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CD Boxen

The Blues - Martin Scorsese

Der Kongress der USA rief das Jahr 2003 zum Jahr des Blues aus. Eine weise Entscheidung!
Martin Scorsese nahm sich der Sache an und produzierte einige Filme, eine Reihe CDs und eben diesen Abriss der Geschichte des Blues " A Musical Journey".
Auf insgesamt fünf CDs führt er den Zuhörer von den Anfängen des Blues zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis zu der heutigen Generation Bluesmusikern.
In dem hervorragenden Begleitbuch schreibt Scorsese sinngemäß im Vorwort:
Falls Du den Blues bereits kennst, dann bringt Dich diese Sammlung wieder zurück zu ihm. Falls du noch nie den Blues gehört hast, dann verspreche ich dir, dein Leben wird sich zum Besseren wenden.



 

The Blues

CD 1 - Die Geschichte des Blues nimmt seinen Anfang

Den Anfang macht eine Band mit außergewöhnlicher Besetzung: Flöte und Trommeln. Was folgt, sind historische Aufnahmen aus den zwanziger Jahren. Zu verdanken haben wir die Aufnahmen zum Teil dem Blues Historiker Alan Lomax. Lomax besuchte Dörfer und Gefängnisse im Süden der USA. Hier fand er die traditionelle Musik der Farbigen. Aber der Blues wurde auch bereits vermarket. Der in der Literatur bezeichnete erste Blues stammte von W.C. Handy, nannte sich St. Louis Blues und wurde mit einem Orchester aufgenommen. Bessie Smith, Ma Rainy und auch Louis Armstrong gehörten zu den ersten Stars.

1.Othar Turner & The Rising Star Fife & Drum Band - Shortnin' / Henduck;
2.Lightning & Group - Long John
3.Mamie Smith - Crazy Blues
4.W.C. Handy - St. Louis Blues
5.Bessie Smith - Muddy Water
6.Blind Lemon Jefferson - Match Box Blues
7.Furry Lewis - Billy Lyons & Stack-O-Lee
8."Ma" Rainey - "Ma" Rainey's Black Bottom
9.Blind Willie Johnson - Dark Was The Night, Cold Was The Ground
10.Louis Armstrong - Savoy Blues
11.Frank Stokes - Downtown Blues
12.Mississippi John Hurt - Frankie
13.Henry Thomas - Fishing Blues
14.Leroy Carr - How Long How Long Blues
15.Tommy Johnson - Canned Heat Blues
16.Blind Willie McTell - Statesboro Blues
17.Tampa Red & Georgia Tom - It's Tight Like That
18.Pine Top Smith - Pine Top's Boogie Woogie 19.Lonnie Johnson - Guitar Blues
20.Charley Patton - Pony Blues
21.Blind Blake - Diddie Wah Diddie
22.Memphis Jug Band - K.C. Moan
23.Jimmie Rodgers - Standin' On The Corner (Blue Yodel # 9)
24.Mississippi Sheiks - Sittin' On Top Of The World
25.Son House - Preachin' The Blues

 

Bessie Smith

 

CD 2 - Der Blues wird flügge

Auf der zweiten CD hat man bereits einige Aha-Erlebnisse. Cross Roads, Baby Please Don't Go, C.C. Rider, Call It Stormy Monday und Let The Good Times Roll sind auch heute noch Standards. Hunderte Coverversionen dieser Songs sind im Umlauf, aber hier findet man die Originale. Die Originale hören sich frischer und lebendiger an, als es die meisten Nachahmer später zu Stande gebracht hatten. Hier findet man auch den ersten Gitarren Virtuosen mit dem sich auch ein Eric Clapton nicht vergleichen kann. Robert Johnson, der seine Seele dem Teufel an einer Kreuzung zum Tausch gegen ein geniales Spiel auf der Gitarre gab. Nach 13 Songs kam das Ende. Die Tribute CD von Eric Clapton sollte man sich in diesem Zusammenhang einmal anhören. Eric wusste, wem wir unsere Musik zu verdanken haben.
Auf CD Nummer 2 ist auch die Verbindung vom traditionellen Blues zum Rhythm 'n' Blues und zum Rock bereits deutlich zu hören. Auch der Jazz mit Louis Jordan und Count Basie gibt sich die Ehre.

1.Skip James - Devil Got My Woman
2.Lead Belly - C.C. Rider
3.Big Joe Williams - Baby Please Don't Go
4.Roosevelt Sykes - Dirty Mother For You (Don't You Know)
5.Billie Holiday - Billie's Blues
6.Robert Johnson - Cross Road Blues
7.Sonny Boy Williamson - I Good Mornin' Little School Girl
8.Bukka White - Shake 'Em On Down
9.Joe Turner & Pete Johnson - Roll 'Em Pete 10.Robert Petway - Catfish Blues
11.Count Basie Orchestra with Jimmy Rushing - Going To Chicago Blues
12.Big Bill Broonzy - Key To The Highway
13.Memphis Minnie - Me And My Chauffeur Blues
14.Big Maceo Merriweather - Worried Life Blues
15.Tommy McClennon - Cross Cut Saw Blues
16.Lionel Hampton Sextet with Dinah Washington - Evil Gal Blues
17.Sister Rosetta Tharpe - Strange Things Happening Everyday
18.Joe Liggins - Honeydripper Pt.I
19.Johnny Moore's Three Blazers featuring Charles Brown - Drifting Blues
20.Louis Jordan - Let The Good Times Roll
21.Arthur "Big Boy" Crudup - That's All Right Mama
22.T-Bone Walker - Call It Stormy Monday
23.Wynonie Harris - Good Rockin' Tonight
24.Jimmy Witherspoon - Ain't Nobody's Business, Part One
25.The Johnny Otis Quintette with Little Esther & The Robins - Double Crossing Blues
 

Robert Johnson

CD 3 - Der Blues geht in die Stadt, die Stunde von Chess

Langsam wurde es Zeit, sich mit elektrisch verstärkten Gitarre gegen den den Lärm in der Stadt zu wehren. Bo Diddley warf den Turbo an, baute sich eine Gitarre und erfand einen neuen Rhythmus. Chuck Berry interpretierte mit Johnny B. Goode den Blues ganz neu. Die Gelegenheit dazu gaben ihnen, und auch anderen Bluesmen wie Howlin Wolf und Muddy Waters, die Brüder Phil und Leonard Chess. Chess Records wurde zum führenden Blues-Label in den 50er und 60er Jahren. Chicago war von jetzt an das Zentrum des Blues. Die Platten wurden nun auch im Radio gespielt. Es gab zwar noch eine Rassentrennung, aber die junge Generation kümmerte sich nicht darum. Als ein junger Weißer mit Namen Elvis Presley, Big Mama Thorton's "Hound Dog" hörte, ging er in ein Studio coverte den Song und wurde berühmt.


1.Memphis Slim - Mother Earth
2.Percy Mayfield - Please Send Me Someone To Love
3.Jackie Brenston - Rocket 88
4.Elmore James - Dust My Broom
5.Rosco Gordon - No More Doggin'
6.Little Walter - Juke
7.Big Mama Thornton - Hound Dog
8.Lowell Fulson - Reconsider Baby
9.Guitar Slim - The Things That I Used To Do
10.Professor Longhair - In The Night
11.Muddy Waters - (I'm Your) Hoochie Coochie Man
12.J.B. Lenoir - Eisenhower Blues
13.Fats Domino - Blue Monday
14.Ray Charles - Hard Times
15.Smiley Lewis - I Hear You Knockin'
16.Elvis Presley - Mystery Train
17.Sonny Boy Williamson II - Don't Start Me To Talkin'
18.Howlin' Wolf - Smokestack Lightnin'
19.Bo Diddley - Who Do You Love
20.Slim Harpo - I'm A King Bee
21.Chuck Berry - Johnny B. Goode
22.Bobby "Blue" Bland - Farther Up The Road 23.Otis Rush - So Many Roads, So Many Trains
24.Buddy Guy - First Time I Met The Blues
25. Jimmy Reed - Big Boss Man
 

bo diddley

CD 4 - auch Weiße haben den Blues

Elvis brachte wohl den Blues nicht alleine zu den Weißen, aber er und andere halfen ihn weltweit bekannt zu machen. Die bekanntesten Vertreter waren Paul Butterfield und Mike Bloomfield in den USA und John Mayall in Europa. Aber auch die Bluesmen stellten sich dem neuen Publikum und änderten den Stil.
Die elektrische Gitarre kam in den Vordergrund und es wurde mehr improvisiert. Jimi Hendrix wurde zum Idol einer Generation und wird wohl ewig zu den besten und einflussreichsten Gitarristen aller Zeiten zählen.
 
1.Freddie King - Hide Away
2.Junior Parker - Drivin' Wheel
3.John Lee Hooker - Boom Boom
4.Albert Collins - Frosty
5.Muddy Waters - You Can't Lose What You Ain't Never Had
6.Howlin' Wolf - Killing Floor
7.Son House - Death Letter Blues
8.Mississippi Fred McDowell - You Gotta Move
9.Bob Dylan - Highway 61 Revisited
10.Junior Wells - Hoodoo Man Blues
11.Koko Taylor - Wang Dang Doodle
12.John Mayall's Bluesbreakers with Eric Clapton - All Your Love
13.Paul Butterfield Blues Band - I've Got A Mind To Give Up Livin'
14.Jimi Hendrix - Red House
15.Albert King - Born Under The Bad Sign
16.Magic Sam - Mama Talk To Your Daughter
17.Etta James - Tell Mama
18.The Jeff Beck - Group Ain't Superstitious
19.Taj Mahal - She Caught The Katy (And Left Me A Mule To Ride)
20.Fleetwood Mac - Black Magic Woman
21.Janis Joplin - One Good Man
 

butterfield bloomfield

CD 5 - der moderne Blues

Auf der letzten CD gibt es keine Trennung Weiß-Schwarz. Die Musik der Vaughan Brüder, der Los Lobos oder die des Luther Allison hat den gleichen Namen: Blues.
Erfreulich, dass Scorsese auch einen leider oft vergessenen Blues-Rocker mit auf den Silberling brannte: Hound Dog Taylor mit seinen Houserockers - Let's Boogie!

und viel Spaß bei dieser musikalischen Reise durch die Geschichte des Blues.

1.B.B. King - The Thrill Is Gone
2.Johnny Winter - Dallas
3.Derek & The Dominos - Have You Ever Loved A Woman
4.Hound Dog Taylor & The Houserockers - Give Me Back My Wig
5.The Allman Brothers Band - One Way Out
6.Z.Z. Hill - Down Home Blues
7.Stevie Ray Vaughan & Double Trouble - Pride And Joy
8.Robert Cray - Smoking Gun
9.Fabulous Thunderbirds - Tuff Enuff
10.John Lee Hooker & Bonnie Raitt - I'm In The Mood
11.Ali Farka Toure - Timbarma
12.Keb' Mo' - Am I Wrong?
13.Luther Allison - Cherry Red Wine
14.Peggy Scott-Adams - Bill
15.Susan Tedeschi - Just Won't Burn
16.Los Lobos - Voodoo Music
17.Bonnie Raitt - Round And Round
18.Cassandra Wilson - Vietnam Blues
19.Robert Cray & Shemekia Copeland - I Pity The Fool (Live)
20.Keb' Mo' & Corey Harris - Sweet Home Chicago

hound dog taylor