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Thema: The Stranglers

  1. #1
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    Standard The Stranglers

    Auch ein alter Favorit von mir.
    X Inkarnationen, Richtungswechsel, aber immer einen eigenen Stil.
    Ich finde auch die Stranglers ohne Hugh Cornwell gut, hab die Band zweimal live gesehen.

    Die Solo-Sachen der Mitglieder waren oft schräg, experimentell - siehe die J.J. Burnel-Sachen.
    VORSICHT: Dieser Beitrag enthält überholte Floskeln, unfähige Kommunikationsversuche und sinnlos nachgeplapperte Lobhudeleien.
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  2. #2
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    Standard AW: The Stranglers

    Mein Bruder brachte mich erst vor ein paar Wochen auf die Stranglers. Der Namen war mir bekannt, aber mehr nicht.

    Heute gibt es hier:
    Rattus Norvegicus
    No More Heroes
    und eine Sicherheitskopie von meinem Bruder, den Titel kenn ich nicht, mit einer Live und einer Studio CD. Eine eigenwillige Version von Summer In The City ist mit dabei.

    Ganz nett für nebenbei. Nichts was mich veranlassen würde sofort alles haben zu müssen, aber was ich bis jetzt gehört habe gefällt gut.

  3. #3
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    Standard AW: The Stranglers

    das war punk, der etwas mehr qualität als punk hatte. für ein paar kurze jahre waren die stranglers für mich unheimlich wichtig:
    Rattus Norvegicus; eine debutscheibe ohne jeden schwachpunkt; man nannte
    die Stranglers damals gar die Doors des punk;
    No More Heroes; die war fast noch bitterböses als das debut; frauenfeindlich und politisch nicht korrekt und damit genau passend;
    Black & White - die 3. und schon letzte wirklich geniale scheibe mit erneut jeder menge angriffe auf all die nettigkeiten dieser welt. selbst die schweden
    kriegten diesmal ihr fett weg (die deutschen waren bei den Stranglers ohenhin verhaßt; ich hab hier noch ein paar interviews auf video, die man nicht wiedergeben kann).

    ihre damalige live-show war auch eine satte sache; publikumsbeschimpfungen gehörten immer mit dazu.

    spätere werke überzeugten mich nicht mehr; hier und da war mal ein gutes
    stück dazwischen, aber das waren nicht mehr die Stranglers, die 1977 London unsicher machten.

  4. Die folgenden Forenmitglieder sagen zu badger vielen Dank für diesen Beitrag:

    redbumper (08.02.2011)

  5. #4
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    Standard AW: The Stranglers

    Zitat Zitat von badger Beitrag anzeigen
    Rattus Norvegicus; eine debutscheibe ohne jeden schwachpunkt;

    Nur so am Rande: "Rattus Norvegicus" ist der lateinische Fachbegriff für die Wanderratte, die ursprünglich aus dem asiatischen Raum kam, sich dann Mithilfe des Menschen überall stark ausbreitete und die heimische Hausratte stark verdrängte.

  6. #5
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    Standard AW: The Stranglers

    Für mich waren die Stranglers immer ein Beispiel für eine Band, die sich wirklich über Jahre hinweg fortentwickelt hat und dabei gänzlich unterschiedliche Platten machten. Das war natürlich einfach, weil ihre Anfänge beim Punk lagen, obwohl auch schon das Debüt zeigte, dass sie (musikalisch) keineswegs nur drauflos knüppeln wollten. Mir gefallen eigentlich alle Platten bis zur (einschließlich) "Ten" mehr oder weniger gut und ihre sechsminütige Cover-Version von "Walk on by" ist ein absoluter Mega-Hammer.

    Ja, nach der "Ten" war es irgendwie vorbei, alles folgende war nur noch müde, find ich, ab und zu eine passable Single und jede Menge Durchschnittsmucke. Aber der Zenith war auch bei der "Ten" schon eine Weile überschritten, ich bin nur selbst nie sicher, wo ich diesen Höhepunkt ansetzen würde. Einer war sicher die Single "Walk on by".

  7. #6
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    Standard AW: The Stranglers

    "Rattus" gehörte zu den' Platten die mich damals umgeworfen hatten!
    Das war einfach genial was anno domini passierte, da tauchten wöchentlich geniale neue Bands aus dem Rocksumpf auf, das war sowas wie ein musikalisches Schlaraffenland.

    Die ersten drei Alben der Stranglers mag ich heute noch, danach flachten sie mir zu sehr ab... oder ich verlor das Interesse an ihnen... oder sie an mir...


  8. #7
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    Standard AW: The Stranglers

    Rattus Norvegicus hab ich als Vinyl im Schrank, und da stand sie ziemlich lange. Ich weiß auch nicht mehr so genau wieso ich mir die damals gekauft hab, ich fand die nie so dolle. Zuviel georgel für Punk. Erst als es mir gelang die Stranglers so ein bißchen abseits von Punk, Pistols, Clash zu sehen hab ich mich wieder dafür interessiert. Aber das war dann Jahre später und fast zu spät. Deswegen kamen dann nur noch No More Heroes und eine Best Of Doppel CD dazu.
    Wir stellen die Normalität unverzüglich wieder her, sobald wir wissen was eigentlich normal ist.
    BeebleBlox - das Blog

  9. #8
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    Standard AW: The Stranglers

    Wieder so eine Band, die das Pech hatte, so um 1977 einzusteigen. Die hatten so schnell das "Punk"-Etikett abbekommen, so schnell konnten die gar nicht auf drei zählen. Vehement gewehrt haben sie sich auch nicht, war es ja nicht schlecht für den Umsatz.
    Mit DIY und simplem Punkgebolze hatte das allerdings nur bedingt zu tun, das klang schon etwas mehr ausgefeilt. Durch den Stilwandel der "finsteren Buben" in den 80s hin zum Pop bestätigte sich dies auch.

    Neulich hab in einem Interwiew gehört, wie sich John Lydon von den Pistols noch heute über den von Journalisten geprägten Begriff "Punk" aufregt.

  10. #9
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    Standard AW: The Stranglers

    Zitat Zitat von Sleeper Beitrag anzeigen
    Wieder so eine Band, die das Pech hatte, so um 1977 einzusteigen. Die hatten so schnell das "Punk"-Etikett abbekommen, so schnell konnten die gar nicht auf drei zählen.

    Ob Pech oder Glück, sei dahin gestellt.
    Richtig ist, dass um 1976/77/78 so ziemlich jede Band, die neu und aufregend anders war, sehr schnell das Etikett Punk verpasst kam. (Passierte auch Graham Parker&The Rumour, Ian Dury und selbst Tom Petty !)

    Die Stranglers sind ein Paradebeispiel für die Frage, ob Punk nun ein musikalische Schublade ist oder viel mehr nur als Oberbegriff für eine bestimmte Haltung steht.
    (In diesem Zusammenhang verweise ich auf das Debüt HORSES von Patti Smith, das auch oft als Punkalbum bezeichnet wird. Musikalisch hat HORSES null Punkelemente, aber die Haltung... die Haltung und das Temperament der Scheibe....)

    Punk als Stilrichtung, damit verbindet wohl jeder schnelle, laute, ungehobelte, einfach gestrickte Gitarrenmusik.

    Alle diese Attribute treffen auf das Debütalbum der Stranglers nicht zu.

    Die Songs sind überwiegend melodiös, ausgefeilt, es gibt Orgel und Synthesizer... sogar einen Blues (!) und als Abschluss der Debüt-LP einen knapp 8minütigen, dreiteiligen Song, den man fast als Artrock einstufen könnte. Auch wenn Songs wie "London Lady" oder "Peaches" eine gewisse Agressivität aufweisen... die Stranglers waren alles andere als eine Punkband, musikalisch gesehen.

    Die Haltung der Stranglers und ihre frechen, unangepassten Texte, das hatte etwas von der Punkattitüde.



    Die beiden ersten LPs gehören in jeden gut sortieren Rockmusikhaushalt.


    Außerdem gibt es in meinem Regal noch die späteren Pop-LPs FELINE und AURAL SCULPTURE sowie eine CD mit 12" Remixes von Songs aus den 80ern.
    music was my first love and it will be my last (John Miles)

  11. Die folgenden Forenmitglieder sagen zu Black Dog vielen Dank für diesen Beitrag:

    Mellow (07.02.2011)

  12. #10
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    Standard AW: The Stranglers

    die stranglers haben's bei mir nicht weit gebracht, ein freund hatte mal ein album (keine ahnung mehr was, wahrscheinlich eine compilation).

    geblieben sind mir nur golden brown und always the sun, oder so.
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