Butts Band

Butts Band – Butts Band (Same)

Ein Nachfolger der Doors? Wohl kaum.
Robbie Krieger und John Densmore versuchten sich mit einer eigenen Band und entfernten sich stilistisch von den Doors. Ob die Wahl des Namens „Butts Band“ richtig war, das wage ich zu bezweifeln.
Für die Aufnahmen holte man sich erstklassige Musiker. Jess Roden zählte zu den besten Sängern im Rock. Er sang vorher bei dem Lancashire Hustler von Keef Hartley (ein von vielen Kritikern unterschätztes Album!). Philip Chen und Roy Davies gehörten zu gefragten Sessionmusiker.
Was herauskam war ein ausgewogenes Rockalbum. Nichts aufregendes, mehr in Richtung Poprock ohne in belanglosen Mainstream zu driften. Sehr viele jazzige Passagen und Dank Chen und Davies swingen einige Songs ganz gewaltig.
Am Ende steht der Klassiker Kansas City. Ein lupenreiner, und auf dem Album einziger, Blues mit einem Robbie Krieger an der Slidegitarre und einem Shouter Roden. Es gibt unzählige Versionen von diesem Song, aber diese würde ich nicht zu den schlechten zählen.
Im Mittelpunkt steht die Stimme von Jess Roden., nicht weit entfernt von den späteren Aufnahmen mit den Humans. Überhaupt könnte die Butts Band die Band des Jess Roden sein.

Robby Krieger: guit.
Phillip Chen: bass
Roy Davis: keyb.
John Densmore: drums
Jess Roden: voc., guit

Die Songs:

I Won’t Be Alone Anymore,
Baja Bus, Sweet Danger,
Pop-A-Top,
Be With Me,
New Ways,
Love Your Brother,
Kansas City

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