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Thema: Gypsy Kyss (CMS)

  1. #1
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    Standard Gypsy Kyss (CMS)

    GYPSY KYSS - When Passion Murdered Innocence (1990)


    Was für ein Titel für ein Debütalbum ! Als die Leidenschaft die Unschuld ermordete ...

    #1 what I feel
    Der Opener ist ein stürmischer, schneller Song. Hardrock at its best, tolle hookline, inklusive double-lead im Soloteil. Der mächtige, chorhafte Gesang beim Refrain ist die einzige Reminiszens an die 90er.
    Denn im Grunde genommen bietet diese Scheibe, genau wie der Zweitling, echtes 70s Feeling.

    #2 fair is fair
    Hardrockpower, gepaart mit Nachdenklichkeit.

    #3 confused
    Stimme: Michael Dickes
    akustische Gitarre: Michael Dickes
    Die Band hat Pause.
    Ein nachdenklicher Song. Keine Breaks, keine Überraschungen.
    Wenn die Stimme von Dickes gedoppelt wird, dann wird es richtig atmosphärisch....

    #4 Peccavi (I have sinned)
    Die vorherrschende Grundstimmung des vorherigen Songs wird auf #4 nahtlos aufgegriffen und akzentuiert fortgeführt.
    Eine zurückhaltende, stimmungsvolle Ballade, mit Tendenz zur Melancholie.
    Es beginnt ruhig und endet ruhig. Irgendwann zieht das Tempo an, steigert sich, der Song wird schneller.
    Es gibt nicht wirklich ein Solo, Dickes spielt fast nur Rhythmus.
    Der 7-Minüter gliedert sich ein 3 langsame und zwei kurze, schnellere Teile.

    #5 hung by a thread
    Schnell. Ebenfalls sehr einfach arrangiert, wie der Vorgänger.
    Die Melodie - sehr einprägsam - wird hauptsächlich getragen durch den Gesang.
    Elegantes Solo. Leicht gekürzt, wäre dieses Stück eine hervorragende Single gewesen.
    Stilrichtung: Hardrock

    #6 walk on the water
    Melodiös, wie fast alle Songs auf dieser CD, gleichzeitig strukturell im Hardrock verwurzelt. Nach kurzem E-git Feuerwerk wird der Song durch Klänge auf der A-git fortgeführt. Dieses Wechselspiel prägt den Song.

    #7 where do you go
    Die dritte Ballade. Überwiegend akustisch.
    Doch dies mal - im Gegensatz zu "Confused" - mit Unterstützung von E-Bass und Schlagzeug.
    Stimmungsvoll. Mit Saxofoneinlage und einem Saxsound, der dich an zugige, einsame Ecken in der dunklen Stadt erinnert. Abgerundet wird das Klangerlebnis hier und da durch sehr sparsam gesetzte klangmalerische Synthieflächen.

    #8 from here
    Das definitive Glanzstück der CD. Ein eindrucksvolles Stimmungsgemälde über 8 Minuten, das sich langsam und stetig steigert.
    Vorwiegend und zunächst fast ausschließlich ist dies ein akustisch anmutendes Stück, auch wenn das Lied mit einem sehr tiefen, kaum wahrnehmbaren Gebrumme aus dem Synthesizer beginnt
    (das Gebrumme bleibt fast über die gesamte Länge des Songs erhalten und erzeugt eine unwirkliche Stimmung)
    Die E-git setzt zunächst nur nur hier und da einige Akzente. Und selbst wenn im späteren Verlauf des Stücks E- und A-git gleichzeitig erklingen, wird der vorherrschende Eindruck von sanfter Stimmung nicht aufgehoben.
    Die Stimmung (und der Rhythmus) wechselt nach etwa 5 Minuten, wenn das bis zum Ende andauernde Gitarrensolo einsetzt, während die A-git immer noch den Rhythmus trägt.

    #9 one way out
    Genug der Besinnlichlichkeit.
    Hier wird vorwiegend gerockt, gleichzeitig führt der Song die Schlussstimmung von #8 fort.
    Der Mittelteil lebt von einem Rhythmus- und Tempowechsel.
    Dieser Break, mit anschließendem Gitarrensolo, ist die einzige Referenz in Richtung Progrock.
    Ansonsten steht dieser Song, wie auch alle anderen dieser CD, in bester Hardrocktradition.
    (die beiden vorwiegend akustischen Songs ausgenommen)
    Keinerlei Haudruff- oder Partyrock a la AC-DC, sondern es geht Richtung Thin Lizzy oder Journey (ca. 1977/78), ganz grob beschrieben. Mit viel Sinn für Melodie und Gefühl.

    #10 sunset
    Beginnt wieder nachdenklich, verhalten, mit markantem Bassspiel.
    Zwischen Halbballade, mit ruhigen Abschnitten, und Midtemporocker, wenn das Tempo angezogen wird.

    #11 lunatic
    Schrubste ich soeben, dass GYPSY KYSS keinen Partyrock machten ?
    Dieser Song bietet den Gegenbeweis. Zum Schluss ein gut gelaunter Song, dem zum Mitsingen nur der einprägsame Refrain fehlt.

    Der Song beginnt mit undefinierbaren Gesprächsfetzen und der Stimme von Mr. Dickes, die hier so tief klingt wie die von Barry White.
    "Shut up, we appreciate a few moments of silence, so that may really (get) the attention..."
    Danach zählt er den Song auf deutsch an.....
    (beide LPs wurden im Studio von Franz K eingespielt)
    und während schon die ersten Akkorde aus den Boxen dröhnen, rutscht ihm noch ein "fünf" raus.....

    #1 what I feel 4,56
    #2 fair is fair 3,51
    #3 confused 4,36
    #4 Peccavi (I have sinned) 6,49
    #5 hung by a thread 5,33
    #6 walk on the water 3,06
    #7 where do you go 3,52
    #8 from here 8,22
    #9 one way out 4,37
    #10 sunset 5,20
    #11 lunatic 3,54

    Dieses Debüt erschien 1990. Doch das, was man zu hören bekommt, hätte besser in die späten 70er gepasst. Genau wie das zweite Album.
    Kein Wunder, das GYPSY KYSS schon nach 2 Alben plus EP (4 neue Songs in Songwritertradition, 4 bekannte Songs als Liveversion) das Handtuch warfen und Michael Dickes solo weiter machte.




    GYPSY KYSS - Songs From A Swirling Ocean (1991)


    #1 welcome to my world
    Ein äußerst dürftiger Opener. Hardrock. Klischeemäßig. Ohne echtes Profil.
    Der einzige nervige Song. Nervend ist vor allem das ca. 30 Sekunden lange Gelaber zu Beginn.
    Wie kann man so eine Lusche an den Anfang einer LP/CD stellen ?

    #2 what's mine
    Hardrock. Riffrock. Geht gut in's Ohr. Tolle Hookline.
    Obwohl der Song im Prinzip ziemlich simpel gebaut ist, weiß er zu gefallen.
    Das liegt daran, dass innerhalb des Refrains die Erwartungshaltung des Zuhörers durch eine unerwarte Wendung der Melodie überrascht wird.
    Im Refrain gibt es phasenweise Unterstützung von sehr dezenten Synthiesounds und auch das Gitarrensolo überzeugt.

    #3 mary's mountain
    Hardrock, im Prinzip. Wären da nicht die Klänge der elektrisch verstärkten Akustikgitarre.
    Ein treibender Song, der nach gut 1'30 in einen weniger harten Modus wechselt, wieder kurzzeitig unterstützt von sehr dezenten, flächigen Synthieklängen. Je länger der Song dauert, desto mehr entwickelt er sich zu einem Folkrocksong. Immer noch treibend (die Stimmung), riffartig (das Arrangement), bis sich schließlich nach knapp 5 Minuten die aufgebaute Spannung in einem energischen, kurzen Gitarrensolo entlädt.
    .... zum Schluss gibt es noch diesen Terminatoreffekt. - it ain't over 'til it's over...
    (wer den 84er Film von J.Cameron kennt, wird verstehen, was ich meine.)

    #4 I am a man
    Gute-Laune-Hardrock. Riffartig. Nix besonderes. Im Prinzip. Außer dass die Hookline sofort im Ohr verbleibt.
    7 von 10 Punkten

    #5 colours can stain
    Nach Mary's Mountain das zweite Highlight der Scheibe.
    Michael Dickes singt, spielt akustische Gitarre, erzählt eine seiner Geschichten, im Hintergrund gibt es die Violine.
    Viel mehr geschieht nicht. Doch..... da gibt es noch dieses, wenn auch kurze, Solo auf der Violine.
    Ein Song auf der Kante zwischen Ballade und Midtempo.
    Ein sehr, sehr schöner Song.

    #6 holy
    Das dritte Highlight.
    Tendenziell melancholisch, tendenziell balladesk.
    .... und weit entfernt davon, eine klischeehafte Hardrockballade zu sein, wie sie durch Bon Jovi und die Scorpions (im Dutzend billiger) immer wieder seit den frühen 80ern präsentiert wurde.
    Warum ?
    Weil GYPSY KYSS nach 3 Minuten Gas geben und Micheal Dickes ein wildes-kurzes Solo präsentiert, bevor der Song die bedächtige Anfangsstimmung aufgreift.
    Während des Intros hört man im Hintergrund eine Flöte.

    #7 needle in a haystack
    once again.... prinzipiell geht das Stück in Richtung Hardrock. Wenn auch verhalten-melodiös.
    Im Vordergrund steht, wie auf fast allen Songs dieser CD, der Gesang und die Gesanglinien von Michael Dickes.
    ... und wieder wird die vorherrschende Grundstimmung durch ein treibendes, kurzes Solo im Mittelteil unterbrochen.

    #8 tin soldier (tin man)
    Beginnt mit verhaltenem Spiel auf der akustischen G. und Gesang.
    Dieses stimmungsvolle Duett (a-G + voc.) dauert so ungefähr 2 1/2 Minuten, bevor sich die Violine meldet.
    Erst nach knapp 5 Minuten setzt der Rest der Band ein, die meditative Stimmung verändert sich völlig, es wird elektrisch und heftig, versehen mit Soundeffekten, die den Sinngehalt des Songs unterstützen.
    Nach diesem etwa 1minütigem Break wechselt der Song nochmals in ruhige Stimmung.
    Da der Song fast ständig durch hörspielartige Stimmensequenzen untermalt ist, wäre das ein echter Favorit für ein Progrockalbum.


    #9 somewhere with someone else
    Das vierte Highlight.
    Treibender Riffrock, mit gutem Groove. Von wegen good old electric hardrock.
    Denn es klingt über weite Strecken unplugged.
    Und phasenwiese schimmert wieder Nachdenklichkeit/Melancholie durch.
    Wieder mal steht die a-git. im Vordergrund, verbunden mit dem sonoren Gesang von Michael Dickes.
    Im Mittelteil - nach gut 2'30 - folgt der kurzzeitige, heftige, elektrische Ausbruch. Auch zum Schluss wechselt die Stimmung nach elektrisch-heftig.

    Zitat Mellow:
    Wem Geddy Lee's Stimme gefällt, der wird auch mit Gypsy Kyss keine Probleme haben.
    Yep, manchmal verfällt die Stimme von Dickes in Tonlagen, die zum Teil denen von David Suhrkamp nicht unähnlich sind und manchmal erinnert sich das Ohr auch an die Tonlagen von Geddy Lee.
    Doch Dickes ist nicht auf die hohen Tonlagen festgelegt. Er kann auch ganz anders und das beweist er oft genug.



    #10 make it work
    Spätestens bei diesem Song wird die Erfolgsformel von Gypsy Kyss deutlich.
    Beginne romantisch und ruhig. Je mehr a-git, desto besser. Die elektrische Gitte beschränkt sich zunächst vorwiegend auf Rhythmusarbeit, wenn sie denn überhaupt wahr genommen werden kann.
    Von kurzen Einlagen im Intro mal abgesehen.
    Gleichzeitig: nur nicht die Melodie verwässern. Die Hooklines sind in der Tat eine der Stärken von GYPSY KYSS.
    Die Melodie ist immer straight, ohne Schlenker und ohne Anlass zu geben, in Gemütlichkeit zu verfallen.
    Wie meistens gibt es einen treibenden, nach vorne gehenden Rhythmus. Und dann kommt der Mittelteil, das Solo, da wird es dann heftig-elektrisch. Nächste Strophe, Tempo reduzieren, den Hörer beruhigen und zum Schluss nochmals Gas geben, die E-git heulen lassen.
    Melodiöser Hardrock, summasummarum.

    #11 black and white
    Ein ungestümer, für den Rest des Albums untypischer Song.
    Es wird von Beginn an und durchgehend gebrettert. Mächtige Drums und eine ungestüme E-git eröffnen den Song, der nach dem Intro in ein Punkfeeling (Marke Motorhead ) verfällt. Der Song endet nach 2'40"


    #1 welcome to my world 2,49
    #2 what's mine 5,09
    #3 mary's mountain 6,30
    #4 I am a man 3,30
    #5 colours can stain 5,52
    #6 holy 5,30
    #7 needle in a haystack 4,41
    #8 tin soldier (tin man) 6,50
    #9 somewhere with someone else 5,24
    #10 make it work 5,48
    #11 black and white 2,40


    Wenn denn dieses Album Elemente in den Songs bereit hält, die ich mit Progrock assoziiere, dann sind es die Tempo-/Stimmungswechsel bei einigen Liedern. Die Grundmuster und Klänge der Stücke sind im Hardrock verwurzelt.
    Nicht im bretternden Hardrock, sondern eher Richtung Wishbone Ash, Thin Lizzy.


    Lediglich die Cover und Titel von beiden CDs erinnern mich deutlich an Progrock.
    M. Dickes spielte auf diesen beiden Alben eine ziemlich unverfälschte E-Gitarre, ohne großartige Effekte. Der Reiz dieser beiden Alben liegt für mich in dem Wechselspiel zwischen hart + zart, zwischen hardrock- und folkrockartigen Songs. Nun j.. und ganz nebenbei hat Mr. Dickes eine tolle Stimme und schrieb schöne Songs.



    GYPSY KYSS:

    Michael Dickes - git, voc, songwriter
    Pat Edward Oscarson - b, backing-voice
    Michael Scott Seaman - dr, perc. ("When Passion ....")
    Joey De Chenne - dr, backing voice ("Songs From ...")


    Manfred Gördes haute in die Tasten
    Peter Schulte blies ins Sax
    Norbert Steegmanns blies die Flöte
    Josef Vozdankzy fiedelte

    Co-Produzent neben der Band/Michael Dickes war Peter Josefus (Franz K)



    .... und warum schreibe ich mir einen Wolf, wo doch die Chancen, dass jemand eine oder gar beide Alben erwerben kann, äußerst dürftig sind ?
    (viel Geduld und gute Spucke dürften nötig sein)
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    music was my first love and it will be my last (John Miles)

  2. #2
    Unregistriert Besucher

    Gut gemacht! AW: Gypsy Kyss

    Ich war bzw. bin ein riesiger Fan von Gypsy Kyss.
    Ich besitze 4 CD´s und 3 Pic-disks die mein Wohnzimmer zieren.
    Einige soloalben besitze ich auch, sie sind allerdings nicht so stark wie Gypsy kyss Alben.
    Ich habe Gypsy Kyss auch damals mal live gesehen. Das war in Düsseldorf im Vorprogramm von Runrig.
    Michael Dicks habe ich auch mal in Köln bei der Popkom getroffen. Dort habe ich mir die Songs from a swirling ocean signieren lassen.
    Sie werden immer zu meinen Alltime-Faves gehören.
    Vielleicht kommen sie nochmal mit einem Rockalbum zurück.

  3. #3
    Unregistriert Besucher

    Idee AW: Gypsy Kyss

    Zitat Zitat von Black Dog Beitrag anzeigen
    GYPSY KYSS - When Passion Murdered Innocence (1990)


    #11 lunatic
    Schrubste ich soeben, dass GYPSY KYSS keinen Partyrock machten ?
    Dieser Song bietet den Gegenbeweis. Zum Schluss ein gut gelaunter Song, dem zum Mitsingen nur der einprägsame Refrain fehlt.

    Der Song beginnt mit undefinierbaren Gesprächsfetzen und der Stimme von Mr. Dickes, die hier so tief klingt wie die von Barry White.
    "Shut up, we appreciate a few moments of silence, so that may really (get) the attention..."
    Danach zählt er den Song auf deutsch an.....
    (beide LPs wurden im Studio von Franz K eingespielt)
    und während schon die ersten Akkorde aus den Boxen dröhnen, rutscht ihm noch ein "fünf" raus.....
    Hi, ich hab auch (schon lange) alle vier cds.

    Bei Lunatic verstehe ich am Anfang aber eher

    "Shut up, we´d appreciate a few moments of silence to relief the inner tension that so burdens us"

    Super geile Band !

  4. #4
    Unregistriert Besucher

    Standard AW: Gypsy Kyss

    hallo,

    auch ich möchte mich hier in den kleinen club derer einreihen, die eine lanze für diese außergewöhnliche band brechen. auch ich nenne schon lange zeit alles, was die band rausgebracht hat, mein eigen und höre es bis heute mit wonne.

    was auch mich bis heute wundert (und auch ärgert) ist, dass der band trotz hoher melodiösität und hitverdächtiger songs eine breitere bekanntheit versagt blieb... andererseits ist es für die fans (nicht für die band...) auch schön, im stillen kämmerlein den ein oder anderen schatz zu wissen, der anderen verborgen ist... nun ja.

    dieses schicksal teilten "gypsy kyss" sinnigerweise mit den jungs von der fast zeitgleich auftauchenden band "last crack" um den charismatischen fronter "buddo". und wie sich die bilder/umstände gleichen: ausnahmemusiker, ausnahmemusik, eigentlich auch nur 2 relevante studioveröffentlichungen ("sinister funkhouse #17" und "burning time"), absoluter underground-kult-status (bis heute)...
    beide platten, aber vor allem die "burning time" kann ich nur wärmstens jedem ans herz und in den gehörgang legen, der was für bands mit der "gypsy kyss-aura" übrig hat. allerdings gehen "last crack" um einiges "härter" - sprich "hardrockiger" mit leichter metal-schlagseite - zu werke. wer also auch auf die hardrockige seite von "gypsy kyss" steht, könnte hier evtl. ein weiteres vergessenes juwel entdecken.

    grüße, tlw

  5. #5
    Unregistriert Besucher

    Standard AW: Gypsy Kyss

    und ich dachte ich sei der einzige der diese Bands kennt .
    When Passion Murdered Innocence und Songs from A Swirling OCean liefen bei mir vor 20 Jahren
    auf Dauerrotation. Ich kenne keine Band die ich mit Gypsy Kyss vergleichen kann.
    Meine Highlights: Marys Mountain, Needle In A Haystak, Where Do You Go
    Besonders die Stimme von Michael Dickes hatte es mir damals angetan. Seine Solo CD Uneven Alley könnte Fans der Band auch gefallen ...

  6. #6
    Unregistriert Besucher

    Standard AW: Gypsy Kyss (CMS)

    Ha! lauter Gypsy Kyss Freunde - wie schön! Wobei - ich mag bzw. mochte nicht nur Gypsy Kyss sondern vor allem Michaels Stimme, Lyrics, Art zu performen - bin somit auch heute noch fleißige Hörerin und habe immer mal ein Auge auf seine homepage (für geneigte Mitfreunde: http://michaeldickes.weebly.com/). Die Bandbreite von rockig-metallisch über kritisch-krautig bis Lagerfeuer und süßer Herzschmerz, dabei immer Folkig beeinflusst (wer ehrlich zugehört hat, hat das auch bei Gypsy Kyss schon rausgehört - ein echter durch und durch Metaller war Michael nie) wenn nicht sogar voll umgesetzt (Loose Ends) macht mir immer wieder Spaß ! Meine absolute Lieblingsscheibe, die ich - bis auf die Version von Somewhere with somebody sometimes - durchweg gelungen finde - ist nach wie vor DIG. - für eine Rangfolge danach kann ich mich einfach nicht entscheiden... Ja, klar, man merkt es - ich hab alle Alben... inzwischen gibtś die Songs und Scheiben ja sogar bei amazon, ich bevorzuge aber die Direktbestellung bei Michael. Wie er vor kurzem mal erwähnte, hätter er durchaus Lust, mal wieder durch Europa zu tingeln... sind wir noch genug, um ihn wirklich zu überzeugen? Alle mal rauf auf seine Seite und "KOMMEN!" zurufen! Wenn nicht - ich werd die Reise in die Staaten garantiert nochmal machen. Will ihn einfach nochma live auf der Bühne sehen! Am Liebsten in einem Mixkonzert - mal mit Band, mal solo - naja, wünschen kann ichś mir doch wohl...

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