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Thema: Norwegen

  1. #11
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    Standard AW: Norwegen

    @tango,
    schön, daß dir die Aunt Mary schon gefallen haben; für mich ist die Janus, wie schon geschrieben, nicht interessant, aber vielen hier im forum wird gerade diese besonders zusagen.
    noch besser dürften dir Junipher Greene gefallen.

    @tm-blues,
    danke für die aufklärung. da kann ich mir den ankauf wohl ersparen.


    mich hat die norwegische musikszene der 60er und 70er insgesamt etwas
    enttäuscht. schon wegen der geographischen lage und der affinität zu UK
    hatte ich mir immer richtige knaller von dort versprochen. so wie das z.b. die
    Niederländer taten; z.B. mit den Outsiders, die selbst die Pretty Things erblassen ließen.
    aber die norwegischen Pretties hat es nie gegeben, auch keine norwegischen
    Stones.
    die frühen bands waren alle ziemlich beat/pop-lastig, mit vielen covers und
    recht wenig kräftigen tönen (Pussycats, Vanguards); einzig die Firebeats und 126 - Curtains Falling sollen da herausstechen (ich besitze aber selbst nur 2-3 stücke der scheibe und kann nicht urteilen).

    auch die psychedelia jener tage war eher am britischen toytown-pop orientiert (The Dream; obwohl Terrje Rypdal mitspielt, darf kein acid-gitarren-feuerwerk erwartet werden).

    ab ca. 1970 orientierte man sich eher an Genesis, Yes, ELP, King Crimson,
    Deep Purple, als an Led Zeppelin, Free, Ten Years After.
    neben Aunt Mary muß man vielleicht Host empfehlen, die hatten ein bißchen was von allem, sangen in norwegisch (kommt aber sehr gut) und vor allem Pa Sterke Vinger und Hardt Mot Hardt sind zu empfehlen.

    Folque waren ein bißchen wie eine norwegische Steeleye Span, sie hinterließen 3 prima folk-rock-scheiben (alle auf norwegisch gesungen).

    Hole In The Wall orientierten sich an der US-West Coast; leichte country-rockanklänge sind zu hören; für mich eine der besten scheiben,
    die überhaupt aus Norwegen kamen.

    gefallen können (je nach deinem persönlichen geschmack) auch noch
    Freddie Lindquist - Menu (hartrock/psych mit viel gitarre) oder Oriental Sunshine-Dedicated To The Bird We Love (irgendwo zwischen
    US-West Coast folk mit orientalischen einflüssen) oder Akasha.

    die letzteren wurden als norwegische Amon Düül II angeboten, ich hörte
    aber hauptsächlich synthies. ging damals in meine ausgangskiste; dürfte
    aber vielen hier gefallen

    viele andere haben mich persönlich nicht überzeugt. an die Schweden, Finnen, Dänen mit ihren teilweise eopochalen gruppen kam man nicht
    heran.
    es gab keine Burnin' Red Ivanhoe, keine Made In Sweden, keine Tasavallan
    Presidentti, oder was man sonst so vergleichen möchte. selbst die isländer
    hatten bessere bands im angebot.

    ihr potential haben die vikinger erst ab ca. mitte der 80er verwirklicht, aber
    das sind dann stilarten, die hier kaum jemanden interessieren dürften;
    Hardcore, Neo Garage, Jump Blues, Metall, Neo Beat und immer soweiter.

    ich höre gerade mit erneuter begeisterung die neue von Peter Berry &
    The Shake Set - For Goodness Shake
    ; das ist Neo Beat mit alten
    zutaten; man stelle sich die ganz frühen Beatles und Searchers vor, plus Shadows, Telstars, Duane Eddy; jede menge twangender Gitarren, einigen instrumentals a la 1960 und einer gelegentlichen prise rock'n'roll a la Chuck Berry. und dazu sinds fast alles originale.
    ich willes mal so sagen; ich mag Aunt Mary, aber Peter Berry ist 10mal näher an dem, was ich wirklich hören wollte und will.

  2. #12
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    Standard AW: Norwegen

    Bei den "alten" norwegischen Bands kann ich nicht mitreden, aber in Norway (vor allem in Oslo) existiert heutzutage eine bunte Szene von Artisten und Labels die sich zwischen Retrosound (Garage/Psych/Rock/Pop) und Gothic bewegen.

    Einen festen Platz in meinen Regalen haben gefunden:

    Jessica Fletchers
    Cato Salsa Experience
    Magnet
    Lumsk
    (die Folk-Rocker Lumsk liefern mir das Album des Jahres 2007, siehe auch
    http://www.rockzirkus.de/forum/showthread.php?t=6817 )


  3. #13
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    Standard AW: Norwegen

    @ badger & dude

    Selbst mir ist aufgefallen - und ich kenne mich auf diesem Gebiet ja noch nicht allzu gut aus - dass im Netz vergleichsweise wenige norwegische Acts genannt werden; im Vergleich vor allem zu den Dänen.


    Ich hab mir gestern auch die "Mountain Music No. 1" (ihr weisst sicher von wem, ein unglaublicher Song) und ein Stück von den Ivanhoe angehört, ebenfalls klasse. Ich seh schon, die Skandinavier hatten klasse Sachen zu bieten!
    Geändert von Tango Whiskyman (03.09.2007 um 12:23 Uhr)

  4. #14
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    Standard AW: Norwegen

    Zitat Zitat von derdude Beitrag anzeigen
    ja, komme ja schon, komme ja schon - gerade aus den weinbergen zurück.

    norwegen. stimmt da gibt's was ....
    ...und was ist mit Titanic? Vergessen, oder für nicht nennenswert eingestuft?
    Geändert von remo4 (03.09.2007 um 19:01 Uhr)

  5. #15
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    Standard AW: Norwegen

    hast recht - da lümmeln auch noch ein oder zwei dzsk herum.

    und eine ruphus ;-)
    * support your local recorddealer *

  6. #16
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    Standard AW: Norwegen

    Norwegen macht auch heute noch Musik, wie Mellow schon mit Fug und Recht schrieb. Besonders rege scheint die Szene im regnerischen Bergen zu sein. Vielleicht kennt hier jemand Emmerhoff & The Melancholy Babies, wenn nicht, kann man sich auf deren Website einen Überblick über ihr künstlerisches Schaffen verschaffen....

  7. #17
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    Standard AW: Norwegen

    Von Emmerhoff & ... habe ich nur wenig gehört, aber das Wenige war nicht übel. Ich denke Foxy oder der schwazze Hund können da mehr sagen.
    http://www.22-pistepirkko.net/
    sound like nothing you´ve heard before, from nowhere you´ve been

  8. #18
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    Standard AW: Norwegen

    Zitat Zitat von 22 Punktekäfer Beitrag anzeigen
    Von Emmerhoff & ... habe ich nur wenig gehört, aber das Wenige war nicht übel.
    Mein lieber Punktekäfer, das darf ja wohl nicht wahr sein !
    Dein Outing kommt zwar sehr spät, aber dennoch muss ich hart mit dir ins Gericht gehen.

    Kaum hatte dem schwatten Hund sin Fuchs über Emmerhoff geschrieben, da trudelten fast im Tagesrhythmus die Erfolgsmeldungen ein. Und du hast dieser ehrlich empfundenen Begeisterung, von Remo bis Paddingon und zurück, tatsächlich widerstehen können ?
    Oooookeeee, ich gebe zu ... ab und an....... so ungefähr bei jedem 4hundertdreiundsechzigsten Song zitiert die Band aus der Gegend von Bergen eine gewisse Luftschifferband und jene Luftschiffer zählen nicht unbedingt zu deinen Lieblingen, aber das sollte dich nicht abhalten, wenigstens 1 Ohr zu riskieren.


    463 ist stark untertrieben !

    Diese ganze schwachmatige Journaille, die solchen Scheißdreck schreibt im Vollbesitz der wissentlichen Unkenntnis, ohne je auch nur eine einzige LP/CD vollständig von einem Künstler gehört zu haben ....

    Ohne je auch nur eine einzige LP/CD vollständig angehört zu haben ?

    Ja, das behaupte ich, bis zum Beweis des Gegenteils.
    Anders kann ich mir dieses in Buchstaben gekleidete, abgedruckte Schwachmatentum nicht mehr erklären. Meistenteils.
    Die allermeisten Kritiken sind für mich heutzutage Ausdruck von ausgeprägtem Schwachmatentum. Schwachmatentum von gierigen Zeilengeldsammlern.

    Schwachmaten ? Ja wie jetzt.... ?

    Ach ja..... es sind einfach arme Fehlgeleitete, die irgendwann auf der Journalistenschule eingebleut bekamen, ihre Beiträge durch eine möglichst abwechslungsreiche, interessante, ungewöhnliche Wortwahl zu würzen.
    Referenzen zu bekannten Themen/Namen wären auch immer hilfreich, um die Fantasie des Lesers anzuregen.

    Und bei dem ganzen Übereifer, ein möglichst guter Schreiberling zu werden,
    haben all jene Schreiber vergessen, ihr Herz zu öffnen für das Thema, über das sie schreiben.

    Schwachmaten, die können gar nicht anders, diese wortverliebten Akrobaten der Sprache.... neeee, dieses ganze gottverdammte Musikjournalistenpack gehört einfach nur noch an die Wand gestellt.

    Wer grob fahrlässig und oberflächlich schreibt, der hat für mich seine Daseinsberechtigung als Journalist verwirkt.

    Ihr kennt diesen Effekt. Wenn eure Augen die Worte einer Rezension über eine Scheibe ans Gehirn transportieren.... wenn der Gegenstand dieser Rezension eine Scheibe ist, die ihr bis auf das I-Tüpfelchen kennt ... und wenn ihr nach dem Lesen besagter Rezension einfach nicht glauben könnt, dass der Rezensient jemals auch nur mehr als 120 Sekunden angehört hat, nebst dem obligatorischen Auswendiglernen und der sinnverdrehenden Wiedergabe des Promomaterials, das der Rezensient von der Company zur Verfügung gestellt bekam, inklusive frei Fressen, Saufen und Ficken.
    Ihr kennt dieses Gefühl, nicht wahr ?


    Mir dreht sich der Magen um, wenn ich diesen Dreck von besserwisserischem und uninformiertem Gedankengut lese.
    Dabei sollte es die oberste Pflicht eines Journalisten sein, sich der Wahrheit, zumindest seiner eigenen Wahrheit, verpflichtet zu fühlen. Aber je mehr ich diesen ganzen Dreck in der einschlägigen Musikpresse lese, desto mehr wird mir übel. Und ich frage mich, wie manch einer so charakterlos sein kann.
    Charakterlos ? Ja, denn Geld allein regiert nicht die Welt.
    Auch wenn es immer mehr den Anschein hat.


    Zurück zum Thema.
    Ich kenne etwa 30 Songs der Band und nur bei ungefähr 3 oder 4 oder 5 ist mir für die Dauer von Sekunden eingefallen, dass ich so ähnliche Klänge schon mal gehört haben könnte.


    Irgendwie glaube ich, dass es bei der Musikjournaille mittlerweile schick ist, sich immer wieder in den Rezensionen auf den Einfluss von Led Zeppelin zu berufen. Bei vielen Bands, nicht nur bei Emmerhoff. Obwohl diese Zeilenschreiberlinge-Verbrecher mit solchen Vergleichen den rezensierten Bands meistens keinen Vorteil andienen. Im Gegentum.

    Macht ja nix, merkt ja Keiner. Fast niemand.







    Mal gucken..... manchmal findet sogar ein Ohr, dessen Leben als
    viel zu kurz
    generiert wurde, Zeit für einen Abstecher ins Reich des Unbekannten, des Elefantastischen, ins Reich der unbekannten Pfade.



    music was my first love and it will be my last (John Miles)

  9. #19
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    Standard AW: Norwegen

    Zitat Zitat von badger Beitrag anzeigen
    Aunt Mary waren ein quintet aus Fredrikstad ..... stattdessen lagen ihre einflüsse irgendwo zwischen Genesis, King Crimson und Deep Purple; da gibts also heavy rock-gitarre,
    aber auch klassische keyboards und ab und zu gar ein paar synthie-einspritzer.
    Sprach der Blinde zum Einäugigen:
    ich kenne zwar nur das Debüt von Aunt Mary, aber irgendwie scheinen mir etwaige Ähnlichkeiten zu King Crimson, Genesis und insbesondere Deep Purple entgangen zu sein.

    Ich bitte untertänigst um Aufklärung zu diesem mir sehr verwegen erscheinenden Vergleich.
    music was my first love and it will be my last (John Miles)

  10. #20
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    Standard AW: Norwegen

    Danke, dass endlich jemand meine Arbeit als Journalist würdigt.

    Schwachmatington
    VORSICHT: Dieser Beitrag enthält überholte Floskeln, unfähige Kommunikationsversuche und sinnlos nachgeplapperte Lobhudeleien.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie Ihren Arzt oder Apotheker.
    www.sonderfeld.com

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