Jesse "Ed"Davis – Same oder Jesse Davis Featr. Eric Clapton

Jesse “Ed”Davis – Same oder Jesse Davis Featr. Eric Clapton

Der Kiowa Jesse „Ed“ Davis war ein sehr gefragter Sessionmusiker in den 60er und 70er Jahren. Zu seinen Kunden zählte er unter anderen Eric Clapton, Neil Diamond oder auch diverse Mitglieder der Beatles. Auf dem Song der Monkees „Last Train To Nowhere“ soll er mit seiner Gitarre beteiligt gewesen sein. Wer den Rock ‚n’ Roll Circus der Stones kennt, hat auch Jesse Ed Davis gesehen und gehört. Einige kennen ihn auch von dem Gene Clark Album „White Light“ oder dem Giant Step von Taj Mahal. Man sieht, er ist in der Rockgeschichte kein Unbekannter.
Wie das so mit guten Musikern ist, wollen sie sich auch Solo betätigen. Jesse Ed Davies versuchte es 1970 mit diesem „Jesse Davis!“. Die Musiker waren allesamt keine Unbekannte und sie leisteten auch eine sehr gute Arbeit:

Eric Clapton und Joel Scott Hill: guit.
Larry Knechtel, Larry Pierce, Leon Russel, Ben Sidran und John Simon: keyb.
Billy Rich, Steve Thompson: bass
Chuck „Brother“ Blackwell, Steve Mitchell, Bruce Rowlands, Alan White: drums
Patt Daley, Sandy Konikoff, Jackie Lomax, Pete „Big Boy Waddington, Johnny Ware, Alan Yoshida: perc.
James Gordon, Jerry Jumonville, Darell Leonard, Frank Mayes: horns und Sax.
Chor sehr viele und ich habe keine Lust sie alle aufzuschreiben, nur einen: Gram Parsons

Die Musik ist nichts weltbewegendes, solider Rock. Chor und schöne Melodien ziehen sich durch alle Songs. Typisch für den melodischen Poprock Anfang der 70er Jahre in den USA. Boz Scaggs lässt an manchen Stellen Grüßen. Nichts was einen aufregt. Die Songs stammen zum großen Teil von ihm selber. Gevovert werden: Tulsa County, Rock N Roll Gypsies und schließlich ein Song von Van Morrison, Crazy Love.
Es ist alles nicht schlecht und daran tragen auch die Mitspieler eine Teilschuld. Was fehlt ist das Besondere. Jesse Ed Davis ist nicht der begnadete Sänger und spielt sich hier mit seiner eigentlichen Stärke, der Gitarre, auch nicht gerade in den Vordergrund. Ein Album das ich mir zwar gerne anhöre, aber mich nicht in einen Begeisterungsrausch stürzen lässt.

Die Songs:
1. Reno Street
2. Tulsa County
3. Washita Love Child
4. Every Night Is Saturday Night
5. You Belladonna You
6. Rock ‘N’ Roll Gypsies
7. Golden Dun Goddess
8. Crazy Love

(Visited 137 times, 1 visits today)

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

9 + sechzehn =