Japanische Frauenrockbands – Teil 2

Japanische Frauenrockbands – Teil 2

 

Zuerst den Link zum Beitrag von mellow, der das Thema aufs Tapet gebracht hat.

 

https://www.rockzirkus.de/blog/2020/01/japanische-frauenrockbands/

  

Frauenrockbands? Ja gut, aber hier gefällt mir die Variante „All-Female Bands“ doch etwas (sehr) viel besser. Ausgenommen bleiben hier allerdings die „Female-Fronted“ Bands (z.B. „Petty Booka“, „54 Nude Honeys“ oder „Sheena & The Rokkets“), d.h. Kapellen bei denen Frauen quasi das Aushängeschild sind. Aussen vor bleiben auch all die J-Pop-Bands ob „All-„ oder „-fronted“. Allerdings weiss ich nicht genau wo in Japan die Grenze (wenn überhaupt) gezogen wird. Wo fängt J-Pop an und wo hört er auf? Ich weite das Feld aber ein klein wenig aus, da mellow eigentlich vom Metall ausgeht und ich finde, das wird der ganzen Chose nicht unbedingt zu 100 % gerecht.

 

Die japanische Szene ist für uns Langnasen (外人 / がいじん) nicht wirklich zu verstehen (s. Julian Copes Buch über alten japanischen Rock – totale Zeit- und Geldverschwendung und Herr Cope schreibt selber, dass er die Szene nicht wirklich kennt und die meiste Information aus Zweit- und Dritthand erhalten hat – ich habe das Buch bei ungefähr Seite 50 abgebrochen und in der dunkelsten Ecke eines Schranks versteckt). Noch eine Bemerkung vorweg: Metall aus Japan ist fast nie die todernste Variante, da ist immer ein Teil Spass und Party dabei. Aber das trifft auch auf japanischen Punk, Ska, Hardrock, Beat, Psychobilly, Rock’n’Roll oder Rockabilly zu. Und wenn wir bei der Populärmusik bleiben, dann ist vielleicht Blues die Ausnahme (in jeder Schattierung), da scheint man in Japan kein Pardon zu kennen. Ebenfalls kommt hier kein Noise drin vor und die Türen bleiben auch geschlossen für Free Jazz, Avant Garde und Industrial (Japan hat eine Riesenszene auf qualitativem Topstandard für diese Genres und viele dieser Gruppierung waren und sind global wegweisend).

 

Wenn ich den Teil in mellows Beitrag lese (ich kann Heavy Metal knapp buchstabieren) in dem er die Szene in Europa beschreibt, dann kommt mir unweigerlich die NWOBHM Bewegung in den Sinn und da bin ich aussen vor. Ich kann jetzt keine Band nennen die mich beeindruckt hat. Judas Priest? Nö! Saxon? Nö! Def Leppard? Nö! Iron Maiden? Nö! Und so weiter und so fort. Allerdings habe ich auch eine Liste vor mir, da wird Motörhead und Ozzy Osbourne in die Kiste geworfen. Mal ehrlich, die haben doch was an den Ohren. Die Letzteren waren und sind ROCK und haben mit NWOBHM jetzt gerade gar nichts am Hut (meiner Meinung nach). Metall aus dieser Ecke war für mich immer schlecht abgemischte Musik, Brickwalled bevor der Begriff überhaupt erst erfunden wurde, die Instrumente eine undurchsichtige Sosse und die „Sänger“, ahem, lassen wir das. Aber Motörhead oder Ozzy Osbourne solo hatten jetzt mal gar nichts mit dem Genre zu tun (und mit beiden kann ich sehr gut). Gut, Lemmy konnte auch nicht singen, aber das konnte er wirklich gut.

 

Bevor das hier zum Bashing ausartet, mellow hat aus einem mir unerfindlichen Grund nicht recht, wenn er die internationale „All-Female Band“ Szene als quasi nicht existierend aufs Korn nimmt. Neben den von ihm erwähnten Leuchttürmen gibt es seit den 60ern bis heute wahrscheinlich tausende von „All-Female Bands“ über den Globus verteilt, USA und Südkorea scheinen mir hier die Brennpunkte (gewesen) zu sein. Alledings gibt es auch aus Europa einige Beispiele, so dass man mangels Tonträgern nicht verzweifeln muss. Viele dieser Kapellen dürften wohl aber eher wegen ihrem Exotinnenstatus überlebt haben. Donnas, Debutantes, Pandoras, Vixen, Bangles, Go-Go’s, Shaggs (hust hust) und last but not least Liverbirds.

 

Tatsächlich werden hier auch zwei ganz grosse Namen fehlen, nämlich Shonen Knife und 5.6.7.8’s. Für beide müsste man einen eigenen Beitrag schreiben (und vielleicht kommt das irgendwann noch). Die Bands, welche von mir hier erwähnt werden, sind alle in meiner Sammlung mit CDs vertreten (Vinyl habe ich kurz auf der Seite gelassen, weil mir der Aufwand viel zu gross ist, danach suchen zu müssen. Da ich keine Liste nach Bandherkunft führe, muss ich mich auf zwei Bands beschränken, von denen ich weiss, dass es nur Tontränger auf Vinyl bei mir gibt:

 

Gito Gito Hustler

Supersnazz

 

Interessant auch, dass die japanischen Vivian Girls unter „All-Female Bands“ gelistet sind, was augenscheinlich kompletter Quark ist, aber diese Aufzählungen sind teilweise so offensichtlich inkorrekt, dass man sich schon sehr genau vorher erkundigen sollte, was man da für sein Geld eigentlich bekommt. Ich habe etlich Bands auf diesen Listen gesehen, wo sich der Verfasser wahrscheinlich einfach ein Polster schaffen wollte oder sich dachte, dass das sowieso keiner merkt.

 

Wenn ihr euch für das Genre interessiert, dann folgt mellows Tip, Youtube ist der Weg. Ich würde z.B. bei Discogs eine der bekannteren Bands eingeben, z.B. Shonen Knife oder 5.6.7.8’s dann kriegt ihr im unteren Teil der Seite Vorschläge zu anderen Bands aus Japan und so könnt ihr euch von Interpret zu Interpret hangeln. Bei Youtube das gleiche, eine bekannte japanische Band eingeben und dann im rechten Laufband die angezeigten Bands testen. Noch ein Wort zu den unten aufgeführten Tonträgern, vieles davon ist vergriffen und kann nur noch mit Mühe und zu den entsprechenden Kosten im Internet zusammengekratzt werden. Meiner Erfahrung nach bleiben Tonträger dieser Bands nicht so arg lange am Markt und sind doch eher limitiert. Entweder das oder die CDs, LPs, 10“s oder 7“s gehen alleine schon in Japan weg wie geschnittenes Brot.

 

Dazu kommt einfach auch noch der Informationsvorsprung in Japan. Bis wir merken, was der Markt an aktuellen Tonträgern hergibt, sind wir meistens um mindestens ein Jahr zu spät dran. Dies mal abgesehen von Kapellen wie z.B. Band-Maid oder Babymetal oder ähnliche, welche eine genügend grosse Fanbasis haben um zu klotzen und nicht zu kleckern. Die meisten Bands dürften aber nur im heimischen Markt eine Rolle spielen (wenn überhaupt) und die Auflagenhöhe der Tonträger müsste sich im sehr überschaubaren Bereich befinden. Einen enormen Vorteil bei Bands aus Japan habt ihr allerdings, ihr müsst nicht immer die ewig gleichen 60s und 70s Kamellen kaufen (könnt ihr, müsst ihr aber nicht – die Auswahl ist so oder so gross).

 

Beat Girls (ザ・ビートガールズ)

 

Ich habe leider null Informationen zu dieser Band bestehend aus drei Frauen, welche 2017 den einzig mir bekannten Tonträger veröffentlicht haben „koisuru kimochi ha wa-kuwaku“ oder auf gut japanisch (恋する気持ちはワークワク), zumindest nehme ich das mal an. Ob da noch mehr kommt oder ob das schon das Ende der Fahnenstange war, keine Ahnung. Aber es ist eine lange Zeit zwischen 2017 und jetzt und der Markt in Japan verlangt nach neuen Produkten in einer höheren Taktzahl. Die Musik ist eine kurlige Mischung aus altmodischem Beat und Rock in einer neuzeitlichen Gestaltung. Der Gesang ist typisch Mädchenstil (da denke ich, dass das der Markt in Japan einfach fordert) und wer damit nicht kann, sollte lieber die Finger davon lassen. Selber habe ich etwas Mühe mit den Beat Girls, da deren Musik nicht sonderlich originell ist und selbst für dortige Verhältnisse ziemlich abgekupfert erscheint. Naja, sie habens versucht und es ist (wahrscheinlich) dabei geblieben. Die CD ist so gut wie nicht mehr auf dem Markt (in Japan).

 

Highmarts (ザ・ハイマーツ)

 

The Highmarts sind seit 2013 zugange, aber haben es in dieser Zeit nur auf eine CD „Early Recordings“ (2016) und zwei 7“s (beide 2019) gebracht. Die 7“ „あなたが欲しいの“ (auf Radio Underground Records) steht noch immer auf meiner Suchliste. Der Stil wird als Garage Rock, Surf, Rock’n’Roll und Punk bezeichnet. Egal, der Stil ist diese coole japanische Melange von allem und für mich sind die Highmarts ein Paradebeispiel exzellenter Musik aus dem Land der aufgehenden Sonne. Teilweise könnten sich die drei Frauen Shonen Knife als Blaupause vorgenommen haben. Musikalisch ist das 1A und im Spektrum von krachend bis balladesk. Der Gesang ist bei den Highmarts mal nicht in Richtung Micky Mouse gedrillt, sondern erinnert eher an Sheena (Sheena & The Rokkets). Auf Youtube gibt’s einige Clips zu sehen, wenn man sich ein Bild von der Kapelle machen will. Die CD ist nur noch schwerlich erhältlich (und wenn, dann nur in Japan direkt).

 

Go-Devils

 

Noch so eine Band, bei der die Information ziemlich dünn gesät ist. Neben der einzigen CD „Super Stuff“, veröffentlicht 2016 (Aufnahmen von 2009), gibt es eine handvoll 7“s welche eigenartigerweise zwischen 1999 und 2019 auf den Markt kamen. Wahrscheinlich sind die Go-Devils trotz der letzten Single-Veröffentlichung schon länger Geschichte. Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überraschen. In der Sammlung fehlen mir noch die beiden 7“s „Last Time Around“ und „Super Stuff“. Ich will mich wirklich nicht mit dem geballten Internetwissen dieser Welt anlegen, aber die Go-Devils haben mehr Verwandschaft zu Punk als zu sonst irgendwas. Alleine die teilweise schepprigen Aufnahmen zeigen den Weg. HiFi ist anders, aber diese Art Musik ist auch nicht für Nasenbohrer gedacht. Das kracht, hinterlässt Tinnitus und ein Grinsen im Gesicht. Die Vocals hängen irgendwo zwischen den Beat Girls und den Highmarts. Die Musik ist auf Aggression und Moshpit getrimmt (und 40 Grad Celsius im Laden). Nichts für Warmduscher. Die CD ist noch erhältlich (mit einigem Suchen in Japan).

 

Let’s Go’s

 

Aktive Band (seit 2009) und erst im letzten Jahr haben die eine neue CD/LP veröffentlicht. (Die Bilder sind von der LP, der japanischen und der amerikanischen CD-Ausgabe). Die Let’s Go’s dürften, von den hier vorgestellten Bands, wohl international die höchsten Wellen geworfen haben. Deren Veröffentlichungen sprechen auch definitiv gegen das Gefühl, dass in Japan eine Band einen Tonträger veröffentlicht und das … Feierabend. Die haben eine ganze Batterie auf Lager. Der Stil scheint als Rock und Rock’n’Roll durchzugehen. Die Let’s Go’s sind eine der Bands die keine Gefangenen machen. Die Songs werden rausgeplärrt und die Musik ist mehr Punk als irgendwas sonst (oder ich habs wirklich mit den Ohren). In meiner ewigen Rangliste der all-time faves (all-female Japanese bands only), belegen die Let’s Go’s einen ehrenvollen zweiten Platz (und das will was heissen, bei der Konkurrenz). Als  Video möchte ich auf YouTube „THE LET’S GO’/怪獣レッツゴーズ“ empfehlen. Da fällt mir vor allem Shonen Knife ein, inklusiv Kamerafahrt, mit einer ähnlichen Aesthetik. Ich krieg mich nicht mehr ein, go Let’s Go’s, go!!! CDs sind wahrscheinlich die am ehesten erhältlichen von den hier kurz besprochenen Bands.

 

Mercies

 

Eine überschaubare Veröffentlichsserie (2010 bis 2011). Die CD und die Single (beide von 2011) fehlen mir noch in der Sammlung. Die Mercies kann man fast als Retroband bezeichnen, ist deren Musik doch ziemlich in den 50ern und 60ern verankert. Aber, die Musik behält ihren japanischen Charme und wird nie aufdringlich, im Sinn von langweilig. Stimmenmässig passt das, diese Anlehnung und musikalisch sind die Mercies sowieso erstklassig. „Someone Else’s Boy“ ist so ein Beispiel. Ich gehe davon aus, dass da nichts mehr kommt, die Band hatte ihre 15 Minuten. Die 2010er CD kann mit etwas Glück noch gefunden werden.

 

Milkees

 

Von 2006 bis 2016 reichen die Veröffentlichungen, wobei die 2016er CD lediglich ein „Best Of“ ist, da war schon Jahre vorher lichterlöschen. Die Tonträger der Milkees sind mit etwas Geduld noch zu finden. Die Band hat einen Drall zu schneller Popmusik mit einem Rockfundament. Wenn ich mir die musikalischen Outputs der Bands, die ich bis jetzt erwähnt habe, mal so ansehe, dann komme ich zum Schluss, keine einzige Combo davon ist redundant. Sie alle bringen etwas Eigenes ein und nie kommt die Idee auf, sie hätten voneinander abgekupfert.  Teilweise sind die Milkees allerdings auch auf der Retroschiene, aber das spielt keine Rolle, das ist total coole Rockmusik. Auch für Tonträger der Milkees müsst ihr euch bewegen, die sind noch zu bekommen, aber die Luft wird dünn.

 

Pebbles

 

Von 1997 bis 2015 haben die Pebbles Tonträger veröffentlicht, aber auch hier vemute ich, dass schon lange alles auf Halde lag. Die Ventain CD von 2015 sieht mir mehr nach einer achäologischen Ausgrabung aus. Die zwei CDs in meiner Sammlung habe ich vor Jahren noch ohne grössere Probleme kaufen können (die mittleren 2 CDs und die Singles fehlen mir), wie das heute ist, keine blasse Idee, dürfte etwas schwieriger geworden sein. Die Musik kreist irgendwo um Beat und Rock rum und, ich lass es mir bald patentieren, hat einen Schwung Retro drin. Die Gitarristin erinnert mich etwas an die deutschen Kellerbeatbands (und das ist ein positives Zeichen bei mir). Die Aufnahmen tun ein übriges, schwer verzerrt bis Equipment nicht auf Höhe der Zeit. Mir schon klar, das ist tatsächlich ein Krampf, die Musik so tönen zu lassen als wäre sie in einem Hamburger Kohlenbunker kurz nach dem Krieg aufgenommen worden. Ich liebe das Zeug! Die Pebbles können aber auch nett, man höre z.B. “Crystal Summer Rain“.

 

Pink Moon Babies

 

Drei CDs in den letzten Jahren, die Band könnte noch aktiv sein. Ausser der „Bop! Step! Jump!“ (2016) bin ich bis jetzt an die anderen CDs nicht rangekommen. Die Band macht einen auf Rockabilly mit einem japanischen Einschlag (heisst, das ist nicht die reine Lehre, aber mir gefällts und es bringt genug Spass rüber – Rockabilly fürs 21. Jahrhundert, wenn man so will). Musikalisch wie auch in Bezug auf die Vocals ist das definitiv mein Ding. Und ein Eddie Cochran Cover? Nein, so jemand muss zu den Guten gehören. Das ist Rockabilly der nicht im Feinschliff untergegangen ist. Daumen hoch. Oder hört euch mal „Surfin’ Bird“ auf Youtube an. Gut, ein bisschen viel Theatralik, was solls? 100 Punkte!

 

Shanadoo

 

Aktiv in den 2010ern und soviel ich weiss hatten die ziemlich Erfolg in Europa (und ich hab mir damals „Welcome To Tokyo“ gekauft). Ich würde jetzt lügen, wenn ich behaupten würde, dass die CD bei mir in Dauerrotation läuft. Ehrlich gesagt, die läuft seit etwa 10 Jahren zum ersten Mal wieder und auch nur, weil ich die Band auch noch in dem Beitrag verbraten will. Aber, nur um das richtig zu stellen, das ist richtig gut. Von wegen Trance oder Euro House (und wenns so wäre, ich würds nicht merken). Die haben einen Klasse Drive mit einigen japanischen Anklängen (das Letztere ist am wichtigsten für mich bei diesem Album) und, ungelogen, die CD ist unterhaltsam von Anfang bis Ende. Irgendwie ist das ein Potpourri aus europäischem Pop (think ABBA), J-Pop und Dancefloor Filler, angereichert mit einem Schuss Rock. Nein danke, ich will keine der anderen CDs, die reicht mir, aber das ist wirklich gut.

 

Stephanies

 

Immerhin, eine Website gibt’s zu der Band unter www.the-stephanies.jimdo.com mit einigen Informationen. Einen Track habe ich auf einem Sampler „Girls Harou Beat“ und vor ein paar Monaten ist es mir gelungen ihre 2016er CD „Baby, I Love You“ zu ergattern. Die CD ist über weite Strecken im japanischen Rock’n’Roll/Rockabilly-Stil gehalten. Etwas drängender und atemloser als die amerikanischen Originale von anno Staub. Auch die Stephanies sind mit ihrem Stil in den 2000ern angekommen. Mir gefällt das, wenn sich eine Band nicht sklavisch an das vorgegebene Genre hält.

 

Tsu Shi Ma Mi Re (auch TsuShiMaMiRe) (つしまみれ)

 

Aktiv von 1999 bis heute und (lt. Discogs) auch in USA ziemlich bekannt. O.k., ich hab das Debutalbum und fertig. Müsste mich mal um den grossen Katalog der Band kümmern. Die Mischung ist … etwas eigenartig, aber genau richtig für mich. Rock mit Punk und Noise (Noise wie im japanischen Genre). Die Musik gehört nicht zum einfachsten Material, welches man sich anhören kann. Wie bei vielen Bands ist die Breite allerdings erstaunlich hoch. Mit „traditionellen“ all-female Bands hat die Truppe aber nichts zu tun. Hört euch mal den „Tea Time Ska“ an auf YouTube oder dem Debut zu finden. Fantastisch! Aber definitiv nicht Hitparadenmaterial.

 

Thee 50’s High Teens

 

2003 bis 2010 war die Zeit der Thee 50’s High Teens. Leider ist es mir bis jetzt nur gelungen die CDs „Punch De Beat“ und „End & Rond“ in meine Sammlung zu bringen. Den Punktitel vergebe ich nicht an Thee 50’s High Teens, dafür sind sie mir zu retro (und schon wieder). Man sehe sich nur mal das Youtube Video zu 今夜は愛して an. Welche Punkband arbeitet schon mit so einem Instrumentenlineup. Da bekommt der Begriff Schweineorgel eine neue Bedeutung. Nein, Freunde und Nachbarn, das ist eine Band die ihre Lektion aus Jahrzehnten der Musikgeschichte gelernt hat und Punk ist ein Nebenschauplatz. Gut, das lärmt manchmal, aber alleine schon die Attitude fehlt um das unter Punk zu rangieren. Die CDs düften schwer zu finden sein, aber versuchen kann mans ja. Wo die Band abgeblieben ist? Keine Ahnung, wohl Geschichte, wie so viele andere auch.

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