Gass (Band und Album) mit Robert Tench

Gass (Band und Album) mit Robert Tench

Keine Ahnung wie ich zu diesem Album gekommen bin. Ein Hinweis aus dem Ex-Forum oder durch Spurensuche? Wenn es die Spurensuche war, die Namen Robert Tench oder Peter Green könnten der Auslöser gewesen sein. Über Peter Green muss ich wohl nichts schreiben. Bobby Tench dagegen sollte den meisten Besuchern nicht so bekannt sein, obwohl er gewaltige Spuren im Rockzirkus hinterlassen hat. Nur die Namen aus dem Blog: Roger Chapman und „Chappo“, Widowmaker, Humble Pie und “Back On Track”, das „Steve Marriott Memorial Concert“, Eric Burdon und „Darkness Darkness“, Freddie King und „Burglar“ oder die Streetwalkers. Es gibt noch etliche andere Bands oder Alben in denen Bobby Tench mitwirkte und die noch nicht hier im Blog erwähnt wurden, wie zum Beispiel bei Ginger Baker, Jeff Beck, Van Morrison oder Beck Bogart & Appice. Bobby Tench war also ein gefragter Musiker!

Seine Karriere fing 1965 mit “The Gass” an. Die Band wurde von den aus Britisch Guiana stammenden Brüdern Godfrey und Errol McLeod und Robert Tench, dieser war in Trinidad gebürtig, gegründet. Zu ihnen gehörten am Anfang noch Humphrey Oka und Alan Roskams.

1969 hatten sie einen kleinen Erfolg im Musical „Catch My Soul-Rock Othello“. Bei der Veröffentlichung des Musical auf Platte gab man ihnen den Namen Gass, das „The“ entfiel.

1970 gab es ein Treffen mit Peter Green. Godfrey McLean spielte auf dessen Album „End Of The Game“ die Drums. Mit Peter Green an der Gitarre bei dem Song „Juju“ und bei „Black Velvet“ wurde das Album „Juju“ veröffentlicht. „Juju“ ist identisch mit dem Album „Gass“, in „Gass“ wurde es nach der ersten Wiederveröffentlichung noch im selben Jahr umbenannt.

Bereits der erste Song „Kulu Se Mama“ erinnert mich an Traffic, spätere Songs auch an Ginger Baker und seine Airforce. Es ist einmal eine Mischung aus Soul und Blues, man höre sich „Black Velvet“ an, dann Rock und Jazz, die sogenannte „Fusion“. Mit „Cool Me Down“ wird es zum Schluss noch sehr rockig bis der Song mit einem Bass-Solo und afrikanischen Rhythmen endet. Im Begleittext fallen noch die Namen der Stile Latin Rock, Prog Rock und „Beatlesque Melodic“, was auch immer das ist.

Ein Album das jeden interessieren könnte der Traffic oder Ginger Bakers Airforce mag. Die Musik braucht sich vor den zwei genannten Bands nicht zu verstecken.

Gass wurde nach dem Album relativ schnell aufgelöst. Bobby Tench schloss sich Jeff Beck an und wurde später mit allen möglichen Musikern gesehen. Godfrey McLean wurde ein Mitglied von Brian Auger und seinem Oblivion Express.

Gass waren:

Robert Tench: guit., voc., organ, perc.
Godfrey McLean: drums, voc., perc.
Delisle Harper: bass, perc.
Derek Austin: keyb., flute, perc.
Michael Piggott: violin, guit.

Gäste:

Peter Green: guit.
Junior Kerr: guit.
Errol McLeaod: perc.
Humphry Okah: sax.
Alan Roskans: guit.
Frank Clark: organ

Die Songs:

Kulu Se Mama
Holy Woman
Yes I Can
Juju
Black Velvet
House for Sale
Cold Light of Day
Cool Me Down

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