Redbone Live

Redbone Live

Redbone hatte bei mir immer den Touch von Hitparade und daher machte ich einen weiten Bogen um sie. Schuld daran hatte ihr größter Hit “Witch Queen From New Orleans“. Vor Jahren, es war Ende der 1990er Jahre, gab es dann bei diversen Discountern diese CD “Redbone Live” für den Einheitspreis von 2 Mark (mittlerweile muss man etwas tiefer in die Tasche greifen, sie wird in gebrauchtem Zustand aktuell für ca. 30 € angeboten).

Anfangs wurde die CD nur sehr lustlos angehört, was kann man auch für für 2 Mark verlangen? Mit der Zeit hörte sich das Teil immer interessanter an. Bis heute wird „Redbone Live“ regelmäßig angehört. Wenn ich eine Liste der von mir am häufigsten angehörten Alben aufstellen würde, dieses Album wäre wahrscheinlich unter den Top 100.

1977 wurde „Redbone Live“ von Jerry Goldsmith produziert. Aufgenommen wurden zwei Gigs, einmal in Corpus Christi und dann im Gazzarri L.A.. Redbone sind die Brüder Pat und Lolly Vegas. Die beiden lassen sich von immer wieder wechselnden Musikern unterstützen, so auch bei diesen zwei Auftritten.

Die Band swingt, rockt und das mit sehr viel Soul. Keine Spur mehr von einer indianischen Popband. Bei “Far Out Party At Gazzarri’s” glaubt man abwechselnd Santana oder George Benson zu hören, sogar die Version von „Witch Queen“ klingt gut.

Dieses Album machte mich neugierig auf Redbone. Heute, es musste sein, besitze ich alle offiziellen Alben von Redbone und von nicht einem der Alben war ich enttäuscht!

Die Band in Corpus Christi:

Pat Vegas: bass, voc.
Lolly Vegas: guit., voc.
Gabriel Katona: keyb., voc.
Jack White: drums
Plato T. Jones: perc.

Die Band im Gazzarri’s

Pat Vegas: bass, voc.
Lolly Vegas: guit., voc.
Alosio Aquiar: keyb.
Eddie Summers: drums

Die Songs:

Don’t Say No
Witch queen Of New Orleans
Give Your Love Another Try
Maggie
Come And Get Your Love
Gamble
Far Out Party At Gazzarri’s

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