Night Of The Long Grass - The Troggs

Die 1001 Lieblingssongs des Remo4 Teil 2 : The Troggs, Spencer Davis Group, Link Wray, Softmachine, Johnny Rivers

Der 2. Teil meiner Lieblinge:

Night Of The Long Grass – The Troggs 1967

Night Of The Long Grass - The TroggsDie Troggs könnten heutzutage zu den Vorläufern der Punkbands gezählt werden. Songs wie “Wild Thing” oder “I Can’t Control Myself” waren im Aufbau einfach gestrickt und die Riffs prägten sich beim Zuhörer schnell ein. Mit “Night Of The Long Grass” war das anders. Der Song baut sich langsam auf und hat etwas mystisches, Psychedelic eben. Komponiert wurde der Song vom Sänger der Troggs, Reg Presley. In den Charts war er, wenn mich die Erinnerung nicht trügt, glaub ich nicht so weit oben.

Wer sich den Song anhören möchte, er ist auf dem Album Trogglodynamite und auf vielen Best Of der Troggs zu hören. Ich kaufte ihn mir damals als Single, ein ganzes Album von den Troggs war mit dem Taschengeld nicht drin.

Don’t Want You No More – Eddie Hardin, Spencer Davis – 1968

With Their New Face OnDas erste Album der Spencer Davis Group ohne Steve Winwood erschien 1968 unter dem Titel “With Their New Face On”. Es hatte lange nicht den Erfolg der früheren Alben und es fehlten die ganz großen Songs wie “Keep On Running”,” I’m A Man” oder “Gimme Some Lovin'”. Ich selber war ein Riesenfan der Spencer Davis Group und konnte den Abgang von Steve Winwood kaum glauben. Spencer Davis übrigens auch nicht und er suchte lange nach einem Ersatz für die beiden Winwoods.

Irgendwann wurde er mit Eddie Hardin fündig. Eddie Hardin hatte nicht das Genie eines Steve Winwoods, war aber ein ganz guter Sänger und ein hervorragender Keyboarder. Mit Charlie (Richard) McCracken (später bei Taste) am Bass und Phil Sawyer an der Gitarre kamen zusätzlich zwei Neue in die Band. Die Songs auf dem Album “With Their New Face On” waren nicht gerade überzeugend und kamen auch beim Publikum nicht sehr gut an. Komponiert wurden alle gemeinsam von Hardin und Spencer. Ein Song bildete eine große Ausnahme: “Don’t Want You No More”. Diese Meinung teilte ich mit den Allman Brothers, die ihn auf ihrem ersten Album “Allman Brothers Band” coverten.

Mir persönlich gefällt heute noch das Original besser. Im Netz wird mittlerweile häufig Duane oder Gregg Allman als Komponist genannt, was natürlich falsch ist.

Rumble – Link Wray

 Rumble - Link WrayRumble, oder auch Oddball, war ein Anheizer bei den Auftritten von Link Wray und seinen Brüdern Doug und Vernon (Link Wray & The Raymen). Der Song erreichte, trotz Boykotts etlicher Radiosender, 1958 Rang 15 der Billboard Charts. “Rumble” Steht für mich als Inbegriff des kompromisslosen Blues/Rock. Einfache und auf den Punkt gebrachte Musik ohne irgendwelche Schnörkel, gnadenlos und kraftvoll. Tarrantino verhalf  mit seinen Filmen Link Wray zu neuer Bekanntheit. Rumble wurde Teil des Soundtracks von Pulp Fiction.

Moon In June – Softmachine – Triple Echo

Softmachine - Triple EchoKeine Ahnung ob dieser Song überhaupt auf CD erschienen ist oder erscheinen wird, ich bezweifle es. Moon In June wurde offiziell auf der Third veröffentlicht, das hier ist eine andere Version. Sie wurde am 10.06.1969 im Maida Vale Studio 4 der BBC aufgenommen. Die Übertragung im Rundfunk fand 21.06.1969 statt und zwar in der Sendung “Top Gear”. Der Text ist ein vollkommen anderer als der spätere von der Third. Es wird direkter Bezug auf die BBC genommen und auf die Musiker die ebenfalls in Sendungen der BBC auftraten.
Die Musiker dieser Version waren:

Mike Retledge: keyb.
Robert Wyatt: drums, voc.
Hugh Hopper: bass

Für mich klingt dieser Moon In June viel entspannter und swingender als der auf der Third. Durch Triple Echo wurde ich ein Fan von Soft Machine , leider konnte die Band die Spielfreude der hier versammelten Songs nie wieder erreichen.

By The Time I Get To Phoenix – Jimmy Webb – Johnny Rivers

By The Time I Get To Phoenix - Jimmy Webb - Johnny Rivers Jimmy Webb war wohl einer der erfolgreichsten Songschreiber. Sein “By The Time I Get To Phoenix” ist eine Schnulze wie sie schöner nicht sein kann… doch, da gibt es von ihm noch “Mac Arthur Park”.

“By The Time I Get To Phoenix” wurde der zwischen 1940 und 1990 am häufigsten gecoverte Song. Die Cover von Herbie Man und Isaac Hayes gehören zu meinen Favoriten, aber hier stelle ich das Original auf den ersten Platz: Johnny Rivers auf seiner “Changes”.

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