Paul Weller Live Wood

Paul Weller Live – Live Wood und Days Of Speed

Irgendwann wurde ich ein Fan von Paul Weller. Es war ein sehr später Einstieg in seine Musik. Angefangen hat es natürlich mit The Jam und dann kam Style Council. Als Freund von Livealben wurden als erste Soloalben von Paul Weller die beiden Livealben „Live Wood“ und „Days Of Speed“ angeschafft.

Paul Weller – Live Wood

Paul Weller Live Wood

 

 

Aufgenommen wurde „Live Wood“ zwischen Dezember 1993 und April 1994. Aufnahmeorte waren die  Royal Albert Hall in London, das Paradiso in Amsterdam, das La Luna in Brüssel und in die Civic Hall in Wolverhampton. Erfreulich und nur ganz selten: „Strictly Live, No Overdubs“, so der Hinweis auf dem Cover. Für mich ein Zeichen, die Band verstand ihr Handwerk!

Die Musik könnte aus den 1970er Jahre kommen. Musik mit viel Gitarre, aber ohne ewig lange Soli. Solider Rock wird geboten und das mit einer spielfreudigen Band.
Die Songs stammen, bis auf wenige Ausnahmen, von seinem Debut „Paul Weller“ und dem zweiten Album „Wild Wood“. Am auffälligsten für mich an dem Album war gleich der Einstieg mit dem Medley “Bull Rush/Magic Bus“. Es ist nur schade, dass “Magic Bus” nur kurz angespielt wurde. Man hört das Vorbild raus, Bo Diddley.

Paul Weller singt in der gleichen Liga wie Rod Stewart, Roger Daltrey oder Paul Rodgers, auch wenn seine Stimme nicht ganz so markant ist wie die der Genannten. Besonders erwähnt werden muss der Drummer Steve White. Steve White war bereits mit Paul Weller bei Style Council, trommelte später u.a. auch für die Who, Oasis oder Ian Dury.

Die Band:

Paul Weller: voc., guit., keyb.
Steve “Supe” White: drums
Yolanda Charles: bass
Helen Turner: keyb.
Steve Cradock: guit.
David Liddle – guitar

Die Songs:

Bull-Rush / Magic Bus
This Is No Time
All The Pictures On The Wall Anhören
Remember How We Started / Dominoes
Above The Clouds
Wild Wood
Shadow Of The Sun
Can You Heal Us (Holy Man) / War
5th Season
Into Tomorrow
Foot Of The Mountain
Sunflower
Has My Fire Really Gone Out?

 

 

Paul Weller – Days Of Speed

Paul Weller – Days Of Speed

Auf dem zweiten Live-Album von Paul Weller sind nur er und seine akustische Gitarre zu hören. Aufgenommen bei einer Welttour 2001 an verschiedenen Orten. Welche das waren konnte ich nicht herausfinden. Meine Vermutung ist, Paul Weller gönnte seiner Band immer wieder eine Pause und er legte eine Soloeinlage hin. Für diese Soli verwendete er nur eine akustische Gitarre.

In einem Konzert ist es für das Publikum eine nette Abwechslung um eine Pause zu überbrücken. Wenn man sich aber ein Album mit ausschließlich akustischer Musik anhört, dann habe ich ein Problem. Die Musik mag noch so gut sein und die Songs noch so bekannt, auf Dauer wird es (mir) langweilig. Ich erwarte bei dem Namen Paul Weller solide Rockmusik mit voller Begleitung.

Davon abgesehen, die Auswahl der Songs ist gut, Paul Weller spielt eine gute Gitarre und trägt die Songs sehr intensiv vor, aber es sind 16 Songs zu viel für ein einzelnes Album. Die Kritiker überschlagen sich mit Lob, Paul Weller hat es sich ohne Zweifel auch verdient.

Die Songs und auf welchem Album das Original zu finden ist:

1. Brand New Start – Modern Classic
2. The Loved – B-Seite von Hung Up
3. Out Of The Sinking – Stanley Road
4. Clues – Paul Weller
5. English Rose – The Jam – All Mod Cons
6. Above The Clouds – Paul Weller
7. You Do Something To Me – Stanley Road
8. Amongst Butterflies – Paul Weller
9. Science – Heavy Soul
10. Back In The Fire – Heliocentric
11. Down In The Seine – The Style Council
12. That’s Entertainment – The Jam – Sound Effects
13. Love-less – Heliocentric
14. There’s No Drinking After You’re Dead – Heliocentric
15. Everything Has A Price To Pay – B-Seite von Above The Clouds
16. Wild Wood – Wild Wood
17. Headstart For Happiness – The Style Council – Cafe Bleu
18. Town Called Malice – The Jam – The Gift

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