May Blitz - The 2nd of May - 1971

May Blitz – 2nd of May

Die Beschreibung der Songs des ersten Albums  “May Blitz” stellte ich gestern vor. Das sind die Songs des zweiten Albums von May BlitzThe 2nd Of May“. Die Songs:

For Mad Men Only

Bass und Drums werden sehr druckvoll vorgetragen mit einem durchgehenden Beat. Der Gesang und die Gitarre klingen unisono. Im Mittelteil ein kurzes prägnantes Solo der Gitarre.

Snakes And Ladders

Auch hier ein durchgehender Bass Riff, swingende Drums viel Beckenarbeit und Percussion. Die Gitarre greift erst spät nach einem Tempowechsel ein. Von da an geht es ungeordnet weiter. Der Gesang hinkt oft hinterher. Der zweite Teil ist mir zu lang(weilig).

The 25th Of December 1969

Den Anfang macht ein Walzer, der irgendwie nicht zu den beiden ersten Songs passt. Mag witzig sein, aber mir gefällt so etwas einfach nicht. Nach dem Walzerteil wird es besser, aber immer noch nicht mein Geschmack.

In Part

Es geht swingend mit Flöte und Sprechgesang los. Man hört leicht jazzige Anklänge im Hintergrund von Bass und Becken. Eine interessante Sologitarre und überhaupt ein insgesamt interessanter Song. Das Drumsolo ist zwar nett, aber da gibt es bessere. Es stört den Fluss.

8 Mad Grim Nits

Bass und Drums bilden eine dichten Soundteppich für die Gitarre. Der Gitarrist scheint mir etwas zu sehr in sich und seine Werkzeug verliebt zu sein. Wie war das beim Boogie von Canned Heat als Bob Hite meint: Liebe ist eine ganz besondere Sache, sogar mit einer Gitarre? Der Song driftet leicht in Free Jazz Gefilde ab.

High Beech

Es wird etwas ruhiger mit einer akustischen Gitarre. Bass und Drums sind mehr im Hintergrund wahrnehmbar, aber immer präsent. Mit dem Beginn des Gesangs kommt die Erinnerung an Pink Floyd, das muss für mich nicht sein.

Honey Coloured Time

Der Kreis scheint sich zu schließen. Immer noch ruhig, aber die Spannung steigt. Der Gesang passt jetzt auch besser zum Rest. Im Mittelteil swingen Bass und Drums zu einer Jazzgitarre. Leider folgt zum Ende hin ein Stilbruch.

Just Thinking

Anfangs ist langsam und ruhig, dann wird mit den Effektgeräten gespielt und es kommt Leben in die Sache. Leider ist es nicht genug. Dann wieder zum zweiten Mal das Abgleiten in die Gefilde von Pink Floyd, was nun mal nicht meine Welt ist.

Fazit:

Stellenweise erinnern mich Passagen an Pink Floyd. Wie es oben zu lesen ist, ich bin nicht der große Fan dieser Band. Ansonsten ist „2nd of May” ein sehr gutes Album. Ein Manko sind die Tempowechsel und die Änderungen des Stils innerhalb eines Songs. Es mag „progressiv“ sein, das ist allerdings hier nicht immer passend umgesetzt.

May Blitz

Die Mitspieler:

Jamie Black: guit., voc.
Tony Newman: vibes, drums
Reid Hudson: bass

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