AW: Norwegen

Zitat von
22 Punktekäfer
Von Emmerhoff & ... habe ich nur wenig gehört, aber das Wenige war nicht übel.
Mein lieber Punktekäfer, das darf ja wohl nicht wahr sein !
Dein Outing kommt zwar sehr spät, aber dennoch muss ich hart mit dir ins Gericht gehen. 
Kaum hatte dem schwatten Hund sin Fuchs über Emmerhoff geschrieben, da trudelten fast im Tagesrhythmus die Erfolgsmeldungen ein. Und du hast dieser ehrlich empfundenen Begeisterung, von Remo bis Paddingon und zurück, tatsächlich widerstehen können ?
Oooookeeee, ich gebe zu ... ab und an....... so ungefähr bei jedem 4hundertdreiundsechzigsten Song zitiert die Band aus der Gegend von Bergen eine gewisse Luftschifferband und jene Luftschiffer zählen nicht unbedingt zu deinen Lieblingen, aber das sollte dich nicht abhalten, wenigstens 1 Ohr zu riskieren.
463 ist stark untertrieben !
Diese ganze schwachmatige Journaille, die solchen Scheißdreck schreibt im Vollbesitz der wissentlichen Unkenntnis, ohne je auch nur eine einzige LP/CD vollständig von einem Künstler gehört zu haben ....
Ohne je auch nur eine einzige LP/CD vollständig angehört zu haben ?
Ja, das behaupte ich, bis zum Beweis des Gegenteils.
Anders kann ich mir dieses in Buchstaben gekleidete, abgedruckte Schwachmatentum nicht mehr erklären. Meistenteils.
Die allermeisten Kritiken sind für mich heutzutage Ausdruck von ausgeprägtem Schwachmatentum. Schwachmatentum von gierigen Zeilengeldsammlern.
Schwachmaten ? Ja wie jetzt.... ?
Ach ja..... es sind einfach arme Fehlgeleitete, die irgendwann auf der Journalistenschule eingebleut bekamen, ihre Beiträge durch eine möglichst abwechslungsreiche, interessante, ungewöhnliche Wortwahl zu würzen.
Referenzen zu bekannten Themen/Namen wären auch immer hilfreich, um die Fantasie des Lesers anzuregen.
Und bei dem ganzen Übereifer, ein möglichst guter Schreiberling zu werden,
haben all jene Schreiber vergessen, ihr Herz zu öffnen für das Thema, über das sie schreiben.
Schwachmaten, die können gar nicht anders, diese wortverliebten Akrobaten der Sprache.... neeee, dieses ganze gottverdammte Musikjournalistenpack gehört einfach nur noch an die Wand gestellt. 
Wer grob fahrlässig und oberflächlich schreibt, der hat für mich seine Daseinsberechtigung als Journalist verwirkt.
Ihr kennt diesen Effekt. Wenn eure Augen die Worte einer Rezension über eine Scheibe ans Gehirn transportieren.... wenn der Gegenstand dieser Rezension eine Scheibe ist, die ihr bis auf das I-Tüpfelchen kennt ... und wenn ihr nach dem Lesen besagter Rezension einfach nicht glauben könnt, dass der Rezensient jemals auch nur mehr als 120 Sekunden angehört hat, nebst dem obligatorischen Auswendiglernen und der sinnverdrehenden Wiedergabe des Promomaterials, das der Rezensient von der Company zur Verfügung gestellt bekam, inklusive frei Fressen, Saufen und Ficken.
Ihr kennt dieses Gefühl, nicht wahr ?
Mir dreht sich der Magen um, wenn ich diesen Dreck von besserwisserischem und uninformiertem Gedankengut lese.
Dabei sollte es die oberste Pflicht eines Journalisten sein, sich der Wahrheit, zumindest seiner eigenen Wahrheit, verpflichtet zu fühlen. Aber je mehr ich diesen ganzen Dreck in der einschlägigen Musikpresse lese, desto mehr wird mir übel. Und ich frage mich, wie manch einer so charakterlos sein kann.
Charakterlos ? Ja, denn Geld allein regiert nicht die Welt.
Auch wenn es immer mehr den Anschein hat.
Zurück zum Thema.
Ich kenne etwa 30 Songs der Band und nur bei ungefähr 3 oder 4 oder 5 ist mir für die Dauer von Sekunden eingefallen, dass ich so ähnliche Klänge schon mal gehört haben könnte.
Irgendwie glaube ich, dass es bei der Musikjournaille mittlerweile schick ist, sich immer wieder in den Rezensionen auf den Einfluss von Led Zeppelin zu berufen. Bei vielen Bands, nicht nur bei Emmerhoff. Obwohl diese Zeilenschreiberlinge-Verbrecher mit solchen Vergleichen den rezensierten Bands meistens keinen Vorteil andienen. Im Gegentum.
Macht ja nix, merkt ja Keiner. Fast niemand.
Mal gucken..... manchmal findet sogar ein Ohr, dessen Leben als
viel zu kurz
generiert wurde, Zeit für einen Abstecher ins Reich des Unbekannten, des Elefantastischen, ins Reich der unbekannten Pfade.
music was my first love and it will be my last (John Miles)
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