Nashville Pussy – Ten Years Of Pussy

Nashville Pussy – Ten Years Of Pussy

Um es auf den Punkt zu bringen, manchmal brauch ich Nashville Pussy und “Ten Years Of Pussy” passt da ganz gut!

Nashville Pussy - Get Some - BandNashville Pussy feierten 2005 ihren 10. Geburtstag bei den Plattenfirma Eagle Rock Entertainment und der SPV GmbH. Eagle Rock, mit dem Unterlabel Spifire, besaß die Rechte für die USA und SPV für Europa. Eagle Rock hatte nur eine kurze Affaire mit den Nashville Pussy, es entstand lediglich das Album „Get Some!“. Nashville Pussy erzählte es so:
Eagle Rock spendierte der Band ein Indisches Abendesse, Kokain und Tickets für die Yankees. Nach diesem Abend hörte und sah man nichts mehr von Eagle Rock.”

Gegründet wurde Nashville Pussy in Atlanta, Georgia und das nicht erst 2005 sondern bereits 1996 oder 1997. Es war die Band des Ehepaars Blaine Cartwright und Ruyter Suys. Vor dem Wechsel zu den o.g. Plattenfirmen nahmen sie die Alben „Let The Eat Pussy“, „High As Hell“ und „Say Something Nasty“ auf.
Nashville PussyTen Years Of Pussy“ stellt die darauf folgenden drei Studioalben „Get Some!“, „From Hell To Texas“ und „Up The Dosage“ vor. Alle drei Alben besaß ich bereits, als diese DCD erschien. Im Grunde wäre der Kauf für mich überflüssig gewesen, wenn es nicht eine zweite CD mit dem Mitschnitt eines Konzertes in Nottingham von 2009 gegeben hätte. Gerade Live machen Nashville Pussy richtig Spaß. Hier wird gnadenlos gerockt (im Studio übrigens auch)! Die Musik passt in Schubladen wie Psychobilly oder Hardrock, aber immer mit einem Schuss Südstaatenrock. Einige Kritiker vergleichen sie mit den Ramones oder mit der Musik von Ted Nugent,  ich denke dabei mehr an The Meteors oder The Cramps. Der Satz “Sex & Drugs & Rock & Roll” von Ian Dury wird von Nashville Pussy vorgelebt!

Zur festen Besetzung gehörten Blaine Cartwright als Sänger und Gitarrist und seine Gattin Ruyter Suys an der Leadgitarre. Bass und Schlagzeug wechselten in der Bandgeschichte mehrmals.  Auf diesen Alben und dem Konzert saß Jeremy Thompson an den Drums und Karen Cuda übernahm den Bass. Die Ausnahme ist „Up The Dosage“, hier gab es einen Wechsel am Bass mit Bonnie Buitrago.

Das Begleitheftchen erzählt kurz eine Geschichte über die drei Alben und über das Konzert. Es hätte auch etwas aus den Anfangsjahren geplaudert werden können, aber diese Zeit wurde ignoriert. Schade! Für Einsteiger in die Welt von Nashville Pussy ist diese „Best Of“ der SPV-Zeit gut geeignet und macht Appetit auf mehr. Ich würde hier allerdings die Anschaffung der Vorgänger empfehlen. Besonders die beiden ersten Alben „Let Them Eat Pussy“ und „High As Hell“ sind mindestens so hörenswert wie die späteren Alben.

 

Die Songs aus den Alben:

Nashville Pussy – Get Some!

Nashville Pussy - Get Some!

Come On Come On
‘Going Down Swinging
Hate And Whiskey
Pussy Time
Good Night For A Heart Attack

Nashville Pussy – From Hell To Texas

Nashville Pussy - From Hell To Texas

I’m So High (mit Danko Jones)
Why Why Why
Ain’t Your Business
Stone Cold Down
Lazy Jesus (mit Lemmy von Motörhead)

Nashville Pussy – Up The Dosage

Nashville Pussy - Up The Dosage

Rub It To Death
Till The Meat Falls Off The Bone
Before The Drugs Wear Off
The South Is Too Fat To Rise Again
Up The Dosage
Pillbilly

Nashville Pussy – Live In Nottingham 2009

Nashville Pussy - Live In Nottingham 2009

One Way Down
Nutbush City Limits (mit Ron Heathman)
Struttin Cock
Late Great USA
Go Motherfucker Go
You’re Going Down

Die Songfolge auf Ten Years Of Pussy:

Nashville Pussy Blaine Cartwright

Come On Come On
Rub It To Death
I’m So High
Going Down Swinging
Before The Drugs Wear Off
Hate And Whiskey
The South Is Too Fat To Rise Again
Pussy Time
Til The Meat Falls Off The Bone
Pillbilly
Why Why Why
Up The Dosage
Lazy Jesus
Ain’t Your Business
Good Night For A Heart Attack
Stone Cold Down

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