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Thema: Fleetwood Mac Einsteigeralbum

  1. #11
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    Standard Fleetwood Mac: "Live" (1980)

    Ist es gestattet, diesen uralten Thread wieder auszugraben?

    Kürzlich bin ich auf das Album "Live" (1980) aufmerksam geworden,

    http://www.discogs.com/Fleetwood-Mac...release/489103

    nachdem ein Titel daraus auf RadioStoneFM gespielt wurde. (Und
    bevor Missverständnisse aufkommen: Das Album enthält in der Tat
    Aufnahmen aus den Jahren 1979 und 1980!)

    1979, 1980, das war ja schon voll in der "poppigen" Phase von
    Fleetwood Mac, und von daher hat es mich extrem überrascht, dass
    es auf dem Album größtenteils sehr rockig zur Sache geht. Auch die
    Pop-Klassiker "Don't stop" und "Go your own way" werden ziemlich
    kraftvoll dargeboten. Highlight: "I'm so afraid" mit wunderbarer
    E-Gitarre. Ganz groß! (Das übrigens der im Radio gespielte Track.)

    Sicherlich hat das alles mit den alten, bluesigen Fleetwood Mac
    nicht viel zu tun (auch wenn "Oh Well" gespielt wird), aber wer ihre
    Pop-Phase ansonsten als zu süß oder kommerziell ablehnt, dürfte hier
    angenehm überrascht werden.

    Und - um auf das Thema des Threads zurückzukommen: "Live (1980)"
    ist m.E. auch ein prima Einsteigeralbum (jedenfalls bzgl. der "späten"
    Fleetwood Mac) weil es stilistisch und von der Auswahl der Songs her
    recht vielfältig ist.

  2. #12
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    Standard AW: Fleetwood Mac Einsteigeralbum

    Ich hab die Rumours und die Mirage und höre die auch noch ab und an; z.Zt. wird der Rumours auch eine live-CD von 77/78 angehängt mit noch mehr Mixtur aus Welch und Nicks-Phase.
    das Sakramentale/schön - wer es hört und sieht/ doch Hunde und Schakale/ die haben auch ihr Lied
    das Krächzen der Raben/ist auch ein Stück/dumm sein und Arbeit haben - das ist das Glück. (Gottfried Benn)

  3. #13

    Standard AW: Fleetwood Mac Einsteigeralbum

    Es gibt 4 Phasen von Fleetwood Mac. Die vierte ging Ende der 80er aus der dritten hervor und war Ende 1995 vorbei. Der Countrymusiker und -songwriter Billy Burnette ist dabei die Konstante, denn selbst Christine McVie war während dieser Phase zwischendurch aus der Band ausgetreten und gab das Touren auf.

    Diese Formation machte 2 Alben, "Behind the Mask" (das konsistentere) und "Time", das wirkt ein Sampler mit mehreren Solo- bzw. Duokünstlern, sowie einige Singles.

    Einzigartig für diese Version der Band dürfte die kaum beneidenswerte Fußnote in der Rockgeschichte sein, die diese Band durchgemacht hat: sie waren 3-mal auf Promotionstour für Veröffentlichungen, an denen sie in dieser Formation kaum oder gar keinen Anteil hatten:
    "Tango in the Night", "Greatest Hits (1988)" und "The Chain (1991, Boxset)".

    Speziell den "Neuen" in der Band wurde durch dieses Abdudeln der Hits fast gar keine Chance gegeben, sich zu entfalten. Billy Burnette ist zwar als Sänger und Songwriter an beiden bandeigenen Alben beteiligt, Gitarrist Rick Vito dafür aber nur am ersten. Er wurde von dem Ex-Traffic-Mitglied Dave Mason ersetzt, dessen 2 Beiträge zu "Time" nicht nach Fleetwood Mac klingen und der auf den Songs von Christine McVie vom selben Album durch den hervorragenden Soul-Gitarristen Michael Thompson ersetzt wird, da Christine eigentlich ein Soloalbum aufnehmen wollte.

    Stevie Nicks gab nach dem "Chain" Boxset auf und wurde durch Bekka Bramlett, die Tochter von Delaney und Bonnie, ersetzt. Als Duettpartnerin von Joe Cocker auf dessen Version des Songs "Take Me Home" vom Album "Have A Little Faith" (1994) wurde sie als Newcomerin geschickt den Musikliebhabern vorgestellt. Allerdings werden ihre Gesangsbeiträge auf "Time" ihrer Stimme nicht so ganz gerecht, denn sie hat eine viel stärkere Röhre als sie dort erklingen lässt.
    Auf ihrem Duoalbum mit Billy Burnette, "Bekka & Billy" (1997), lässt sie von ihrer Gesangskunst viel mehr erkennen, und man merkt sofort, daß sie sich in der Countrymusik sehr wohl fühlt.

    Während der gleichen Ära hat John McVie sich mit der Sängerin Lola Thomas zusammengetan und mit einer guten Band und Gästen aus dem Fleetwood Mac Umfeld wie Billy Burnette oder auch Mick Taylor ein sehr gutes, aber kaum beachtetes, bluesig-souliges Album eingespielt, das den etwas merkwürdigen Titel "John McVie's 'Gotta Band' With Lola Thomas" (1992) trägt.

    Stevie Nicks hat während dieser Phase nur 1989 ein Soloalbum veröffentlicht, Mick Fleetwoods andere Band "The Zoo", brachte ebenfalls ein Album heraus, die ich aber beide nicht kenne. Sind die hörenswert?

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