Beach Boys – Sunflower (1970)

Meteorologisch/biologisch startet in unseren Breitengraden der Herbst Anfang September, astronomisch am 22./23. September mit der Tag-und-Nacht-Gleiche. Okay, dieses Jahr (2018) allerdings geniesst man in Mitteleuropa auch Mitte September noch wunderschöne Spätsommertage. Wenn es hierzu um die musikalische Untermalung geht brauche ich gar nicht so weit zu suchen, denn Sunflower ist seit ewig meine unbestrittene Sommerplatte, mit der lässt sich im Prinzip der Sommer auf das ganze Jahr ausdehnen, die passt als Stimmungsaufheller sowohl zu verregneten Sommern, könnte aber problemlos auch der Soundtrack eines Rekordsommers sein. Auf alle Fälle in betörender akustischer Trip der bis in die letzte Faser mit glückselig machenden Feelings bestückt ist. Ich weiss nicht wie oft ich mich von Sunflower kidnappen liess, es müssen hunderte solcher Entführungen gewesen sein, und doch verstehe ich erst einen Bruchteil dieses Werkes, entdecke immer wieder neue Einzelheiten. Eine magische Songsammlung, genauso majestätisch wie der Blütenstand einer Sonnenblume. Eine? Nein, mindestens so beindruckend wie die Sonnenblumenfelder an denen ich diesen Sommer auf dem Weg zur Arbeit jeweils vorbeigefahren bin. Sunflower ist für mich nicht bloss Musik, Sunflower ist der Wind in den Bäumen, das beruhigende Plätschern des nahen Wasserlaufs, Zwitschern der Spatzen, Lockruf des Milans, wärmende Sonne und tausend andere schöne Dinge zugleich.

mellow

 

   

BEACH BOYS – Sunflower (Brother/Reprise, 1970)
1. Slip On Through
2. This Whole World
3. Add Some Music To Your Day
4. Got To Know The Woman
5. Deirdre
7. It’s About Time
8. Tears In The Morning
9. All I Wanna Do
10. Forever
11. Our Sweet Love
12. At My Window
13. Cool, Cool Water

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