Wie an anderer Stelle schon erwähnt unterscheide ich ja gerne zwischen Progressive Rock und Prog-Rock, wobei für mich Musiker, die zur ersten Generation von Neuerern gehören, zum Progressive Rock gehören, weil sie sich auf unsicheres Terrain begeben. D.h. also nicht nur in die Art-Rock-Richtung, sondern eben auch in andere Gebiete hinein.
Unter dem Ausdruck Prog Rock addiere ich dann all die zahlreichen Nachfolger, die sich bemühen spiel- und kompositionstechnisch anspruchsvollerer Rockmusik zu machen, was natürlich keinerlei Qualitätsurteil sein soll, sondern lediglich eine vielleicht etwas gekünstelte Unterscheidung darstellt. Für mich waren aber Bands wie Dream Theater oder Transatlantic nie wirkliche Neuerer, wie der Ausdruck progressiv eigentlich sonst ausdrücken würde.
Ansonsten erst mal kommentarlos die Alben (ausschließlich solche, die ich auch besitze, es gibt selbstredend progressive ROCK-Musik, mit der ich nichts anfangen kann):
Beatles: Revolver
Moody Blues: Days of Future Passed
Kaleidsoscope (US): Side Trips
United States of America: same
Sly and the Family Stone: A whole new Thing
Miles Davis: Bitches Brew
Blood, Sweat & Tears: same (die zweite)
The Clash: Sandinista
Chemical Brothers: Exit Planet Dust
Archive: Londinium
Aus Platzgründen hab ich The Byrds: "Sweetheart of the Rodeo" und Bee Gees: "Main Course" weggelassen, obwohl natürlich auch die auf ihre Art wegweisend waren (ob man's mag oder nicht). Und Walter(Wendy) Carlos: Switched on Bach hab ich doch weggelassen, weil's ja eigentlich wenig mit Rock zu tun hat.
Und es ist scheixschwer als Spätgeborener wirklich zu beurteilen, was seinerzeit innovativ war.


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