Paice Ashton Lord – PAL Malice In Wonderland

Paice Ashton Lord – PAL – Malice in Wonderland

Tony Ashton, Jon Lord und Ian Paice waren alte Bekannte und wollten wieder ein Gemeinschaftsprojekt starten. Das erste Projekt dieser Art war 1974 die “First Of The Big Bands” unter dem Namen von Ashton & Lord. Während der „First Of The Big Bands“ existierte Deep Purple noch und Tony Ashton war bei Family beschäftigt.
Zwei Jahre später sah die Welt schon anders aus. Deep Purple hatte sich aufgelöst und Jon Lord und Ian Paice wollten neue Wege gehen. Tony Ashton schloss sich ihnen an und PAL war entstanden. Es wurden noch ein Bassist und ein Gitarrist gesucht. Diese Anzeige wurde aufgegeben:

Paice Ashton Lord – PAL Anzeige

Gefunden wurden Paul Martinez von Stretch und Hackensack und Bernie Marsden von UFO, Babe Ruth und Cozy Powell’s Hammer. Cozy Powell war es schließlich der Marsden an PAL vermittelte.

Lord arbeitete in München mit Eberhard Schoener, Pete York und Andy Summers an Sarabande. Als die Aufnahmen zu Sarabande fertig waren, ging es im gleichen Studio mit PAL weiter. Am Saxophon stieg noch Howie Casey von den Wings ein.

Das Material bestand durchweg aus Eigenkompositionen. Ian Paice machte durch sein Schlagzeugspiel mächtig Dampf und Tony Ashton sprach/sang seinen Soul. Naturgemäß stehen die Keyboards im Vordergrund, die Gitarre half mehr in der Rhythmusabteilung aus. Tony Ashton übernahm das Piano und Jon Lord die Hammond. Das Ganze stand auf einer Hardrockbasis im Stil von Deep Purple, aber vermischt mit souligen und jazzigen Elementen. Am Ende war vom Sound Deep Purple kaum noch etwas zu hören.
Das Album Malice In Wonderland bekam seinen Namen von einem betrunkenen Amerikaner, der Probleme hatte Alice In Wonderland richtig auszusprechen. Mittlerweile gibt es diverse Pressungen. Auf der von Repertoire finden sich Liveaufnahmen von Ghost Story, Steamroller Blues und der Ballad Of Mr.Givern, auf der Purple Records acht zusätzliche Studioaufnahmen. Bei mir stehen beide Versionen und keine davon würde ich abgeben. Alleine der Steamroller Blues mit der Gitarre von Bernie Marsden ist klasse!
Interessant ist auch das Konzert von PAL aufgenommen für die BBC.
Paice Ashton Lord – PAL BBC

Die Songs der Purple Records Ausgabe:

Ghost story;
Remember the good times
Arabella (oh tell me)
Silas & Jerome
Dance with me baby
On the road again
Sneaky Private Lee
I’m gonna stop drinking again
Malice in wonderland;
Steamroller blues
Nasty clavinet
Black and white
Moonburn;
Dance coming
Goodbye hello LA
Untitled two
Ballad of Mr. Gyver

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