jojo gunne

Jo Jo Gunne – Same

Wer etwas über die Geschichte von Jo Jo Gunne, den Zusammenhang mit „Almost Famous“, Stillwater und Cameron Crowe wissen möchte wird im Rokzirkus fündig. Hier geht aber es um das erste Album „Jo Ho Gunne“.

Mark Andes und Jay Ferguson wollten ihre eigene Musik machen und nicht mehr mit Spirit experimentieren. Rock in Reinform sollte es werden. Der Bandname, nach einem Chuck Berry Song, spricht bereits dafür. An Chuck Berry erinnert das Album allerdings wenig. Spätestens beim zweiten Song fallen einem Foghat zum Vergleich ein. Jo Jo Gunne verstand sich ebenfalls als „Boogie Band“ und das ist zu hören. Man dachte hier auch an den Verkauf und daher gehörten eingängige Melodien und Harmoniegesang dazu, die Beach Boys lassen grüßen!

jojo gunne

Das Ergebnis war vielversprechend. Bereits der erste Song „Run Run Run“ des Albums kam als Auskoppelung 1971 unter die Top 40 der Billboard Charts. Die Songs sind durchweg sehr nett anzuhören, es gibt keinerlei Ausfälle. Nett ist vielleicht nicht das richtige Wort, es wird schon gerockt und Blues ist auch rauszuhören. Was bei einigen Songs auffällt, ist die hervoragende Slidegitarre.

Jo Jo Gunne kam bei dem neu gegründeten Label „Asylum Records“ als deren zweite Verpflichtung unter Vertrag. Der erste Musiker der einen Vertrag bei dem Label unterschrieb war Jackson Browne.

Vor den Aufnahmen zu „Jo Jo Gunne“ war Sly Stone im gleichen Studio und nahm mit dem Toningenieur Chris Hinshaw einige Songs auf. Jo Jo Gunne hatten von Produktion und Tonaufnahmen keine Ahnung, also wurde Chris Hinshaw angeheuert. Sie wollten die Songs später auch bei ihren Liveauftritten verwenden und Bühnentauglich sollten sie werden. Noch gezeichnet von den Experimenten mit Spirit und „Dr. Sardonicus“ wurden sämtliche technischen Spielereien vermieden. Zitat von dem Begleittext der CD: „… no nonsens California rock sound.“.

Nach den Aufnahmen ging es in die Atlantic Studios in Florida. Tom Dowd mischte die Songs neu ab und das Album war fertig. Wie oben geschrieben, „Run Run Run“ wurde ausgekoppelt und wurde zum (kleinen) Hit.

Ich wage zu behaupten, wer Foghat mag kommt an Jo Jo Gunne nicht vorbei!

Die Band:

Mark Andes: bass, voc.
Jay Ferguson: keyb. voc.
Matt Andes: guit., voc.
Curly Smith: drums

Die Songs:

Run run run
Shake that fat
Babylon
I make love
Barstow blue eyes
99 days
Academy award
Take it easy
Flying home

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