Phil Carmen - Dylan's Dream

Phil Carmen – Bob Dylan’s Dream

Phil Carmen hat bei mir eine Stein im Brett, der Song “On My Way To  L.A.” steht in meiner ewigen Hitparade ziemlich weit oben. Immer wieder hatte ich die Hoffnung Phil Carmen würde das Niveau wieder erreichen und immer wieder wurde ich enttäuscht.
Es soll Alben geben, die die Welt nicht braucht, ich meine allerdings, jedes Album hat seine Daseinsberechtigung. Bei “Bob Dylan’s Dream” kommen mir dann doch leichte Zweifel an dieser meiner Meinung. Bob Dylan ist einer der großartigsten  Songschreiber in der Geschichte der Folk- und Rockmusik, der Nobelpreis spricht dafür. Es gibt sehr viele Bands, die seine Songs veredelten und sie ohne zu nuscheln aufwerten.
Phil Carmen unternimmt zwar den Versuch so jemand zu sein, aber es gelingt ihm nicht. Er interpretierte die Songs von Bob Dylan auch ganz nett. Die Betonung liegt auf “ganz nett”, nämlich was anderes sind sie nicht. Weichgespült wie man es besser kaum machen kann. Stilistisch könnte man die Gitarre mit der Harfe tauschen und Herr Vollenweider lässt grüßen. Pop für den Fahrstuhl oder das Kaufhaus, so wie es einst Mellow im Ex-Forum schrieb.
Lieber Phil Carmen, ihre Interpretationen hat Bob Dylan nicht verdient. Erschienen ist das Album 1996. Wie es aussieht, es war sein letztes Soloalbum.

Die Musiker:

Phil Carmen: voc., guit., bass, keyb., harp
Leslie-Ann Carmen: voc.
Jonathan C. Genck: drums
Walter Keiser: drums
Doug Jernigan: steel guitar

Die Songs:

Girl Of The North
Bob Dylan’s Dream
My Back Pages
Chimes Of Freedom
Mr. Tambourine Man
Oxford Town
Just Like A Woman
It’s All Over Now,Baby Blue
Only A Hobo
You Ain’t Going Nowhere
Don’t Think Twice It’s All Right
Corinna, Corinna

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