@ badger:
Das freut mich jetzt riesig, dass dir die "No Other" so gut gefällt. Bisher hat die Scheibe, außer bei dein eingeschworen Clark-Fans (Firebyrd, Beatnik und mir), nur durchwachsenes Feedback bekommen.
Danke für dein Feedback.
![]()
@ badger:
Das freut mich jetzt riesig, dass dir die "No Other" so gut gefällt. Bisher hat die Scheibe, außer bei dein eingeschworen Clark-Fans (Firebyrd, Beatnik und mir), nur durchwachsenes Feedback bekommen.
Danke für dein Feedback.
![]()
music was my first love and it will be my last (John Miles)
ich muß mich hier ganz einfach nochmal lobend zu den weiteren tips
äußern. auch die beiden titel der Dillard & Clark Expedition erzielen bei mir
die volle punktzahl.
da höre ich jede menge feinsten bluegrass a la Country Gazette; auch an den frühen Michael Nesmith erinnerts, ein zacken Byrds und Gram Parsons/International Submarine Band ist auch dabei. Selbst 'ne Elvis-nummer (Don't Be Cruel) bringen die gut rüber (wenngleich ich, wie grundsätzlich,
cover nicht unbedingt haben muß).
ich bin also voll begeistert und denke daran, mich jetzt auch noch auf die
Dillards (allerdings dann ohne Gene) zu stürzen.
daher die weitere frage: wer kennt sich sich mit den Dillards aus
(und kann mir bestätigen, daß sie musikalisch keine dullards sind, haha)
Dear badger,
ich habe eigentlich alles von den Dillards, weil ich sie wirklich sehr sehr gut finde.....
Im Vergleich zu den Scheiben von Clark/Dillard-Clark kann ich , repräsentativ für jeweilige Zeiträume folgende Scheiben aus meiner subjektiven Sicht empfehlen: (die ganz frühen, reiner Bluegrass, habe ich unter dem Aspekt des hier fehlenden rockigen Anteils einmal ausgespart, obwohl die allesamt super sind) Für mich wichtig ist stets der Einfluß Herb Pedersens gewesen, den ich für einen ganz wichtigen Musiker halte, einen, der viele tolle Stücke geschrieben hat, auch in den letzten Jahren innerhalb seiner großartigen Zusammenarbeit mit Chris Hillman.... , doch zum Thema:
Wheatstraw suite mit:
Rodney Dillard: guitar, dobro, pedal steel, vocals
Dean Webb: mandolin, vocals
Mitch Jayne: acoustic bass, vocals
Herb Pedersen: guitar, banjo, vocals
Buddy Emmons: pedal steel
Joe Osborn: electric bass
Toxey French: drums
Jimmy Gordon: drums
Copperfields mit:
Rodney Dillard: guitar, dobro, vocals
Herb Pedersen: banjo, guitar, vocals Dean Webb: mandolin, vocals
Mitch Jayne: bass, vocals
Paul York: drums, percussion
Byron Berline: fiddle
Roots and branches mit:
Rodney Dillard: guitar, dobro, vocals
Dean Webb: mandolin, vocals
Mitch Jayne: bass, vocals
Paul York: drums, percussion
Billy Ray Lathum: banjo, guitar, vocals
Decade waltz mit:
Rodney Dillard: guitar, dobro, vocals
Dean Webb: mandolin, vocals
Paul York: drums, percussion
Jeff Gilkinson: bass, banjo, cello, harmonica, vocals
Herb Pedersen: guitar, banjo, vocals
Douglas Bounsall: guitar, mandolin, fiddle, vocals
Emory Gordy, Jr.: bass
Ray Park: fiddle
Glen D. Hardin: piano
Chuck Fiore
Mark Sorger
Mountain rock mit:
Rodney Dillard: guitar, dobro, vocals
Dean Webb: mandolin, vocals
Paul York: drums, percussion
Jeff Gilkinson: bass, cello, harmonica
Herb Pedersen: acoustic guitar, electric guitar, banjo, vocals
Douglas Bounsall: guitar, bass, vocals
Ray Park: fiddle, vocals
Let it fly mit:
Rodney Dillard: guitar, dobro, vocals
Dean Webb: mandolin, vocals
Mitch Jayne: bass, vocals
Steve Cooley: guitar, banjo, vocals
Herb Pedersen: guitar, dobro, banjo, vocals
Byron Berline: fiddle
Bill Bryson: bass
Ric Williams: drums
Scott MacPherson:vocals
Tom Brumley: pedal steel
Bob Warford: guitar
Take me along for the ride mit:
Rodney Dillard: dobro, vocals
Dean Webb: mandolin, vocals
Mitch Jayne: bass, vocals
Steve Cooley: guitar, banjo, vocals
Gary Smith: guitar
Mark Pearman: fiddle
Jeff Jarvis: keyboards
Jeff Donachy: bass
Darren Novotny: drums
Benny Wood: vocals
Suzan Tilbury: vocals
Dazu noch folgende Alben, bei denen die DILLARDS wesentlich mitwirken:
Jim Ringer: Endangered species mit:
Jim Ringer: guitar, vocals
The Dillards:
Rodney Dillard: guitars, vocals
Dean Webb: mandolin: vocals
Joe Villegas: bass, vocals
Eddie Ponder: drums
Pete Grand: steel guitar
The Burrito Brothers:
Gib Guilbeau: fiddle, vocals
John Beland: guitars, vocals
Skip Battin: bass
Sneaky Pete Kleinow: pedal steel
The Hot Band:
Glen D. Hardin: keyboard
Emory Gordy, Jr.: bass
Billy Thomas: drums
Sowie:
Bob Bigelow: mandolin
Linda Dillard: vocals
Herb Pedersen: vocals
Mickey McGee: drums
Mogan Stoddard: keyboard, accordion
Dillard-Hartford-Dillard: Glitter grass from the Nashwood Hollyville strings mit:
Doug Dillard: banjo, guitar, vocals
Rodney Dillard: guitar, dobro, vocals
John Hartford: guitar, banjo, fiddle, vocals
Sam Bush: mandolin
Jim Colvard; guitar
Buddy Emmons: pedal steel guitar, dobro, vocals
Jeff Gilkinson: cello, harmonica
Kenny Malone: drums, percussion
Benny Martin: vocals
Michael Melford: mandolin, vocals
Hargus "Pig" Robbins: keyboards
Henry Strzelecki: bass
Pepper Watkins: vocals
Viel Freude bei der Forschertätigkeit...
Wolfgang
danke für die sehr ausführliche aufzählung. die Wheatstraw Suite war mir als einzige bekannt, ist bei der besetzung auch kein wunder und daher wirds wohl auch die erste sein, die ich bestelle.
ich hab dazu ein sehr schönes buch: Desperados - The Roots Of Country
Rock (John Einarson, National Book Network) von 2001 und da steht nicht
nur zu Gene Clark, sondern auch den Dillards eine Menge drin, aber es hat
halt immer mehr gewicht, wenn man sich vor dem ankauf noch ein-, zweimal
rückversichert.
bliebe als letzte frage diese:
wie schätzt man denn die zusammenarbeit Gene's mit Carla Olson ein.
dazu folgendes: ich hab von der Carla (und ihren Textones) nur die
Midnight Mission und es dabei belassen, weil mir der rhythmus ein bißchen
zu hauruckartig und die musik ein wenig zu produziert war.
sind also ihre co-operationen mit Gene ein wenig differenzierter und echter?
Das hier waren ja die Zusammenarbeiten Clark’s und Olson’s:
So Rebellious a Lover
Für mich ist das ein hervorragendes Album geworden. Zwar bin ich nicht unbedingt ein Freund der Musik Olson’s noch mag ich ihre Stimme sonderlich, doch in diesem Zusammenhang passt es auch für mich. Hier sind beide eine gute Verbindung eingegangen, eigentlich ist es mehr ein Clark-Album, obwohl Olson hier schon einige Ecken und Kanten mit einbringt.
Silhouetted in Light
Quasi aus dem Nachlaß stammen diese Liveaufnahmen, auch hier stimmt die Chemie der beiden und der zeitlich weit umfassende Rahmen der Songs bietet ein stimmungsvolles Bild mit einem schon hörbar von Krankheit gezeichneten Clark, was den Aufnahmen einen etwas “tragischen” Anstrich gibt, der gleichwohl faszinierend kommt....
Auch dieses Album ist für mich ein Muß!
Und – hier kommt die Musik schon mit diesem typischen „Wehmut-Anstrich“, also echt und ehrlich...
Die „Clark’schen Gastspiele“ auf den Olson-Scheiben sind für mich andererseits nicht so wichtig, weil ich eben nicht unbedingt ein Freund der Textone’schen Musik bin...
Wolfgang
Lesezeichen