Graveyard – Hisingen Blues

Graveyard – Hisingen Blues

Bei einem Besuch des hiesigen Elektromarktes zufällig gefunden und durch den Aufkleber neugierig geworden:

“A Modern Approach To The Classic Hard Rock Of The ‘70s”

musste ich reinhören. Der erste Song war zwar nichts für mich aber für Freunde von Led Zeppelin oder Whitesnake sieht das anders aus, ein Shouter wie Coverdale oder Plant. So wie der Typ ins Mikro schreit kennt man von den beiden oben genannten Bands. Die nächsten Songs allerdings trafen schon mehr meinen Geschmack. Da waren Bluesriffs und man glaubt Fleetwood Mac mit Peter Green zu hören. Die CD wurde ohne Bedenken mitgenommen. Das Debut wurde ebenfalls angetestet, aber die ist ähnlich der zwei ersten Songs vom „Hisingen Blues“, sollen sich andere daran erfreuen.

Auf der heimischen Anlage hörte sich das Album noch besser an als an der Hörstation. Hier treffen die vier Schweden 2011 exakt den Zeitgeist der frühen 1970er Jahre. Geklaut oder gecovert wird nicht, alles eigene Songs! Es macht Spaß Led Zeppelin, Fleetwood Mac oder Black Sabbath so zu hören, wie sie vielleicht heute noch zu hören wären. Das Album ist eine Art musikalische Weiterentwicklung oder Zeitsprung in das 21. Jahrhundert der genannten Bands.

Es gibt heutzutage viele Bands die sich an die „gute alte Zeit“ musikalisch anlehnen, Wolfsmother ist so eine, aber Graveyard macht es irgendwie besser, eigenständiger und auch abwechslungsreicher.
Die Musiker:
Joakim Nilsson: guit., voc.
Jonatan Larocca Ramm: guit.
Rikard Edlund: bass
Axel Sjoberg: drums, perc.
Gäste:
Nils Dahl: keyb.
Peteus Fredestad: hammond B-3

Die Songs:
Ain’t Fit to Live Here
No Good, Mr. Holden
Hisingen Blues
Uncomfortably Numb
Buying Truth (Tack och Förlåt)
Longing
Ungrateful Are the Dead
Rss
The Siren
Cooking Brew

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