Kinks - State Of Confusion

The Kinks – State Of Confusion

Der erste Song des Albums zeigt was Ray Davis ist, ein politischer Punkrocker mit Gefühl für wunderbare Melodien. „State Of Confusion“ entstand in den traurigen 1980ern, in der Zeit von Oktober 1982 bis März 1983 in London.

Die Songs im Einzelnen:

“State Of Confusion” könnte Live aufgenommen worden sein, so die Stimmung des Songs. Es geht unbarmherzig hart weiter mit “Definite Maybe”. Entweder haben die Kinks etwas von den Punkern abgekupfert oder es war wohl anders rum.

Das Gitarrenintro von “Labour Of Love” ist eine Verzerrung von “Here Come’s The Bride” im gleichen Stil wie es Jimi Hendrix bei dem berühmten „Star Spangled Bnner“ getan hat.

Es geht aber auch weniger hart und dafür beschwingter, so mit “Come Dancin’”. Ray erzählt eine Geschichte aus dem Leben seiner Schwester.

Mit “Property” geht es ruhiger weiter, kein Punk, keine Tanzmusik, ein kleiner melodischer Song. Diese Art Songs sind typisch für Ray und könnten sofort für die Wahl von den „Schönsten Rocksongs aller Zeiten“ des Remo4 nominiert werden.

Ebenfalls nominiert werden muss das folgende „Don’t Forget To Dance“ natürlich auch. Wunderbar geeignet für gutes Essen in intimer Atmosphäre mit seiner Holden. Einfach schöne Musik zum Träumen.

Mit “Young Conservatives” kommt der Politiker Ray Davies wieder durch. Nicht mehr eine schöne Melodie zum Träumen, eine Rocknummer mit dem Ruf „Your Going To Join The Young Conservatives“. Nicht gerade eine schmeichelhafte Feststellung.

“Heart Of Gold” ist ein lockerer Rocksong, ein Song zum Mitklatschen.

“Cliches Of The World (B Movie)” ist wieder härter und Ray singt ihn voller Energie.

“Bernadette” darf die reguläre „State Of Confusion“ abschließen. Ein Buesrock wie er nicht so oft von den Kinks zu hören ist. Das dreckige Saxophon ist einfach klasse. Dave Davies darf ausnahmsweise den Gesang übernehmen, es geht schließlich um seine Freundin die er loswerden will.

Wer die SACD mit den Bonussen besitzt, hat jetzt noch 4 Titel vor sich. “Don’t Forget To Dance” in der Langversion und 3 Songs die nicht auf dem gleichen Album und nur in anderen Versionen existieren. „Once A Thief“, „Long Distance“ und „Noise“.Die Songs waren entweder noch unveröffentlicht oder es gab sie nur auf der Kassetten Ausgabe.

„State Of Confusion“ ist ein kompromissloses Rockalbum und passt in die Zeit von „Low Budget“, „Give The People What They Want“ oder auch „One For The Road“. Keine Ausflüge in Country oder andere Stilen. Wie immer bei den Kinks gibt es hitparadentaugliche Songs. “State Of Confusion“ (1983 #55 D / #12 US), “Come Dancing” (1982 #12 UK / #6 US) und “Don’t Forget To Dance” (1983 #58 UK / #29 US) schafften es auch.

Die Band:

Ray Davies: guit., voc., synth., keyb.
Dave Davies: guit., voc.
Mick Avory: drums
Jim Rodford: bass
Ian Gibbons: keyb.

Die Songs:

State Of Confusion
Definite Maybe
Labour Of Love
Come Dancing
Property
Don’t Forget To Dance
Young Conservatives
Heart Of Gold
Cliches Of The World (B Movie)
Bernadette

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