McKenna Mendelson Mainline – Stink

McKenna Mendelson Mainline sind Kanadier und haben den Blues. Wenn man sich das Album anhört könnte der Produzent vom Stil her Mike Vernon sein, ist es aber nicht. Stink wurde am 11.06.1969 in London aufgenommen, . Das mir vorliegende Booklet ist recht spärlich mit Infos. Die wichtigste Aussage ist wohl:
Here is some honest music from London – play it loudly.

Sie verschwanden aus England noch bevor Stink veröffentlicht wurde, Heimweh nach Kanada soll der Grund gewesen sein.
Die Songs waren alles Eigenkompositionen. Einen Ausfall gibt es eigentlich nicht, Höhepunkte dafür viele. Better Watch Out war auf einem dieser genialen Sampler Ende der 1960er zu finden und es war der beste Song auf diesem Sampler. Wie verzweifelt suchte ich damals die LP, das Internet hat es erst Jahre später möglich gemacht.
Es gibt gibt auch längere Song und zwar das 12-minütige Bad Woman. Weil wir jedes Jahr Weihnachten feiern und unseren Mitmenschen gute Musik gönnen, mit „Don’t Give Me No Goose For Christmas, Grandma“ liefern wir uns am 24. oder 25.12. selber den Grund zum Auflegen von Stink.

Für alle Blueser, Bluesrocker und solche die es werden wollen ist Stink ein Must Have.

Die Band waren:

Mike McKenna: guit.
Joe Mendelson: acustic guit., harp, perc., piano
Tony Nolasco: drums & perc.
Mike Harrison: bass & Ape

Die Songs:

1. One Way Ticket
2. She’s Alright
3. Beltmaker
4. Mainline
5. Think I’m Losing My Marbles
6. Drive You
7. T.B. Blues
8. Better Watch Out
9. Bad Women
10. Don’t Give Me No Goose for Christmas Grandma

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Ein Kommentar

  1. Wahrscheinlich aber auch, dass sich nach der Veröffentlichung der LP karrieremässig gar nichts getan hatte. Interessant ist bei der LP auch, dass das ja das zweite Album der Band war, aber dasjenige, welches zuerst veröffentlicht wurde. In Kanada hatten sie schon die LP “McKenna Mendelson Blues” aufgenommen, aber das Band lag dort im Regal und niemand schien Interesse an einer Veröffentlichung zu haben. Das Debut kam dann nach der “Stink” auf den Markt.

    Die “Stink” war vor Jahrzehnten mal so gut wie verschwunden und die paar Exemplare die noch herumgeisterten konnten nicht für Geld oder gute Worte übernommen werden. Ein Freund hatte mir damals sein Leid geklagt, wie er in New York einen Typen getroffen hatte der drei Exemplare von der LP in seiner Sammlung bunkerte, aber die auch nicht für einen dreistelligen US$-Betrag rausrücken wollte (Ende der 70er!).

    Bis dann der Markt offensichtlich mit Originalen überschwemmt wurde und die Platten für einen relativen Normalpreis zu haben waren. Muss ein Lagerfund gewesen sein, der sich blitzschnell über die westliche Welt verbreitet hatte.

    Cheers

    Roland

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