Eric Clapton - 24 Nights

Eric Clapton – 24 Nights

„Mainstreambluesrock“ sollte das Album ausreichend beschreiben. Songs die die meisten Besucher des Rockzirkus wahrscheinlich kennen und das in knackigeren und frischeren Versionen. Es sind Konzerte für alt gewordene Fans des Eric Clapton, warum auch nicht? Langweiler? Vielleicht, hier wird nichts neu erfunden und Clapton war nie ein Erfinder. Was man bei „24 Nights“ hört, ist entspannter Bluesrock von Profimusikern gespielt. Eric Clapton bediente sich wieder mit erstklassigen Begleitern. Auch ohne Albert Lee oder einen zweiten Gitarristen beweist Eric Clapton sein Können an der Gitarre auf einigen der Songs.

Die 24 Nächte besteht aus Aufnahmen von unterschiedlichen Konzerten mit vier verschiedenen Bands.

Es geht los mit der „4 Piece Band“:

Eric Clapton: guit.; voc.
Greg Phillinganes: keyb.; voc.
Nathan East: bass
Steve Ferrone: drums
Phil Collins: Tamburin

Man bedient sich hauptsächlich Songs von Cream, wie „Badge”, “Sunshine Of Your Love” und “White Room”.

Die Songs:

Badge
Running On Faith
White Room
Sunshine Of Your Love

Die nächste Band macht einen auf Blues und nennt sich folglich die „Blues Band“:

Eric Clapton: guit.; voc.
Buddy Guy: guit.
Robert Cray: guit.
Johnnie Johnson: keyb.
Richard Cousins: bass
Jamie Oldacker: drums

Die Songs:

Watch Yourself
Have You Ever Loved A Woman
Worried Life Blues
Hoodoo Man

Auf Hoodoo Man sind anstelle von Richard Cousins, Buddy Guy und Robert Cray mit dabei:

Jimmie Vaughan: guit.
Jerry Portnoy: harp
Joey Spampinato: bass
Chuck Leavell: keyb.

Die zweite CD wird noch „langweiliger“ und die Bands werden größer. Wer zählen kann kennt den Namen der Band: „9 Piece Band“. Clapton holt seine Hits raus und wird seicht. „Wonderful Tonight“ wird manchen Hörern sauer aufstoßen, ich mag den Song.

Eric Clapton: guit.; voc.
Phil Palmer: guit.
Greg Phillinganes: keyb.; voc.
Nathan East: bass
Steve Ferrone: drums
Chuck Leavell: keyb.
Ray Cooper: perc.
Katie Kissoon und Tessa Niles: background voc.

Die Songs:

Pretending
Bad Love
Old Love
Wonderful Tonight
Bell Bottom Blues

Ganz schlimm sind dann die letzten zwei Songs. Die Band wird vom National Philharmonie Orchestra unter der Leitung von Michael Kamen unterstützt.

Hard Times
Edge Of Darkness

Ein Album das vielleicht niemand außer mir haben muss. Es ist tatsächlich nur ein Aufguss altbekannter Songs. Geschliffen und poliert, interpretiert von Profis für ein in bequemen Sesseln sitzendes Publikum, das nicht den letzten Kick oder die große Überraschung erwartet. Ganz im Gegenteil, die Musik soll auf keinen Fall den Hörer erregen.
Aufgenommen wurden die Gigs in der Royal Albert Hall 1990 und 1991. Es gibt noch den Hinweis: “No overdubs or fixes“. Das spricht für die Profis an den Instrumenten.

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