogood & the Destroyers (1977)

    Oh, die hab ich noch nicht, aber das wird nachgeholt.

    Hast du eine Ahnung, wie die Hard stuff ist?
    It´s only Rock´n´Roll, but I like it

  3. #3
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    Standard AW: George Thorogood & the Destroyers (1977)

    vielen Dank Firebyrd für diese "Erinnerung". George Thorogood hat sich lange im Geschäft gehalten, nicht zuletzt durch seine enorme Präsenz bei Live-Konzerten.

    Wem die erste Platte der Destroyers gefällt, der sollte sich aber unbedingt noch die zweite "Move it on over" zu Gemüte führen - für mich seine beste Platte....

    solong: roberto

  4. #4
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    Standard AW: George Thorogood & the Destroyers (1977)

    Zitat Zitat von roberto Beitrag anzeigen
    vielen Dank Firebyrd für diese "Erinnerung". George Thorogood hat sich lange im Geschäft gehalten, nicht zuletzt durch seine enorme Präsenz bei Live-Konzerten.

    Wem die erste Platte der Destroyers gefällt, der sollte sich aber unbedingt noch die zweite "Move it on over" zu Gemüte führen - für mich seine beste Platte....

    solong: roberto

    Genau das meine ich auch, die "Move it on over" halte ich noch für einen Tick besser, wenngleich ihr natürlich der "Überraschungsmoment" der ersten fehlt.

    Und danach kam m.E. auch keine bessere Scheibe mehr heraus...

  5. #5
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    Standard AW: George Thorogood & the Destroyers (1977)

    Zitat Zitat von firebyrd Beitrag anzeigen
    Genau das meine ich auch, die "Move it on over" halte ich noch für einen Tick besser, wenngleich ihr natürlich der "Überraschungsmoment" der ersten fehlt.

    Und danach kam m.E. auch keine bessere Scheibe mehr heraus...
    das seh ich ebenso: wenn eine Band ein "einfaches" Musikschema fährt, dann kann bei aller Kreativität schnell die Abwechslung leiden und dann wird es eben langweilig. Bei Bands, die genau diese Langeweile kultivieren, fällt das nicht weiter auf / Status Quo etc, die haben und behalten ihr Publikum.
    Enttäuschender ist das für mich bei Künstlern, die noch etwas interessantes zu sagen haben, aber deren musikalische Langeweile einem die dann doch sie Stimmung vermiest (ich muss es leider gestehen: Peter Hammill seit ca 1990)

    Bei Thorogood geht es ebenso wie zB bei ZZ-Top: die haben ein Musikschema, in dem sie sich irgendwann selbst verfangen - sie drehen sich dann im "kreativen" Kreis - schade eigentlich

    solong: roberto

  6. #6
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    Standard AW: George Thorogood & the Destroyers (1977)

    Unsinn!
    Was ist besser oder schlechter?

    Bei Mr. Thorogood ist es zwar der Blues nach Schema F, aber manche Typen brauchen genau das! Ich gehöre übrigens auch dazu

    Wenn hier von ZZTop geschrieben wird, in der Rockpalastnacht bin ich nach 30 Minuten eingeschlafen, was mir bei den Destroyern noch nie passierte.

    Gibt es nicht doch Unterschiede?

  7. #7
    redbumper Besucher

    Standard AW: George Thorogood & the Destroyers (1977)

    Klar gibt es Unterschiede.

    Deshalb würde ich Thorogood
    und ZZ Top nie in einen Topf werfen.

    Die ersten 6 Platten der drei Texaner
    gehören für mich zu den besten Blues/Rock Platten überhaupt,
    danach ging es bergab, zum Teil arg rapide.

    Thorogood macht eigentlich seit "Move it on over"
    und "Bad to the Bone" immer dasselbe,
    aber das mit total sympathischem Feuereifer und
    übersprudelnder Energie und deshalb kann ich ihn mir
    immer noch gut anhören.

    Und ZZ Top irgendwie nicht mehr.

    Und dennoch,
    die haben früher richtig pfiffige Songe geschrieben,
    die muskalisch originell waren und für nur drei Instrumente ein schönes Pfund boten und auch rhythmisch mehr zu bieten hatten, als die gewohnten 12 Takter.
    "The Sheik", "Cheap Sunglasses", "Precious and Grace", "Arrested for Drivin While Blind" zum Beispiel.

    Ich kenne jetzt überhaupt keine Band,
    die auf den Gedanken gekommen ist,
    einen Thorogood Song zu covern,
    aber ZZ Top Cover gibt es kistenweise.

    Liegt vielleicht daran,
    dass Thorogood-Stücke eh irgendwie
    Cover-Versionen von John Lee Hooker Songs sind.

    Mir geht gerade "Brown Sugar" von ZZ Top's "First Album"
    durch den Kopf. Geiler Song, direkt mal wieder hören.

  8. #8

    Standard AW: George Thorogood & the Destroyers (1977)

    die hab ich noch nicht, aber das wird nachgeholt

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